Zusätzlicher Zug verstärkt Bahnverkehr zwischen Hamburg und Kiel

Die Deutsche Bahn verstärkt ab sofort ihren Regionalverkehr zwischen Hamburg, Kiel und Flensburg und hat dafür einen zusätzlichen Doppelstockzug in Betrieb genommen.
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Ein Regionalzug der Deutschen Bahn fährt durch Hamburg-Eidelstedt

Die Deutsche Bahn und das Land Schleswig-Holstein haben auf die stetig steigende Nachfrage zwischen Hamburg, Kiel und Flensburg reagiert.

Ab sofort fährt zwischen den drei Städten auf den Linien RE7 und RE70 ein zusätzlicher Doppelstock-Elektrotriebzug vom Typ Twindexx. Es handelt sich um das inzwischen 17. Fahrzeug dieser Bauart.

100 Sitzplätze pro Zug zwischen Hamburg und Neumünster

Mit dem zusätzlichen Zug bietet die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben morgens und nachmittags in allen für den Berufsverkehr wichtigen Zügen jeweils 700 Sitzplätze an, indem auf dem Teilstück zwischen Hamburg und Neumünster immer zwei zusammengekuppelte Fahrzeuge mit jeweils 350 Sitzplätze unterwegs sein sollen, die dann geteilt jeweils nach Kiel und nach Flensburg weiterfahren.

“Es ist gut, dass der zusätzliche Zug jetzt da ist. Wir haben den bei DB Regio bestellt, um mehr Platz für die Fahrgäste zu haben. Jetzt erwarte ich natürlich umso mehr von DB Regio, dass der Betrieb auch läuft”, so Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP).

“Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden mit dem neuen Zug künftig mehr Sitzplatzkapazitäten und somit mehr Komfort anbieten können”, ergänzt Torsten Reh, Chef der DB Regio im Norden.

Sitzplätze können künftig reserviert werden

Der 17. Twindexx-Zug …

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7 Antworten auf „Zusätzlicher Zug verstärkt Bahnverkehr zwischen Hamburg und Kiel“

Ich bin ja mal gespannt, wie gut die Sache mit den Reservierungen funktionieren wird, beziehungsweise in welchen Wagen ich mir einen Platz reservieren kann. Bislang sichere ich mir meinen Platz 106 in Wagen 4 immer durch hinreichend frühen Zustieg in den Standzeiten in Kiel und Hamburg und ich wäre nicht froh, wenn da künftig jemand anderes schon drauf hockt 😀

Das glaube ich erst, wenn ich das erlebt habe.
Schon jetzt, wo der RE70 mit nur einem Zugteil fährt, muss der RE7 öfter bis Neumünster mit nur einem Zugteil fahren. Teilweise war das ja STÖRUNG geplant (wegen den Softwareupdates STÖRUNG), jedoch schon weit davor war es fast täglich der Fall, dass jeder zweite RE7 ab HH Hbf mit nur einem Zugteil bis Neumünster gefahren ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein einziger Zug da einen Unterschied macht, rechnerisch bräuchte man zumindest ein paar mehr, um jeden RE70 auf zwei Zugteile aufzustocken.
Vom zusätzlichen Stress für Reisende nach Kiel und potentiellem Zeitverlust beim Kuppeln und Teilen in Neumünster, da der RE70 zwischen Neumünster und Kiel scheinbar nur mit einem Zugteil fährt, will ich gar nicht erst anfangen. Beim RE7 klappt das ja schon nicht ordentlich.

Genug über die DB gemeckert:
Wie kommt man auf die im Text erwähnten 700 Sitzplätze?
“zwei zusammengekuppelte Fahrzeuge mit jeweils 450 Sitzplätze”
2*450=900, so ganz grob ist das kleiner als 700

Es sind nicht 450, sondern nur 350 Plätze pro Zugteil. Deshalb werden vielleicht statt drittem Gleis besser weitere Züge beschafft, damit die einzelnen Züge dann mit 3 Teilen fahren – evtl. mit Bahnsteigverlängerung in einzelnen Bahnhöfen.

Der grüne NahSH-Flitzer brachte mich am 12.03. um 22:12 unerwartet vom HBH nach Rahlstedt 😀 … und fuhr wohl weiter bis nach Ahrensburg … keine Ahnung warum dieser auf der RB81-Strecke fuhr. Würde mich mal interessieren.

Aber: der grüne Flitzer geht gut ab … war recht flott unterwegs … tolle Beschleunigung … wie eine S-Bahn … und nicht so lahmarschig wie die rote träge Lok-bespannte DoSto-Kombi mit dauerhaft kaputten Türen 😀

Also gerne mehr von diesen tollen Dingern auf der RB81-Strecke.

Auch diese Züge sind anfällig. Türen, die sich nicht öffenen, und geschlossene Toiletten gibt’s halt immer. Und dann jede Ansage mit “Störung” unterlegt. Aber es stimmt schon, dass die Züge ordentlich beschleunigen und von daher auch eine wirklich schnelle Verbindung herstellen können. Das wird wieder mal die Pinneberger auf den Plan rufen, die immer meinen, der Stop bei ihnen wäre ohne großen Zeitverlust machbar. Da kann ich nur müde abwinken. Der Fahrgastwechsel in Pinneberg und Elmshorn wäre dann das Problem – kaum planbar und würde mindestens je drei Minuten Stand extra bedeuten. Entsprechend diebisch freuen sich die Elmshorner auf die Verlegung des Bahnhofs Altona (Ironiezeichen) – mit ähnlichen Problemen.

Mal ganz ehrlich. Seit spätestens Dezember 2014 tobt das Chaos mit einzelnen Spitzen bei Wind (Sturm ist nicht nötig) oder wenn eine Weiche einzubauen vergessen wurde (Aufzählung nicht vollständig) und die Deutsche Bahn feiert fünf Jahre später, dass sie dieses Chaos ein wenig lindert. Unmöglich!! Dafür entschuldigt sich die Nordbahn für etwas, für das sie nichts kann, nämlich daß viele Züge morgens schon voll aus Elmshorn in Tornesch ankommen und abends Tornesh voll Richtung Elmshorn verlassen. Das kommt einfach davon, daß die Nordbahn meist pünktlich und vollständig fährt. Eine ganz einfach Qualität, die die Deutsche Bahn vor allem seit Herbst 2017 weniger gut hinbekommt, als man es jedem halbwegs zivilisierten Land erwarten darf.

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