Wochenrückblick: HVV wieder kompliziert und teuer, Taxis als S-Bahn-Ersatz über die Elbbrücken

Der Busverkehr nördlich von Hamburg wird heute und morgen bestreikt, die S-Bahn testet neue Auslastungsanzeigen, Lokführer wird bei Abschiedsfahrt auf Fehmarn emotional und Hamburg investiert Milliarden in die Öffis. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.
Thomas Röbke
Der HVV-Tarifplan ist ein kompliziertes Gebilde aus Zonen, Ringen, Sonderzonen und Binnenverkehrsregelungen.
Der HVV-Tarifplan ist ein kompliziertes Gebilde aus Zonen, Ringen, Sonderzonen und Binnenverkehrsregelungen.
Foto: HVV

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp und kompetent. Außerdem finden Sie hier die wichtigsten Baustellen und Fahrplaneinschränkungen für die kommenden Tage im HVV, damit Sie Ihre nächsten Fahrten besser vorplanen können.

Nach 9-Euro-Ticket: HVV wieder kompliziert und teuer

Für 9 Euro egal wann egal wohin – diese paradiesischen Zustände sind seit gestern (erst einmal?) vorbei und die HVV-Kundinnen und -Kunden wieder im gewohnten Fahrwasser angekommen: gefangen im Netz der Ringe, Zonen, Zahlgrenzen und Zeitbeschränkungen Am Mittwoch und Donnerstag bildeten sich besonders lange Schlangen mit Monatskartenkäufern vorm HVV-Zentrum im Hauptbahnhof.

Die Leichtigkeit des 9-EEuro-Tickets ist vorbei - der komplizierte ÖPNV-Alltag ist zurück: Lange Warteschlange am vergangenen Mittwoch vor dem HVV-Kundenzentrum am Hamburger Hauptbahnhof.
Christian Hinkelmann Die Leichtigkeit des 9-Euro-Tickets ist vorbei – der komplizierte ÖPNV-…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Thomas Röbke ist freier Redakteur in Hamburg und schaut bei der Arbeit direkt auf den ZOB. Nach Aussage seiner Mutter war sein erstes Wort „Bus”. Vorm Einschlafen schaut er gerne bei Youtube Videos mit Hamburger Straßenbahnen. Wenn er wach ist, schreibt er über alles außer Sport.

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4 Antworten auf „Wochenrückblick: HVV wieder kompliziert und teuer, Taxis als S-Bahn-Ersatz über die Elbbrücken“

Das S-Bahn Chaos bzw. der eventuell zu knappe Schienenersatzverkehr liegt einfach daran dass keine Linienbusse in Hamburg und im Umland zu bekommen sind.
In so einer Situation sollte man auf die Niederflurvorgaben verzichten und in den Hauptverkehrszeiten auch auf Reisebusse mit Pappschildern zurückgreifen.
Diese könnten als Expressbusse zwischen Harburg und Elbbrücken (ohne Zwischenhalt) fahren.

Was Elterntaxis angeht gibt es übrigens in Südwales einige interessante Projekte: Da werden so einige kleinere Straßen an denen Schulen liegen morgens und nachmittags jeweils für eine Stunde gesperrt.

Anwohner können Ausnahmen beantragen (auch an bis zu 30 Tagen für Gäste/Handwerker, oder ganzjährig für Pflegepersonal).

Das gibt es mittlerweile in mehreren Orten, aber die Stadt Cardiff hat wohl die besten Infos auf ihren Internetseiten:

https://www.cardiff.gov.uk/ENG/resident/Parking-roads-and-travel/school-streets/Pages/default.aspx

Und so sehen die Straßenschilder aus:

https://twitter.com/ruthnia/status/1217736087625457664?s=20&t=xt3OQxZQ0gj2Fahc2oKgTA

Hallo Christian. Danke für diesen spannenden Blick ins Ausland. Das lieben wir an unserer Community: Dass sie mit ihrem Wissen die Berichte hier noch wertvoller macht – für uns alle.

Herzliche Grüße, Christian

In Deutschland kümmert sich leider niemand darum wenn eine Straße durch Verbotsschilder gesperrt wird. Solange man fahren kann wird da auch gefahren.
Daher gibt es auch keine Baustellenstraßenfreigaben für Busse mehr, es fahren dann alle durch.
Leider kann dies in Deutschland nicht kontrolliert werden.
In GB gibt es viele Kameras mit Kennzeichenerfassung, diese machen die Kontrolle einfach und wirkungsvoll.

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