Wochenrückblick: Umbau der Königstraße, bessere Ampelsteuerung auf Metrobuslinie 26 und HVV-Onlineshop ist offline

Der HVV ist morgen kostenlos, die Metrobuslinie 26 wird intelligenter, die Königstraße bekommt breite Fahrradpisten und Parken kostet in zwei weiteren Stadtvierteln ab November Geld.
Von Katrin Wienefeld
Mehr Pflanzen und Platz für Fahrräder - weniger Platz für Autos. So soll die Königstraße in Altona künftig aussehen.
Mehr Pflanzen und Platz für Fahrräder - weniger Platz für Autos. So soll die Königstraße in Altona künftig aussehen.
Foto: Verkehrsbehörde Hamburg

Sie sind regelmäßig mit dem HVV, dem Fahrrad oder mit einem der neuen Mobilitätsdienste in Hamburg und Umland unterwegs? Sie wollen für Ihre Fahrten immer auf dem Laufenden sein – über Fahrpreiserhöhungen, Streckensperrungen, Neuheiten und Verbesserungen? Sie haben zu wenig Zeit, sich jeden Tag alle News zusammenzusammeln und wollen trotzdem alles wissen, was für Ihre persönliche Mobilität relevant ist?

Dann sind Sie hier richtig!

Jeden Freitagmorgen fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg kurz, knapp und kompetent zusammen. Verschaffen Sie sich damit einen schnellen Überblick – und wenn Sie tiefer in die einzelnen Themen eintauchen wollen, finden Sie dort Links zu weiterführenden Informationen.

Außerdem geben wir Ihnen hier einen kurzen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Baustellen und Streckensperrungen im HVV für die kommenden sieben Tage. Damit wissen Sie immer rechtzeitig Bescheid, was Sie in der kommenden Woche auf Ihrem Arbeitsweg erwartet.

Und das war in dieser Woche im Hamburger Nahverkehr für Sie wichtig.

Am Samstag nochmal Gratis-HVV

Mal eben nach Lüneburg oder Stade for free: An diesem Samstag findet der letzte von insgesamt vier kostenlosen Tagen im HVV statt. Das Angebot gilt für die Ringe A-F, ohne Fahrkarte dürfen also auch Busse und Bahnen in den Kreisen und Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade genutzt werden. Gleichzeitig läuft noch bis zum Sonntag die Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“, bei der HVV-Abonnenten den Nahverkehr in Deutschland fast flächendeckend kostenlos nutzen können. Infos zum HVV finden Sie hier, zur Abo-Aktion hier 

HVV-Onlineshop ist offline

Ziemlich passend zum fahrkartenfreien Samstag hat der HVV übrigens den Online-Fahrkartenshop auf seiner Website abgeklemmt. Wer dort eine Fahrkarte kaufen will, bekommt ledig…

Auch interessant

Regionalbahn im Bahnhof Wandsbek in Hamburg

Bahnhof Wandsbek wird im Dezember geschlossen – für immer

Der Bahnhof muss für den Bau der zukünftigen S-Bahnlinie S4 weichen. Weil die Arbeiten schnell vorankommen, wird die Station zum kommenden Fahrplanwechsel geschlossen und abgerissen. So sieht es aktuell auf der S4-Baustelle aus. Ein Fotobericht.

8 Antworten auf „Wochenrückblick: Umbau der Königstraße, bessere Ampelsteuerung auf Metrobuslinie 26 und HVV-Onlineshop ist offline“

“HVV-Onlineshop ist offline”; ein weiteres Bsp. dafür, daß Deutschland, was IT Infrastrukturen angeht anderen Ländern meilenweit hinterherhinkt. Ob die Ursache nun ein nicht vorhandenes Data Warehouse ist, eine völlig veraltete Datenbankarchitektur oder falsche Hardwarekomponenten. Es mutet schon merkwürdig an, daß die Apps weiter funktionieren (und legen die Vermutung nahe, daß zwischen der Infrastruktur “Website” und “Apps” vollkommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen.
In jedem Fall ist eine wochenlange Offline Situation ein It technologischer Witz.

Moin fliegwech,
nachdem ich wegen Homeoffice mein ProfiTicket gekündigt habe (Aussetzen geht ja nicht mehr), nutze ich für meine nun selteneren HVV-Fahrten die App. Die ist ganz praktisch zu handhaben. Auf deren Lobhudelwebsite schaue ich aber schon lange nicht mehr. Die wollen dort z.B. partout nicht die Fahrplanänderungen zur RB81 veröffentlichen. Da kommen dann die seltsamsten Begründungen.

Bin gespannt, was das auf der Linie 26 wird, hoffentlich kein Placebo wie die “U-Bahn-Platzampel”? Es ist ja selten genug, dass bei uns im Bezirk mal eine ÖPNV-Innovation gestartet wird. Auf eine Busbeschleunigung der Linie 9 u.a. warten wir schon lange. Und die wäre relativ schnell und einfach zu haben.

