Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Wochenrückblick: Holstein streicht AKN-Fahrplan zusammen und Hamburg plant neue S-Bahnlinie

Außerdem: HVV transportiert trotz Deutschlandticket im März weniger Fahrgäste als vor Corona, Startdatum für kostenloses Schüler-Deutschlandticket steht fest, U5 geht in nächste Planungsphase und Initiative will Straßenbahn in Hamburger Nachbarstadt. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.
Christian Hinkelmann
AKN-Triebwagen in der Haltestelle Quickborner Straße auf der Linie A2.
AKN-Triebwagen in der Haltestelle Quickborner Straße auf der Linie A2.
Foto: Christian Hinkelmann

Hier fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Schleswig-Holstein spart auch bei AKN-Fahrplan

Nachdem das Land Schleswig-Holstein aus Finanznot schon Kürzungen auf den Hamburger S-Bahnlinien S2 nach Bergedorf und S3 nach Pinneberg angekündigt hat, kam in dieser Woche die nächste Hiobsbotschaft: Die Verkehrs-Rückwärtswende im „echten Norden“ wird auch die AKN treffen. Konkret soll die Linie A2 ab Dezember an den Samstagen dauerhaft nur noch alle 30 Minuten fahren. Aktuell ist das auch schon so, allerdings eigentlich nur vorübergehend wegen des Personalmangels. Normalerweise gilt dort ein 20-Minuten-Takt. Auch wochentags soll die Linie abends seltener verkehren. Nach Medienberichten sind auch auf der Linie A1 Einsparungen geplant. Wie und wo genau, steht bisher nicht fest.
Mehr hier: Abendblatt [€]

Trotz Deutschlandticket weniger HVV-Fahrgäste als vor Corona

Trotz Deutschlandticket-Booster hat der HVV im März weniger Fah…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Busfahrerinnen und Busfahrer sind heiß begehrt in Deutschland. Viele von ihnen gehen in den nächsten Jahren in Rente.

Personalmangel: Verkehrswende am Ende?

HVV-Unternehmen haben immer größere Probleme, die regulären Fahrpläne aufrecht zu erhalten, weil Personal fehlt. So groß ist die Not, deswegen wird sie in den nächsten Jahren noch größer, darum kann sie Hamburgs Mobilitätswende ernsthaft gefährden und diese zwei Hebel gibt es zur Lösung des Problems. Eine Analyse.

Auf keiner U-Bahnstrecke in Hamburg sind die Bahnsteige so kurz wie auf der U3 - hier beispielsweise an der Haltestelle Borgweg gut zu erkennen. In den nächsten Jahren sollen diese Bahnsteige verlängert werden.

Hochbahn arbeitet an längeren Bahnsteigen für die U3

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks verkündet in NAHVERKEHR HAMBURG-Veranstaltung, dass die Hochbahn an einem neuen Ausbauprogramm für die U3 arbeitet, gibt Einblicke, warum in diesem Jahr keine HVV-Angebotsoffensive zu erwarten ist und wie die ersten Ideen zur Integration von selbstfahrenden Bussen in den HVV-Tarif aussehen.

S-Bahn im Bahnhof Halstenbek in Schleswig-Holstein

Fährt die S-Bahn nach Pinneberg und Aumühle bald seltener?

Geplante Angebotskürzungen im schleswig-holsteinischen Bahnverkehr könnten auch zwei Hamburger S-Bahn-Strecken betreffen. Minister sagt, bis wann die Streichliste feststehen soll. Politik in Hamburg reagiert mit Sorge. Für die Verkehrswende sind die Kieler Pläne ein Sargnagel.

5 Antworten auf „Wochenrückblick: Holstein streicht AKN-Fahrplan zusammen und Hamburg plant neue S-Bahnlinie“

Wenn bis 2040 die gesamte U5 fahren soll, wieso schließt führt man sie dann nicht noch weiter nach Westen? Das geht doch sicher schneller, als mit dieser völlig fehlgeplanten S6…

Es ist schwierig denganzen unsinn der Verkerhspoltiik in Hamburg, der allein in eienr Woche passiert, zu kommentieren.
1. Bestellkürzungen durch Schleswig-Holstein für die von Hamburg ins Umland reichenden Linien. Diese konterkarieren die geplante Verkehrswende. Hamburg sollte künftig für Schüler aus Schleswig-Holstein, die Hamburger Schulen besuchen, Schulgebühren kassieren, um die schlesg-holsteingische Landespolitik von dem Verkehrs-Harakiri abzuhalten.
2. Angesichts der Leistungskürzungen wäre es höchste Zeit, dass die Grünen die Landesregierung in SLH verlassen, aber offensichtlich sind die Posten zu gut dotiert.
3. 120 Mio Euro für die Planung einer S6 nach Odorf, die sowieso nicht kommen wird, kann man als Wahlkampfgetöse von Herrn Tjarks abtun. ABer für das Geld bekäme man 10 km neue Straßenbahnlinien gebaut, das ist fast die Srecke von Altona bis nach Osdorf. Davon hätten die ÖPNV-Nutzer im Hamburger wesenltich mehr als von einer S-Bahn zu deren Stationen man 35 Meter in die Tiefe steigen muss!
4. Gleiches gilt für die wirren Planungen der U5. Man kann lange planen, aber so lange das Projekte VET nicht beerdigt ist, ist die Planung besonders des Streckenabschnittes Hbf. – Dammtor für die Tonne.
5. Straßenbahn für Lüneburg: ein schneller Titel, aber mit Sicherheit erfolglos, es sei denn, man würde die Wiederinbetriebnahme von Bahnlinien von Lüneburg ins Umland als Überlandstraßenbahnen mit der einfacheren Betriebsführung nach BOStrab planen. Das wären die Linien von Lüneburg nach Bleckede/Alt Garge und von Lüneburg nach Salzhausen, und ggfs. auch dei Umsellung der RB 32 nach Dannenberg-Ost und weite rnach Salzwedel auf Straßenbahnbetrieb.

