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Zahlen, Daten, Fakten: So rollt der S-Bahn-Verkehr nach Bergedorf

Die S-Bahn-Strecke von der Innenstadt nach Bergedorf gehört zu den meistgenutzten Verbindungen im HVV. Wie viele Menschen pendeln dort täglich? Wie oft fallen Züge aus oder sind verspätet? Und: Wie voll sind die S-Bahnen dort wirklich? NahverkehrHAMBURG macht den großen Liniencheck.
Christian Hinkelmann
Historische Weihnachts-S-Bahn in Bergedorf neben einer S21
Eine historische S-Bahn der Baureihe 471 mit Weihnachtsdeko im Bahnhof Hamburg-Bergedorf neben einem Planzug der Linie S21

Die S-Bahn-Strecke nach Bergedorf verläuft vom Hauptbahnhof und Berliner Tor kommend durch ausgedehnte Industriegebiete und hält in Rothenburgsort, Tiefstack und Billwerder-Moorfleet. Nach der eher ländlichen Station Mittlerer Landweg folgen die beiden Großwohnsiedlungen Allermöhe und Nettelnburg (9.200 Wohnungen) sowie schließlich Bergedorf. Von dort verläuft die Strecke weiter bis Aumühle. Die Einwohnerzahl im Bezirk Bergedorf hat nach Angaben des Hamburger Senats seit 1980 stark zugenommen – von ursprünglich 87.388 auf 121.541 Menschen im Jahr 2011.

Welche Linien fahren nach Bergedorf?

Die Linie S21 fährt tagsüber durchgehend im 10-Minuten-Takt und wird in den Hauptverkehrszeiten von der S2 verstärkt, sodass sich ein 5-Minuten-Takt ergibt.
Die Einsatzzeiten der S2 haben sich in den vergangenen 30 Jahren leicht reduziert. 1980 fuhr die Linie morgens drei und nachmittags zwei Stunden. Inzwischen sind es im Morgen-Berufsverkehr nur noch knapp anderthalb Stunden und nachmittags – je nach Fahrtrichtung – ein bis zwei Stunden.

Wie viele Menschen fahren nach Bergedorf?

Im Jahr 2010 sind an einem normalen Werktag im Schnitt 25.160 Fahrgäste mit der S21 und 3.080 Menschen mit der S2 Richtung Bergedorf gefahren.

Welche Züge fahren auf der Strecke und wie lang sind sie?

Auf beiden S-Bahn-Linien fahren modernisierten Altbauzügen der Baureihe 472. Auf der S21 werden in der Regel Vollzüge eingesetzt – auf der S2 Kurzzüge. Seit 1996 schreibt der HVV keine Zuglängen mehr vor – die S-Bahn Hamburg GmbH kann die Länge ihre…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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7 Antworten auf „Zahlen, Daten, Fakten: So rollt der S-Bahn-Verkehr nach Bergedorf“

Interessant ist, dass bei nicht einmal 26.000 Fahrgästen/Tag derartige Probleme auftreten. Die Ausfälle wegen Türstörungen können diesen schlechten BQ-Wert nicht erklären. Die Standards werden zwar angeblich eingehalten, aber wenn das der Anspruch ist…ohje Entweder die 26.000 fahren fast alle zur selben Zeit oder die Züge sind zu kurz. Wenn ich überlege, dass auf der Metrobuslinie 5 täglich über 60.000 Fahrgäste befördert werden, frage ich mich, was die S-Bahn da treibt.
Zum Glück wohne ich in Stellingen 🙂

Ich wohne seit 1997 in Allermöhe, morgens ist absolut kein rienkommen in die S21 Richtung Innenstadt und bin deshalb schon oft erst mal nach Bergedorf gefahren, um dort in die S21 Richtung Innenstadt zu kommen. Dafür muss man dann leider auch früher los. Dafür zahlen wir auch noch teures Fahrgeld. Ein Armutszeugnis für die Stadt Hamburg. Und wann wird mal endlich die Rolltreppe am Berliner Tor fertig? Die steht jetzt schon seit Monaten still. Einen Aufzug gibt es dort auch nicht. An der Treppe muss man lange warten, bis die Menschenmenge runter ist, so eng ist es da. Ich habe den Eindruck, man spart auf dem Rücken der Fahrgäste, schließlich muss ja die Elbphilharmonie und HSH Nordbank bedient werden, ist wohl wichtiger. Mir fällt immer wieder auf, wenn die SPD im Senat regiert, herrscht immer nur Chaos und Katastrophe in der Stadt. Es funktioniert einfach gar nichts. Sehr ärgerlich für Behinderte und Mütter mit Kinderwagen. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kot..en möchte.

Leider fährt die S21 ab Bergedorf Richtung Reinbek während der abendlichen Hauptverkehrszeit nur im 20min. Takt. Das ist in sofern etwas schade, da in Reinbek der Großteil der Fahrgäste aussteigt und die entsprechenden Züge ab Berliner Tor – gefühlt – ziemlich ausgelastet sind und spricht etwas gegen den allseits propagierten Ausbau der Öffis.

Kommt sowas eigentlich auch noch für die anderen Linien? Wäre mal ganz interessant zu wissen, wie es bei denen so ausschaut, damit man mal nen Vergleich hat.

Das mit den defekten Türen ist mir auch schon aufgefallen. Warum sind eigentlich so viele Türen der BR 472 defekt? Die Aufkleber „Tür unbenutzbar“ fallen mir öfter auf.

Leider gab es in den letzten Tagen immer wieder Ausfälle von den alten S-Bahn BR 472/3 auf der Linie S21 und S11. Das führte dazu, das ich die AKN in Eidelstedt in dieser Woche 2x verpasst hatte. Das Problem war, das eine oder mehrere Türen sich nicht schließen konnten und so die Abfahrt verzögerte oder die Weiterfahrt mit den Zug ausgefallen war. Als ich in Eidelstedt warten musste, kam die nächste S21 erst in 9 Minuten. Ich hoffe, wenn die BR490 kommen, das dann nicht mehr so viele Probleme mit den Türen und dann auch nicht mehr so viele Züge ausfällen.

……und es fehlt der nachträgliche Bau einer S-Bahn-Zwischenhaltestelle (S21/S2) „Süderstrasse“ damit die CitySüd (also Hammerbrook) und das Gewerbegebiet um die Süderstrasse herum besser angebunden wäre.

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