Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir Ihnen die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Generalsanierung: Werden die Ersatzbusse kaum genutzt?
Seit gut einem Monat läuft die Generalsanierung auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin – und damit auch der umfangreiche Ersatzbusverkehr mit 170 Fahrzeugen. Doch auch nach Ende der Sommerferien im Norden bleiben die Busse auffallend leer. Bei mehreren NAHVERKEHR HAMBURG-Stichproben in den vergangenen Tagen saßen nur wenige Menschen in den Bussen – in einigen Gelenkbussen auf der A24 teilweise sogar bloß ein bis zwei Passagiere. Auch Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) sieht derzeit „keine Überlastung im Ersatzverkehr“, wie er vor einigen Tagen im Verkehrsausschuss der Bürgerschaft zu Protokoll gab.
Das Ersatzbusunternehmen EcoVista nennt auf Nachfrage keine Auslastungszahlen. Es handle sich um interne Daten, erklärt eine Sprecherin gegenüber NAHVERKEHR HAMBURG. Grundsätzlich seien die Busse außerhalb der Stoßzeiten deutlich leerer als im Berufsverkehr.
Unterdessen gab es in dies…









5 Antworten auf „Wochenrückblick: Wenig los in Ersatzbussen und extrem wirtschaftliche U‑Bahn‑Automatisierung“
Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Bahnunternehmen, seien es DB, AKN oder infraGo, immer für die schlechten Nachrichten verantwortlich sind und die Hochbahn für die Guten.
Vielleicht sollte man doch nochmal eine Anbindung von Osdorf durch die U5 überdenken. Die soll eh in die Nähe kommen, dürfte pro Station und Streckenkilometer günstiger im Bau sein und vor 2050 schafft die Hochbahn das allemal.
U5 ist für Osdorf und Lurup keine Alternative zu S6 sondern allenfalls eine Ergänzung. Dafür ist der Umweg zu groß und die Fahrzeit zu lang. Der Bus auf dem direkten Weg in die Innenstadt wird weiterhin (meistens) schneller und damit attraktiver sein. Auch wird es unter diesen Umständen schwierig werden ein Nutzen-Kosten Verhältnis über 1 zu erzielen!
Die Fahrzeit ist ja nur ein Aspekt. Nicht jeder will exakt in die Innenstadt, Busse können im Stau hängen, sind weniger komfortabel und wenn die Anbindung 10 Jahre früher verstellbar ist, wäre es mir das auch wert. Zudem kann man gleich an den Arenen zur S-Bahn und an Hagenbecks Tierpark zur U2 umsteigen und hat damit mehr Fahrmöglichichkeiten als an der Holstenstraße.
U-Bahn-Automatisierung ist extrem wirtschaftlich
Das ist interessant. Was hätte es denn bedeutet, die Strecken „neu“ zu bauen. Leider wird das auch in der Drucksache nicht deutlich beschrieben.
Das klingt tatsächlich wie ein Abriss und Neubau der U2? Das kann doch nicht gemeint sein… Vielleicht gibt es dazu bald einen erklärenden Text hier?