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Wochenrückblick: Holstein vereinfacht Tickets und EM-Verkehrskonzept vorgestellt

Außerdem: Geplanter S-Bahn-Tunnel in Hamburg wird konkreter, gläserner Schallschutz für die S4, Probleme bei Modernisierung alter Sylt-Züge und Vollsperrung auf zentraler S-Bahn-Strecke. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.
Christian Hinkelmann
Ein Regionalzug aus Schleswig-Holstein im Hamburger Hauptbahnhof.
Ein Regionalzug aus Schleswig-Holstein im Hamburger Hauptbahnhof.
Foto: Christian Hinkelmann

Hier fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Schleswig-Holstein reduziert Ticketsortiment radikal

Bahnfahren in Schleswig-Holstein soll einfacher werden: Wer kein Deutschlandticket hat, muss sich künftig nur noch zwischen drei Preisstufen entscheiden: lokal, Umland, ganzes Netz. Die oft nervige Kopfzerbrecherei, ob ein Einzelfahrschein reicht oder sich eine Tages-, bzw. Monatskarte lohnt, soll allerdings bleiben. Nach zwei Jahren Vorbereitung wurde das neue Tarifkonzept am Donnerstag von Kreisen, kreisfreien Städten, dem Land und dem Verkehrsverbund NAH.SH beschlossen. Es soll voraussichtlich ab Mitte 2025 starten. Wie teuer die Preisstufen sind, ist noch offen. Man rechnet jedoch mit einem Umsatzrückgang im Bartarif „im niedrigen zweistelligen Prozentbereich“. Verkehrsstaatssekretär Tobias von der Heide (CDU) betonte, dass sich der neue SH-Tarif künftig kaum vom HVV-Tarif unterscheiden wird. Ein Hinweis darauf, dass der HVV-Tarif vielleicht in eine ganz ähnliche Richtung entwickeln wird? Der HVV will sein Einzel- und Tageska…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Der App-Dschungel des HVV: Holzweg oder richtige Lösung?

Sechs verschiedene Apps bietet der HVV inzwischen an. Für fast jeden Bedarf eine eigene. Trotzdem fehlen darin bis heute teils wichtige Funktionen, die in anderen Städten längst Standard und bei Fahrgästen sehr beliebt sind. Und sind so viele Apps überhaupt der richtige Weg?

Wird er bald stillgelegt und abgerissen? Der Bahnhof in Scharbeutz an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein.

Ist die Bäderbahn-Stilllegung nicht rechtens?

Die von der Deutschen Bahn forcierte Stilllegung der Bäderbahn in der Lübecker Bucht ist juristisch derzeit wohl kaum möglich, meinen mehrere Eisenbahn- und Verwaltungsrechtler. Sollte die Bahn daran festhalten, würden sich die Planungen für die Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung mit hoher Wahrscheinlichkeit zusätzlich verzögern. Die DB hat unterdessen vorgesorgt und überrascht mit einem neuen Detail.

8 Antworten auf „Wochenrückblick: Holstein vereinfacht Tickets und EM-Verkehrskonzept vorgestellt“

Den leistungsfähigsten Shuttle aus Stellingen abklemmen? Wegen Sicherheitsbedenken der UEFA? Und ein zur WM ausgedachtest und seid Jahren funktionierendes Shuttlesystem zu den Akten legen?

Der Shuttle aus Othmarschen war nie so leistungsfähig wie der Stellingenshuttle. Zudem kreuzt der aus Othmarschen zwei Hauptverkehrsstraßen und steht ggf. auch im Stau. Es sei den, man will diese auch abklemmen…?
Bei guten Wetter mag das gehen. Der Fußmarsch vom Bahnhof Stellingen ist erträglich. Mal sehen wie es wird, wenn es schüttet…

