ADAC will S-Bahn zu den Arenen

Der ADAC fordert eine bessere Anbindung der Arenen am Volkspark. Hintergrund ist das Verkehrschaos, dass am letzten Mittwoch durch zwei parallele Großveranstaltungen in den Arenen ausgelöst wurde.
Christian Hinkelmann
Fotomontage: Ein Zug der Linie U5 Richtung Arenen
Fotomontage: Ein Zug der Linie U5 Richtung Arenen
Foto: Christian Hinkelmann

Um dies künftig zu vermeiden, forderte ADAC-Sprecher Matthias Schmitting im Gespräch mit NahverkehrHAMBURG den Bau einer direkten S- oder U-Bahn-Linie zu den Arenen. Eine alternative Stadtbahn halte er dagegen für “tot”.

Als erste Sorfortmaßnahme müsse der Busshuttle-Verkehr zwischen dem S-Bahnhof Stellingen und den Arenen ausgebaut werden. Der jetzige Betrieb sei für 60.000 Arenenbesucher nicht leistungsfähig genug, so Schmitting. Wie ein verbesserter Shuttleverkehr konkret aussehe, ließ er offen.

Außerdem fordert der ADAC den Bau von Parkäusern an den Arenen sowie einen Ausbau der Autobahnabfahrt “Volkspark”. Im Zuge des Ausbaus der A7 müsse die Auf- und Abfahrt mindestens zweispurig ausgebaut werden, so Schmitting.

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Kommt später: Das neue HVV-Any-Ticket.

Verbund verschiebt Start des automatischen Tickets HVV Any

Die Einführung eines neuen HVV-Tickets, das automatisch immer den günstigsten Preis für Fahrten abrechnet, verzögert sich weiter. Der geplante Start noch in diesem Frühjahr wurde verschoben. Das sind die Gründe – und der neue Starttermin.

Mathias Hein ist der Architekt des Fahrradparkhauses an der Kellinghusenstraße in Hamburg.

Leeres Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Jetzt spricht der Architekt

Flop oder völlig normal? Das vor zehn Monaten groß eröffnete Fahrradparkhaus am U-Bahnhof Kellinghusenstraße hat weiterhin Startschwierigkeiten und steht fast leer. Im Interview spricht der Architekt über die Herausforderungen bei der Planung, was Hamburg von den Niederlanden lernen kann und wieso er doch noch an einen Erfolg glaubt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.