Wochenrückblick: Längere U3-Sperrung und Verkehrschaos in HafenCity

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche in Hamburg und Umland: Die U3 wird mehr als eine Woche lang voll gesperrt, das neue Westfield-Einkaufszentrum sorgt für Probleme bei U-Bahn-, Auto- und Radverkehr und Hamburg hat ein Brückenproblem.
Christian Hinkelmann
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 auf der Linie U3 an den Landungsbrücken in Hamburg
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 auf der Linie U3 an den Landungsbrücken in Hamburg

Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir Ihnen die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.

U3: Ersatzverkehr zwischen Kellinghusenstraße und Schlump

Zwischen Kellinghusenstraße und Schlump fahren ab dem 28. April (Betriebsbeginn) bis zum 8. Mai (Betriebsende) keine U3-Züge. Grund sind Bauarbeiten: Die Hochbahn erneuert auf dem Abschnitt 1.200 Meter Gleise, 600 Meter Stromschiene und 800 Schwellen. Damit soll die Betriebssicherheit langfristig erhalten bleiben. Fahrgäste müssen in dieser Zeit auf Ersatzbusse umsteigen. Je nach Verkehrslage kann sich die Fahrzeit um bis zu 20 Minuten verlängern. Die Hochbahn empfiehlt, mehr Zeit einzuplanen und wenn möglich alternative Routen zu prüfen.
Mehr hier: hochbahn.de

HVV-Schülerticket in Hamburg soll kostenlos bleiben

Viel ist zum Thema Verkehr bislang noch nicht aus den Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Hamburg bekanntgeworden. Nur so viel: Das ers…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Hamburger S-Bahn: Behörde plant offenbar historischen Kurswechsel

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3 Antworten auf „Wochenrückblick: Längere U3-Sperrung und Verkehrschaos in HafenCity“

Das war doch klar, dass in den ersten Wochen viele Neugierige das Westfield-Center besuchen werden. Aber genauso klar ist doch auch, dass die Besucherströme bald stark abebben werden. Und erst wenn dann zuverlässige Zahlen auf dem Tisch liegen, kann man prüfen, ob verkehrstechnische Änderungen erfolgen müssen. Derzeit ist es zu früh, um sich aufzuregen!

Ich finde, hier müsste sich unbedingt nicht nur auf der Straße und Schiene einiges einspielen. Eine Frage an euch von Nahverkehr Hamburg: Wisst ihr, weswegen man bei einem solchen Projekt mit erwarteten 16 Mio. Besuchern pro Jahr (laut URW Marketing) nicht einen HADAG-Fähranleger geplant und umgesetzt hat? Ist so etwas in Planung? Die Lage könnte ja nicht geeigneter sein, um hier auch einen Fähranleger zu errichten.

Das fände ich auch sinnvoll. War nicht auch ein Fähranleger an der U/S Elbbrücken geplant? Das wäre ja eine sinnvolle Linie: Elbbrücken – Westfield-Center – Elbphilharmonie – Arningstraße – Landungsbrücken; also eine Verlängerung der 72 🙂

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