zu Punkt 3-4: Es stimmt, mir kommen 120 Mio. für eine 8km lange Strecke auch ziemlich überzogen vor zumal das eigentliche Planfeststellungsverfahren noch nicht beinhaltet ist. Allerdings kosten Stadtbahnen keine 12Mio pro km, sondern wie in Edinburgh 2010 um die 60 Mio und mehr und vor allem sind die Planungszeiten wie wir in Kiel sehen, auch sehr lang. Und ob Lüneburg mit 177.000 eine Stadtbahn braucht, das bezweifle ich dann doch. Der VET Tunnel ist für die U5 nur bedingt relevant was die beiden alternativen verbliebenen Trassen angeht. Daher braucht man nicht auf (das Ende) des VET Projektes zu warten. Ich bin auch gegen den VET Tunnel, weil viel zu viel Aufwand insb. während der Bauzeit und vor allem, weil man mit etwas guten Willen die Verbindungsbahn sechsspurig ausbauen könnte. Es geht in Wirklichkeit um den HBF und dafür ist der VET mit nur einem weiteren Bahnsteig nicht der Rede wert. Der HBF wird leider als Real Estate Projekt weiter entwickelt und nicht als Verkehrsknoten punkt.

Fahrradboxen, ich finde es großartig, dass es dieBoxen nun auch in Hamburg geben soll. Der ndr berichtet fälschlicherweise, dass die alten Häuschen kostenlos waren. Ich hatte in der Neustadt einen Platz in einem der Fahrradhäuschen. Wir mussten uns damals mit 300 DM einkaufen. Die Häuschen waren, da die Räder aufgehängt werden mussten, für ältere Menschen nicht einfach zu nutzen. Außerdem hatte ich es nicht so gern die Pedalen der aufgehängten Nebenräder in meiner Kette zu sehen. Die jetzt vorgestellten Unterstände konnte man schon vor Jahren in den Niederlanden sehen. Ich habe die Holländer bereits damals darum beneidet. Also, ich hoffe die nun vorgestellten Unterstände werden auch bald in der Neustadt zur Verfügung gestellt. Da sie jedoch überwiegend wohl auf Parkplätzen stehen werden, hoffe ich bei den anstehenden Wahlen zur Bezirksversammlung in Hamburg Mitte, das die derzeitige Koalition aus SPD CDU FDP abgewählt wird. Die genannten Parteien sind ja auch dafür verantwortlich, dass es mit der Aufstellung von Fahrradbügeln hier auch nur sehr schleppend voran ging.

„Schleswig-Holstein spart auch bei AKN-Fahrplan“
Dieser Skandal wird auch dadurch noch größer, das man von den Grünen
dazu nichts hört.

2Nächster Planungsschritt für S-Bahn nach Hamburg-Osdorf.“
Hier frage ich mich, wieso eine Planung allein 120 Mio kostet. Ich bin zwar nicht so für Verschwörungsideen zu haben aber angesichts der Tatsache, daß die Skandalhaltestelle Ottensen
fast ausschließlich vom Bund bezahlt wird (angeblich braucht Hamburg nur 1.7 Mio zuzuzahlen) frage ich mich schon, ob hier nicht eine Art Kompensation vorliegt. (die Planung für die U5 kostete wohl um die 15 bis 20 Mio.)

U5: Vertiefende Planung für Innenstadtabschnitt gestartet
hier frage ich mich erst einmal, warum eigentlich die Planungen für die Verlängerung von der City Nord in einen weiteren lediglich 3km kurzen Abschnitt und dann in einen weiteren 17km langen Abschnitt aufgeteilt wurde? Auch wäre wichtig, zu wissen, ob man zur Beschleunigung auch von den Arenen her parallel anfangen will zu bauen?
Zum Abschnitt „bis Jarrestrasse“? Meines Wissens hat das Planfeststellungsverfahren noch nicht begonnen, so das ein Baurecht vor 2026 nicht vorliegen wird. Und wenn wie bei U5 Ost es wieder
zu einer Umplanung kommt, dann wird vor 2027/2028 nicht gebaut werden können.

Generell verstehe ich diese ganzen absurd langen Planungszeiten nicht. Die U5 hat ein prognostizierte Inflationsrate von 3% pro Jahr, was wohl um die 100 bis 150 Mio entspricht. Für ein Bruchteil dieses Geldes könnten Planungskapazitäten erhöht werden.
Und ich dachte auch, daß der Bund gerade ein Gesetz verabschiedet hat, daß die Planungsaufwendungen vereinfachen soll?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert