So ähnlich wie im südfranzösischen Nizza soll auch in Kiel die stillgelegte Straßenbahn als moderne Stadtbahn wiedereingeführt werden.

Kiel stimmt morgen wohl für Wiedereinführung der Straßenbahn

Historischer Schritt: Die Kieler Ratsversammlung wird morgen mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Bau einer Straßenbahn stimmen. Alle relevanten Parteien haben vorab schon ihre Zustimmung signalisiert. Diese Planungsschritte stehen nach dem Beschluss an und das kann Hamburg davon lernen.

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Ein Metrobus der Linie 5 vor dem Hamburger Rathaus in der Mönckebergstraße.

Bleibt der reduzierte Busverkehr in der Mö dauerhaft bestehen?

Verkehrsexperiment Mönckebergstraße: Nachdem monatelang gar keine Busse mehr durch die Einkaufsmeile fuhren, ist inzwischen ein reduziertes Angebot wieder zurück. Diese Fahrgasteffekte hat der Versuch und dann ist mit einer Entscheidung über ein finales Buskonzept in der Innenstadt zu rechnen.

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Am vergangenen Samstag wurden am S-Bahnhof Hasselbrook zwei neue Brücken installiert – sie sind aber nur indirekt für die S4.

Neue S-Bahnlinie S4: Zwei neue Brücken und das Risiko der Inflation

Nachdem der Bau der S4 in den vergangenen Monaten kaum sichtbar vorankam, wurden vorgestern zwei neue Brücken eingehoben. Wofür sie gebraucht werden, wann die Baugenehmigungen für die weiteren Streckenabschnitte kommen sollen, wie der aktuelle Zeitplan aussieht und was die Inflation für die Kostenkalkulation bedeutet.

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Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT5 auf einem Viadukt im Hamburger Hafen am Baumwall

Kaum Verbesserungen zum Fahrplanwechsel im HVV

Der anstehende Fahrplanwechsel im Dezember bringt im HVV so wenig Verbesserungen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Längst angekündigte Angebotserweiterungen bei U- und S-Bahn sind wieder nicht dabei. Ein Überblick.

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Schnittig wie eine Yacht: Drei neue HADAG-Fähren sollen den ÖPNV auf dem Wasser auf ein neues Level heben. Sie bringen für Fahrgäste Verbesserungen - aber auch einen Nachteil.

Diese Yacht-Fähren gleiten bald durch Hamburg

Neue Hafenfähren in Hamburg sollen weniger Gedränge beim Ein- und Aussteigen bringen, bieten zusätzliche Treppen – aber haben auch einen Nachteil für die Fahrgäste. So sollen die neuen Schiffe im Detail aussehen, nach diesem Zeitplan sollen sie in Betrieb gehen und das ist bei den Fähren auch unter der Haube neu.

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Tarifgdschungel adé: HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt will nach Einführung des 49-Euro-Tickets Zonen und Ringe möglichst abschaffen. Das soll in mehreren Stufen passieren.

„Ich will im HVV keine Tarifzonen und Ringe mehr haben“

HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt im Interview darüber, welche radikalen Vereinfachungen sie im HVV-Tarif mithilfe des 49-Euro-Ticket anschieben will, was sich für Abo-Kunden alles ändern soll und warum es aus ihrer Sicht viele Verkehrsverbünde in Deutschland bald nicht mehr braucht.

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Menschen kaufen Tickets an einem Fahrkartenautomaten in Hamburg

49-Euro-Ticket: HVV-Kunden könnten bis zu 2.000 Euro im Jahr sparen

Datenauswertung zeigt: 75 Prozent der heutigen Abo-Karten im HVV würden durch das geplante 49-Euro-Ticket mit einem Schlag günstiger werden. So viel Geld könnten Abo-Kunden in den verschiedenen Tarifen sparen, für diese Kundengruppen wird sich das 49-Euro-Ticket dagegen nicht lohnen und das haben finanziell Ärmere vom geplanten Angebot.

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Mission: Mobilität

Ob mit Bahn, Bus, Fahrrad, Sharing-Diensten oder dem Auto – wir sind permanent in Bewegung. Mobilität betrifft uns alle. Und wir stehen vor einem großen Umbruch: Der private PKW verliert in Hamburg an Dominanz, der ÖPNV und der Radverkehr nehmen zu und neue Sharing-Dienste versprechen eine mobile Zukunft ohne eigenes Auto. 

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Christian Hinkelmann hat NahverkehrHAMBURG 2010 gegründet, um langweilige Verkehrsthemen spannend zu erzählen und für nachhaltige Mobilität zu begeistern. Denn „nachhaltiger Nahverkehr muss Spaß machen“, so sein Credo. „Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn ich gerne auf mein Auto verzichte, weil mich die Alternativen schneller, bequemer und günstiger an mein Ziel bringen.” 

Dazu gehört auch, den Finger in die Wunde zu legen und über unbequeme Themen, wie HVV-Preiserhöhungen, Fehlplanungen, Verspätungen, Ausfälle und kaputte Radwege zu schreiben. „Hinschauen und konstruktiv kritisieren. Das sind die Zutaten, die Verbesserungen überhaupt erst möglich und Hamburg ein Stück weit lebenswerter machen. So gesehen bin ich gerne der Störenfried für die gute Sache.“

Hauptberuflich ist Hinkelmann Journalist, Innovationsmanager und Berater für Medien & Mobilität im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Nebenberuflich schreibt er hier in jeder freien Minute Artikel oder fotografiert Züge, Busse und Räder. Wenn Sie also das nächste Mal am Bahndamm einen Fotografen in den Büschen sehen, dann winken Sie ihm doch mal zu. 

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