
Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.

Vor über hundert Jahren wurde heftig über zwei Verkehrssysteme in Hamburg gestritten. Trotz guter Argumente für eine Schwebebahn nach Wuppertaler Vorbild, setzte sich am Ende die Konzeption einer Hoch- und Untergrundbahn durch. Das waren die Gründe.

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche in Hamburg und Umland: Die Hamburger U-Bahnhöfe bekommen nach 30 Jahren modernere Fahrzielanzeiger, eine S-Bahn nach Elmshorn wird wieder wahrscheinlicher und die Bundesregierung versucht offenbar, die Eröffnung der Fehmarnbeltquerung zu verschieben.

Sie sehen auf den ersten Blick fast gleich aus, sind beide sowohl in Stadt und Umland unterwegs und fahren in Tunnel: die S-Bahn und die U-Bahn in Hamburg. Doch zwischen diesen beiden Systemen gibt es gewaltige Unterschiede – auch für Fahrgäste, wenn es um das Thema Geld geht.
Damit irgendwann auch auf der U3 in Hamburg längere Züge fahren können, sollen die Bahnsteige auf den alten Stationen der Ringlinie verlängert werden. Doch das ist kompliziert und wird noch viele Jahre dauern. Welche Entlastung schon früher kommen könnte.

Deutschlandticket beschert dem Unternehmen Fahrgastzahlrekord und hohe Einnahmen. Gleichzeitig macht die Hochbahn aber auch so viele Verluste wie nie. Das sind die Gründe und diese Verbesserungen gibt es in diesem Jahr für Fahrgäste.

Außerdem: Zeitplan für U4-Verlängerung im Hamburger Süden, neue Fahrgastzahlen von Moia, sieben Jahre Verzögerungen bei Radwegebau, Saudi-Arabien will autonome Shuttles in Hamburg mitfinanzieren und On-Demand-Fahrdienst im Umland steht vor dem Aus. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.

So viele Bauarbeiten gleichzeitig gab es lange nicht im HVV. Auf 24 Bahnlinien in Hamburg und Umland fahren in den kommenden Wochen weniger oder gar keine Züge. Lesen Sie hier, was wann wo bis Anfang September gesperrt ist und was Sie bei Ihrer Routenplanung im HVV beachten sollten.

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks verkündet in NAHVERKEHR HAMBURG-Veranstaltung, dass die Hochbahn an einem neuen Ausbauprogramm für die U3 arbeitet, gibt Einblicke, warum in diesem Jahr keine HVV-Angebotsoffensive zu erwarten ist und wie die ersten Ideen zur Integration von selbstfahrenden Bussen in den HVV-Tarif aussehen.

Die Hochbahn will am Freitag eine automatisch fahrende U-Bahn der Öffentlichkeit präsentieren. Neu ist das nicht: In den vergangenen Jahrzehnten lud das Verkehrsunternehmen schon zweimal zu ganz ähnlichen Events ein. So sah die Technik damals aus und deswegen scheiterte sie.

Nackte Betondecken, herunterhängende Kabel, vollgesprayte Wände und Urin-Gestank: Mitten im Herzen Hamburgs gibt es zwei Tunnelbahnhöfe und Zugänge, die einen außergewöhnlich trostlosen Eindruck machen. Fotostrecke: So sieht es dort aus, das sagen die Verantwortlichen dazu und deswegen ist das für die Verkehrswende ein Problem.
Außerdem: Landesbedienstete in SH bekommen massiven Rabatt aufs Deutschlandticket, VHH experimentiert mit autonomen Shuttles und die Bahn testet eine neue App gegen Unsicherheitsgefühle im Hauptbahnhof. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor wichtig.

So viele Bauarbeiten gleichzeitig gab es lange nicht im HVV. Auf 20 Bahnlinien in Hamburg und Umland fahren in den kommenden Tagen und Wochen weniger oder gar keine Züge. Die große Übersicht für Fahrgäste, was wann wo gesperrt ist.

Verkehrsminister beschließen „Klimaticket Deutschland”, U Hauptbahnhof Süd wird einfach nicht fertig und die Stadtreinigung darf nun auch noch E-Roller umsetzen. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

Vor über hundert Jahren wurde heftig über zwei Verkehrssysteme in Hamburg gestritten. Trotz guter Argumente für eine Schwebebahn nach Wuppertaler Vorbild, setzte sich am Ende die Konzeption einer Hoch- und Untergrundbahn durch. Das waren die Gründe.

Hochbahn lässt 17 alte U-Bahn-Züge verschrotten. Übrig bleibt nur Metall-Konfetti. Hier Fotos von solchen Schredder-Aktionen sehen.

Keine U-Bahnen, keine Busse: Der HVV wird heute massiv bestreikt. Wir haben Ihnen auf zehn Strecken Alternativen rausgesucht und sagen Ihnen, womit sie am schnellsten zum Ziel kommen.

Seit Februar laufen die vorbereitenden Arbeiten zur U4-Verlängerung Richtung Norden. Was ist seitdem passiert? Und wann beginnen die richtigen Tunnelarbeiten? Ein Überblick.

In der neuen U-Bahn-Werkstatt in Billstedt hat der Testbetrieb begonnen. Die Fertigstellung des Betriebshofs hatte sich um mehr als ein Jahr verzögert. Das sind die Gründe.