Die Illusionsmalerei der BVM nimmt kein Ende, in dem jetzt schon Personal für den VET eingestellt wird. Aber offensichtlich muss für irgendjemand eine A14 Stelle in der Behörde geschaffen werden, und da bot sich dieser Titel an. Der Senat glaubt doch nicht allen Ernstes, dass der Bund angesichts der Finanznöte, die die DB jetzt schon hat, 10-15 Milliarden Euro für ein Projekt locker machen wird, dass frühestens in 2045 irgendwelche Zusatzkapazitäten (nämlich erst dann wenn die Verbindungsbahn umgebaut ist) schafft. Zuvor müssen SEant udn bAh erst einmal die Saneirung der Norder- und Süderelbbrücken bewältigen, allein das ist schon ein technisch äußerst schwierige Aufgabe mit hohem Risiko! Und für die hamburger Wirtschaft und insbesondere die City als Einkaufsstandort wird sich der VET als Sterbehilfe auf Raten herausstellen.
Gleichermaßen ein Ablenkungsmanöver sind die gläserndenSchallschutzwände für die S4. Damit wird dei Strecke dann wunderbar verziert und viel Geld verausgabt. Aber wenn Schleswig-Hosltein dann kein Geld hat, entsprechende Zugleistungen zu bestellen, dann braucht man die S4 nördlich von Rahlstedt auch erst gar nicht bauen!
Es is schon traurig zu sehen, dass jetzt die Hochabhan anfängt von der DB zu lernen. Für den lächerlichen Einbau von Fahrstühlen an der U-Bahn-Station Saarlandstraße dann gleich die Streche zwischen Kellinghsuenstraße und BArmbek vollständig zu sperren grenzt wohl an Lächerlichkeit. Der einstmals vorbildliche deutsche SPNV gerät international immer mehr zur Lachnummer angesichts solcher Aktionen. Wenn an einer Stelle ausreichend Platz für dne Einbau von Aufzügen ist, dann an der Station Saarlandstraße! Vielleicht könnte man ja auch einmal auf die Idee kommen Schrägaufzüge in den sehr großzüägig dimensionierten Aufgangstreppen zu den Gleisen einzubauen.

Naja, die Finanznöte des Bundes betreffen erstmal die mittelfristige Finanzplanung. Wie die Lage zu Beginn des nächste Jahrzehnt aussieht, wenn frühestens richtig Geld für den Tunnel benötigt werden müsste, lässt sich heute noch nicht richtig sagen.

Nebenbei noch nachgefragt: Vielleicht sollten Sie mal anfangen die verlinkten Meldungen erst einmal zu lesen. Es geht bei der U3 auch um die Erneuerung von Schwellen und Weichen und nicht nur um Fahrstühle.
Wie würden Sie denn konkret eine solche Baumaßnahme wie bei der U3 gestalten? Wenn es so einfach wäre, bin ich auf einen detaillierten Plan gespannt.

Die vollständige Sperrung ist notwendig, da es in dem Abschnitt keine Gleiswechsel gibt. Diese einzubauen würde 1. eine Sperrpause benötigen, 2. für später unnötig sein und deshalb 3. nicht wirtschaftlich sein.
Die Schrägaufzüge gab es früher an vielen Haltestellen und die Hochbahn hat gute Gründe, diese entfernt zu haben und nicht wieder einzubauen.
Im Übrigen armt die Hochbahn die DB nicht nach, sondern agiert seit vielen, vielen Jahren so und nimmt, ohne dass Sie oder der Fahrgast es wahrnimmt, weitere Maßnahmen in den Abschnitten vor und nutzt solche Unterbrechungen optimal.
Das ist weder lächerlich noch schmälert es das Ansehen des sehr guten Betriebes der Hochbahn.

1) Ich verstehe nicht warum da steht „Die Fahrpläne beider Strecken werden aufgrund von Geldmangel beim Land ausgedünnt“ (Tatsachenbeschreibung) und nicht z.B. ‚Das Land sagt das die Fahrpläne beider Strecken werden aufgrund von Geldmangel ausgedünnt werden‘ (Behauptung). Insbesondere es ja genau hier vor ein paar Wochen einen Bericht gab der die Behauptung des Landes ja doch in Frage stellt.

2) „Die S5 fährt deswegen nur zwischen Neugraben und Hauptbahnhof“. Also auch nicht nicht nach Stade?

Welche S-Bahnen sollen denn bitte öfter fahren? Wir haben ja nur S3 und S5 nach Stellingen und die fahren beide schon im 10-Minuten-Takt. Ne neue Linie oder ne Verdichtung auf S3 oder S5 kann ich mir nicht so recht vorstellen.

Im Artikel steht ja, dass es Shuttlebusse von Othmarschen und eben nicht von Stellingen aus geben soll. Damit müsste dann ja vornehmlich die S1 verstärkt werden. Ich schätze mal, dass das dann zu einem 5-min-Takt während der An- und Abreisezeiten führen wird.

Mich wundert etwas, dass auf der Seite der Uefa die Anreise noch via Othmarschen oder Stellingen beschrieben steht. Soll also weiterhin eine Anreise über Stellingen erfolgen, nur dann halt ohne Shuttle?
Das würde jedenfalls auch zu dem Sicherheitskonzept (Abendblatt 15.05.2024) passen, laut dem eine Fangruppe jeweils über Othmarschen und die andere über Stellingen anreisen soll.

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