Zweigleisiger AKN-Ausbau zwischen Hamburg und Bönningstedt beginnt

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager und AKN-Chef Wolfgang Seyb werden heute mit einem ersten Spatenstich den symbolischen Startschuss für den zweigleisigen Ausbau der AKN-Strecke zwischen der Hamburger Landesgrenze und Bönningstedt geben.
Christian Hinkelmann
Zweigleisiger Ausbau der AKN-Bahnstrecke am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
Zweigleisiger Ausbau der AKN-Bahnstrecke am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg

Schon vor einigen Wochen hatten die ersten Bauvorbereitungen entlang des unter einen Kilometer langen Abschnitts begonnen. Dazu gehörte die Einrichtung einer Baustellenzufahrt direkt an der Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg sowie erste Rodungsarbeiten.

Laut Ausschreibung sollen in den kommenden Monaten 1.800 Meter Gleis und vier Weichen neu- und umgebaut, sowie eine Eisenbahnbrücke neu errichtet werden. Kostenpunkt: 4,6 Millionen Euro. 60 Prozent der Summe werden über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes bezahlt, 15 Prozent zahlt das Land Schleswig-Holstein aus Entflechtungsmitteln.

Die Strecke zwischen der Landesgrenze Bönningstedt ist der letzte eingleisige Abschnitt zwischen Hamburg-Eidelstedt und Quickborn, der bislang noch nicht ausgebaut wurde, bzw. sich noch nicht im Ausbau befindet.

Unterdessen kommt der Anfang 2011 gestartete zweigleisige Ausbau zwischen Hamburg-Schnelsen und der Landesgrenze gut voran. In der Haltestelle Burgwedel steht bereits die zweite Bahnsteigkante (siehe Fotostrecke). Geplante Fertigstellung: Anfang 20…

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Bis in die 1960er Jahren fuhren direkt neben dem heutigen Stadion des FC St. Pauli Güterzüge – nur eines von vielen Beispielen, wie sich die Verkehrsinfrastruktur in Hamburg in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Best-of: Als noch Züge zum Millerntor-Stadion fuhren

Neun Beispiele zeigen anhand von historischen Stadtplänen, wie stark sich die Verkehrswege in Hamburg seit den 1940er-Jahren verändert haben, wo Bahngleise und Straßen verschwunden sind und wo neue dazu kamen. Eine Zeitreise.

Philipp Holz, 51, Sachgebietsleiter Auskunftsmedien bei der Hochbahn.

Dieser Mann bestimmt, wie lange Sie beim Umsteigen im HVV warten

Wenn Ihre HVV-App zwei Minuten fürs Umsteigen anzeigt, stammt das nicht von einem Algorithmus – sondern von einem Mann mit Stoppuhr. Philipp Holz von der Hochbahn läuft Hamburgs Bahnhöfe ab, um Ihre Wegezeiten zu messen. So sieht sein Job aus.

Symbolbild: Blockierte Bushaltestelle in Hamburg.

Best-of: Wo Falschparker Hamburgs Busverkehr ständig im Weg stehen

Tausende Male blockierten falsch geparkte Autos im Jahr 2023 Haltestellen und Busspuren. Exklusive Datenanalysen von NAHVERKEHR HAMBURG zeigen erstmals, welche Orte besonders betroffen sind – und einige der Hotspots überraschen. Welche Folgen hat das für Fahrgäste, und wie könnten die Probleme gelöst werden?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner