Wochenrückblick: Kampf dem E-Scooter-Chaos, Switch als Dienstwagen-Alternative, Autonome Busse in Bergedorf starten

Live-Fahrzeitinformationen in Hochbahn-Bussen, Hamburger Bahn-Verspätungsdaten künftig im Internet öffentlich einsehbar und 50 Euro monatlich geschenkt für Pendlerfahrten. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.
Thomas Röbke
E-Scooter vor der Elbphilharmonie in Hamburg
E-Scooter vor der Elbphilharmonie in Hamburg

Sie sind regelmäßig mit dem HVV, dem Fahrrad oder mit einem der neuen Mobilitätsdienste in Hamburg und Umland unterwegs? Sie wollen für Ihre Fahrten immer auf dem Laufenden sein – über Fahrpreiserhöhungen, Streckensperrungen, Neuheiten und Verbesserungen? Sie haben zu wenig Zeit, sich jeden Tag alle News zusammenzusammeln und wollen trotzdem alles wissen, was für Ihre persönliche Mobilität relevant ist?

Dann sind Sie hier richtig!

Jeden Freitagmorgen fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg kurz, knapp und kompetent zusammen. Verschaffen Sie sich damit einen schnellen Überblick – und wenn Sie tiefer in die einzelnen Themen eintauchen wollen, finden Sie dort Links zu weiterführenden Informationen.

Außerdem geben wir Ihnen hier einen kurzen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Baustellen und Streckensperrungen im HVV für die kommenden sieben Tage. Damit wissen Sie immer rechtzeitig Bescheid, was Sie in der kommenden Woche auf Ihrem Arbeitsweg erwartet.

Und das war in dieser Woche im Hamburger Nahverkehr für Sie wichtig.

U- und S-Bahn-Verspätungsdaten künftig im Internet einsehbar

Wie oft sind S-Bahn, U-Bahn, AKN und Regionalbahnen in Hamburg tatsächlich zu spät? Das lässt sich in Zukunft direkt im Internet nachschauen. Die Bürgerschaft hat am Mittwoch auf Antrag von SPD und Grünen einstimmig entschieden, dass diese (für die Bahn-Betreiber nicht immer ganz schmeichelhaften) Daten dort im Monatsrhythmus veröffentlicht werden sollen. Auch die Verspätungsgründe sollen aufgeführt werden. Ab wann und wo die Daten veröffentlicht werden, ist noch nicht bekannt.

Live-Ankunftszeiten in Hochbahn-Bussen

Kriege ich meinen Anschlusszug oder -Bus noch? Diese bange Frage müssen sich Busfahrgäste der Hochbahn immer seltener stellen, denn neue Monitoren in den Fahrzeugen zeigen ab sofort in Echtzeit an, wann der Bus die nächsten drei Haltestellen erreichen wird. 300 Busse sind schon mit diesem neuen Fahrgastinformationssystem ausgerüstet, in rund einem Jahr soll…

Der Kopf hinter diesem Artikel

Thomas Röbke ist freier Redakteur in Hamburg und schaut bei der Arbeit direkt auf den ZOB. Nach Aussage seiner Mutter war sein erstes Wort „Bus”. Vorm Einschlafen schaut er gerne bei Youtube Videos mit Hamburger Straßenbahnen. Wenn er wach ist, schreibt er über alles außer Sport.

Auch interessant

Diese Brücke hinter dem S-Bahn-Zug darf nicht mehr befahren werden - Ausfädelung der Bahnstrecke nach Diebsteich am S-Bahnhof Holstenstraße. (Foto: Christian Hinkelmann)

Holstenstraße: S-Bahn bleibt noch lange gestört

Marode Brücke an der Holstenstraße muss laut Bahn abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dass die DB dazu keinerlei Zeitplan nennt, lässt wenig Gutes erwarten.

Hamburger Zweisystem-S-Bahn im Winter in Stade. (Foto: Christian Hinkelmann)

Winter hat Hamburgs Verkehr fest im Griff

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche für Hamburg und Umland: Das Winterwetter hat in dieser Woche Hamburgs Verkehr kräftig aus dem Takt gebracht, die Hochbahn informiert über die U5-Verlängerung und immer weniger Hamburger zahlen für ihr Deutschlandticket den vollen Preis.

Symbolbild: Blockierte Bushaltestelle in Hamburg.

Best-of: Wo Falschparker Hamburgs Busverkehr ständig im Weg stehen

Tausende Male blockierten falsch geparkte Autos im Jahr 2023 Haltestellen und Busspuren. Exklusive Datenanalysen von NAHVERKEHR HAMBURG zeigen erstmals, welche Orte besonders betroffen sind – und einige der Hotspots überraschen. Welche Folgen hat das für Fahrgäste, und wie könnten die Probleme gelöst werden?

Eine Antwort auf „Wochenrückblick: Kampf dem E-Scooter-Chaos, Switch als Dienstwagen-Alternative, Autonome Busse in Bergedorf starten“

Verspätungsdaten im Internet zu veröffentlichen finde ich gut. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Es müssen auch die Zugausfälle registriert und veröffentlicht werden. Sonst erscheint ein falsches Bild von der Gesamtsituation, denn bei der RB81 sind das Hauptproblem nicht die Verspätungen sondern die Ausfälle, u.a. wenn wieder mal Wagen- und/oder Lokmaterial für den RE70 benötigt wird.
Es mag ja sein, dass in Elmshorn die Verspätungen häufiger sind als bei uns, aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Die erheblich stärkeren Auswirkungen für die Fahrgäste haben aber nun mal Zugausfälle, und da steht die RB81 bedeutend schlechter da.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner