Workshop zu Ampeln in Hamburg

Die Ampelschaltungen im Straßenverkehr sollen verbessert werden – und jeder Hamburger darf mithelfen. Am 17. September veranstaltet der "Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer" einen Workshop für interessierte Bürger.
Christian Hinkelmann
HVV-Bus und Radfahrer an einer roten Ampel in Hamburg
HVV-Bus und Radfahrer an einer roten Ampel in Hamburg

Zusammen mit Experten sollen die Ampelsteuerungen an ausgewählten Hamburger Kreuzungen analysiert und optimiert werden. Ziel ist eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer – also Busse, Autoverkehr, Fußgänger und Radfahrer.

Die Behörde will mit der Veranstaltung erstmals die Nutzer unterschiedlicher Verkehrsmittel mit ihren eigenen und unterschiedlichen Erwartungen an einen Tisch bringen.

Damit die Diskussion sachlich und ausgewogen bleibt, sollen Fachleute aus der Wissenschaft an dem Treffen teilnehmen.

Außerdem werden Vertreter von verschiedenen Fachverbänden eingeladen, die „ihr“ Verkehrsmittel in der Diskussion verteidigen sollen.

Je nach Beteiligung der Bürger wären zum Beispiel intensive Diskussionen über weitere Bevorrechtigungen des Busverkehrs an Kreuzungen möglich.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Dichtes Gedränge am Hamburger Hauptbahnhof. Gerade der Regionalverkehr Richtung Süden ist für HVV-Fahrgäste oft ein Ärgernis.

Öffentlicher Nahverkehr: „Fahrgäste sind für die Anbieter eher Störfaktoren“

Warum selbst massiver Frust im Nahverkehr folgenlos bleibt, weshalb Beschwerden systematisch verpuffen und Fahrgäste im heutigen System kaum zählen: Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt im Interview, warum Kundenorientierung für Verkehrsunternehmen keinen Anreiz hat – und an welchen Stellen Fahrgäste dennoch Macht entfalten können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner