
Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche in Hamburg und Umland: Hamburg kann auf mehr Geld vom Bund für den ÖPNV hoffen, die Hochbahn testet im U- und S-Bahnhof Jungfernstieg ein auffälliges neues Leitsystem und die Bahn will 15 Prozent ihrer Stationen im Norden gründlich reinigen.

Außerdem: Hamburg ist laut neuer Daten weit weg von einer Stau-Hauptstadt, viele Akkuzüge im Norden sind kaputt und neue Bezirks-Koalition will bekannte Straße testweise für Autoverkehr sperren. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zur Mobilität in Hamburg und der Region.

Im vergangenen Frühjahr wollte die Stadt Hamburg detaillierte HVV-Fahrgastzahlen für einen Großteil der Linien veröffentlichen. Doch bis heute warten Pendler und Verkehrsexperten auf die Daten. Das sind die Gründe für die Verzögerung und so lange wird es bis zur Veröffentlichung noch dauern.

Außerdem: HVV transportiert trotz Deutschlandticket im März weniger Fahrgäste als vor Corona, Startdatum für kostenloses Schüler-Deutschlandticket steht fest, U5 geht in nächste Planungsphase und Initiative will Straßenbahn in Hamburger Nachbarstadt. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.

Das Deutschlandticket verkauft sich im HVV zwar wie geschnitten Brot, aber es hat im vergangenen Jahr noch nicht geschafft, die Fahrgastzahlen deutlich über die Vor-Corona-Rekordwerte zu hieven. Dafür wurde in Hamburg wieder mehr mit dem Auto gefahren. Was sich aus den Zahlen lernen lässt.

Der Hamburger Senat will ein gut gehütetes Geheimnis lüften und die Fahrgastzahlen für jede einzelne HVV-Haltestelle in der Hansestadt öffentlich machen. Was das für Verkehrsprojekte bedeutet, ab wann die ersten Daten online gehen und was der Haken an der Sache ist.

Fahrgastzahlen liegen seit vergangener Woche wieder auf Vor-Corona-Niveau. Dafür waren die finanziellen Verluste im vergangenen Jahr bei der Hochbahn so schlimm wie seit langem nicht mehr. Das sind die Zahlen im Detail – und die geplanten Zukunftsprojekte.

Rekordzahlen bei den Fahrgästen freuen den HVV, Rot-Grün verteidigt Anwohnerparkzonen, und Hamburg bewirbt sich um Weltfahrradkongress Velo-City 2026. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

Der HVV kann sich über steigende Fahrgastzahlen freuen und verlängert seine Ukraine-Hilfe, viele Nordbahn-Züge fallen bis Mitte Mai aus und die Ingenieurkammer kritisiert die Hochbahn wegen der U4 im Hafen. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

Eine neue Chip-Technik kann Hochbahn-Bussen, die besonders voll oder verspätet sind, an Ampeln schneller Grünlicht verschaffen. Außerdem wurde auf dem ITS-Kongress ein neues System präsentiert, mit dem sich in Echtzeit ganz simpel die Fahrgastzahlen in S-Bahnen auslesen lassen. So funktioniert es.

Die meistverkauften Fahrkarten sind nicht unbedingt die, mit denen der HVV das größte Geld macht. Diese Tickets hat der Verbund im vergangenen Jahr am häufigsten verkauft – und mit denen hat er am meisten verdient. Ein Blick in die Zahlen.

Führungswechsel beim HVV: Nach fast 25 Jahren geht der langjährige Chef Lutz Aigner in den Ruhestand. Er kann auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurückblicken. Seine Nachfolgerin kommt von den Österreichischen Bundesbahnen.

Bahnen und Busse sind im Lockdown weiterhin oft voll. Verkehrsunternehmen werben in Kampagne für noch mehr Fahrgäste und stellen Infektionsrisiko als gering da. Stimmt das? Und könnten Reisebusse überlastete Bahnen verstärken?

Anders als im Frühjahr will der HVV seiner Stammkundschaft keine Abo-Pause anbieten und nennt dafür zwei Gründe. Bahnen und Busse bleiben nach Leserangaben offenbar oft voll. Erstes deutsches Verkehrsunternehmen kündigt Sparmaßnahmen an.
Fahrgastzahl im HVV liegt noch immer 30 Prozent unter Vorjahresniveau. Individualverkehr deutschlandweit stark gestiegen. ÖPNV-Branche plant neue Imagekampagne.

Hochbahn erwartet in diesem Jahr neue U-Bahn-Züge und 30 weitere E-Busse. Fahrgastzahl in 2019 auf Rekordniveau. Neue U-Bahn-Werkstatt Billstedt öffnet mit Verspätung.

HVV hat im vergangenen Jahr so viele Fahrgäste transportiert wie noch nie. Anstieg um 1,4 Prozent zum Vorjahr. Anfang 2020 stieg die Zahl zunächst weiter. Dann kam Corona.

Beratungsunternehmen rechnet damit, dass der öffentliche Nahverkehr wegen der Corona-Krise erst zwischen 2022 und 2025 wieder auf das bisherige Fahrgastniveau kommt. Was wird aus HVV-Angebotsoffensiven?

Verkehrsclub Deutschland fordert vorgezogenen Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. Pro Bahn will kurzfristigen Angebotsausbau auf bestimmten Strecken.

Viel mehr Busse und Hafenfähren, dichtere Takte aber offenbar keine S32 nach Harburg und keine grundsätzliche Neuverteilung des Straßenraums. Das plant Hamburgs Bürgermeister bis 2030.