Zum Online-Shop des HVV: Wie kann es sein, dass der Online-Shop so lange nicht verfügbar ist? Das ist echt peinlich. Ich weiß zwar nicht, ob das damit zusammenhängt, aber gestern funktionierte auch der Ticketverkauf auf der HVV-App nicht.
Zur Metrobuslinie 26: Mich nervt es langsam. Egal ob Automatisierungen, digitale Vernetzungen und sogar Radwege: Ständig müssen irgendwelche Feldversuche, Reallabore und Kongresse herhalten für Dinge, die man schon lange kennt und die an anderen Orten schon seit Jahren getestet wurden und funktionieren. Und wahrscheinlich nur, weil man es sonst nicht finanziert und durchgesetzt bekommt. Was nützt so was aber am Ende auf einer einzelnen Linie, wenn es dabei bleibt? Baut doch bitte mal eine echte Vorrangschaltung für alle Metrobuslinien.
Zur Königsstraße: Finde ich sehr gut (very good) und sollte es viel öfter geben (more often). Aber bitte dann tatsächlich mit guten Abstellflächen für (Lasten-)Räder.
Zum Diebsteich: Hm, die alte Frage: Ist das alles? Ein Fußballstadion, eine Musikhalle und vielleicht eine Handvoll Wohnungen? Das sind also die unglaublichen Entwicklungsmöglichkeiten am Diebsteich? Das ist ja dann tatsächlich ein zentraler Bahnhof fast wie in Ottensen^^

peinlich oder nicht; Es ist halt die Infrastruktur des HVV, die scheinbar noch mit eine Technologie der neunziger Jahre arbeitet wobei man da sicherlich auf Vermutungen angewiesen ist. Eine Vermutung: Es ist wahrscheinlich, daß die Apps auf andere Datenbanksysteme zugreifen als die Website. Aber ja: Wenn facebook, google etc. solche Systeme hätten wie der HVV offensichtlich, dann wären die alle pleite, denn kein Anbieter, der seine Serviceleistungen über das Internet vertreibt, kann es sich leisten, daß sein Online shop wochenlang “offline” ist.

Ach ja, da die Wortmeldung vom Prellbock hier nun auch Thema ist, möchte ich meinen Kommentar dazu auch zu diesem aktuellen Artikel schreiben:

Und wie immer stänkert Prellbock wieder mal gegen die S4. Dazu noch mit einem schönen Bildchen, auf dem eine GUB-S-Bahn zwar alle anderen Haltestellen mitnehmen, aber demonstrativ um Hasselbrook eine Bogen machen soll. Die S32 darf im Gegensatz natürlich auch nicht fehlen und sogar – wer hätte das gedacht – ab Diebsteich. (Also scheint Prellbock nicht mal mit sich selbst im Reinen zu sein.)
Deutlicher kann man schon gar nicht seine Abneigung gegenüber meiner Wohngegend zum Ausdruck bringen. Es ist, wie ich schon immer vermutet habe, reine Altonaer Klientelpolitik. Altona, das im Gegensatz zum Osten Wandsbeks jetzt schon eine super Schnellbahnanbindung hat.

Ich kann mich da Jens Ruge nur anschließen. Vielleicht könnte man solche Presseerklärungen auch generell kritischer einordnen.

Irgendwo habe ich einmal die Forderung (der Ehrlichkeit halber, ich weiß nicht, ob von Prellbock) gelesen “erst der Fahrplan, dann die Infrastruktur”. Und das sollte doch auch für die Tunnellösung gelten. Wenn jetzt gemeint wird, dass der Tunnel vielleicht den Ferlemann-Tunnel überflüssig machen würde, sollte man sich mal überlegen, was das bedeutet: Dieser wird doch damit begründet, dass die Verbindungsbahn mit Fern- und Regionalverkehr für zwei Gleise zu klein ist. Also ist doch das Ziel, dass man Fern- und Regionalverkehr von Diebsteich Richtung Hannover über den Tunnel und nicht über den Hauptbahnhof schicken will. Und das halte ich für nicht sinnvoll, weil man dann den ganzen Osten benachteiligen würde. (Eine S-Bahn durch den Tunnel kann ich ja noch verstehen, aber ICEs und die Pendlerzüge am HBF vorbei halte ich für ehrlich gesagt nicht akzeptabel.)

Und richtig seltsam wird es aber bei den übergreifenden Forderungen: Umfangreiche Diskussion und Beteiligung von Bürger:innen, unabhängigen Experten und [nicht legitimierten und nicht-unabhängigen sondern von Partikularinteressen getriebenen] Bürgerinitiativen, Abstimmung aller Verkehrsprojekte und alles soll dann aber schon 2030 fertig sein…

Habe interesse Halber die emoin-App für iOs heruntergeladen, um zu schauen, wie es denn da mit der Zugänglichkeit aussieht. Ich konnte mich registrieren, einloggen und wollte dann gleich mal eine Verbindung testen. Als ich dann aber die Abfrage abschickte, wurde mir nur ein Bild und eine cryptische Zeichenkette angezeigt. Als blinder Nutzer in Bergedorf kann also anscheinend emoin nicht ausprobieren. Was dann noch nicht funktioniert??

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.