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Wochenrückblick: Baustart für E-Busbetriebshof und günstigere Alsterfahrten

Außerdem: Studierende sind mit neuem Semester-Deutschlandticket unzufrieden, Bahn-Reisezentrum im Hauptbahnhof zieht um und viele Züge im Regionalverkehr fallen aus. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.
Christian Hinkelmann
In Meiendorf, zwischen Rahlstedt und Ahrensburg, will die Hochbahn ihren ersten reinen Elektrobus-Betriebshof bauen. Er soll begrünte Dächer bekommen.
In Meiendorf, zwischen Rahlstedt und Ahrensburg, will die Hochbahn ihren ersten reinen Elektrobus-Betriebshof bauen. Er soll begrünte Dächer bekommen.
Foto: Hochbahn

Hier fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Baustart für neuen E-Busbetriebshof in Rahlstedt

Eigentlich wollte die Hochbahn seit Januar an ihrem ersten reinen Elektrobus-Betriebshof in Meiendorf (Rahlstedt) bauen, doch der Start verzögerte sich um einige Monate. Nun hat der Bau für das neue Zuhause von bis zu 130 E-Bussen begonnen, hat der Rahlstedter SPD-Verkehrspolitiker Ole Thorben Buschhüter beobachtet. Im Sommer 2026 soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Nach ursprünglichen Plänen sollte der Bau sogar schon Ende 2022 beginnen.
Mehr hier: Buschhueter.de

Alsterschifffahrt senkt Preise

Zu Ostern eine kleine Schiffsfahrt über die Alster? Ist möglich und wäre deutlich günstiger als noch im Vorjahr. Die Preise für die traditionellen Alsterschiffe der ATG sind nämlich zum Teil heruntergesetzt worden. Eine Einzelfahrt ist je nach Streckenabschnitt bis zu 2 Euro günstiger …

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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11 Antworten auf „Wochenrückblick: Baustart für E-Busbetriebshof und günstigere Alsterfahrten“

Hallo, könnt ihr bitte meinen Kommentar von heute 11:37 als Antwort an den Kommentar von Jutta Kodrzynski hängen? Danke!
War aus was für Gründen auch immer schief gegangen.

Das habe ich mich auch gefragt. In dieser Beziehung scheint mir die immer wieder, und ganz besonders in einem ganz bestimmten Forum, gescholtene S-Bahn weiter zu sein.
Aber ich halte mich mal an Fräulein Tochter und sehe es optimistisch: Ein begrüntes Dach ist immerhin besser als ein „bekieseltes“.😉

Ich finde es sehr bedauerlich, dass hier in den Kommentaren fast nur negative Kritiken zu lesen sind. Ist es nicht Jammern auf hohem Niveau?

Ein Betriebshof für 130 abgasfreie Busse ist doch super. Eine spontane Fahrt mit dem Alsterdampfer ist künftig billiger. In Schleswig-Holstein wird kräftig in die Bahnstrecken (inkl. Hochbahn) investiert, damit wir künftig dort noch schneller, sicherer und pünktlicher unterwegs sind. Der Hamburger Hauptbahnhof bekommt ein schönes neues Reisezentrum. Straßenbaustellen an neuralgischen Punkten sind eher fertig geworden, was auch dem Busverkehr hilft. Nach den Auto-, Bahn- und Radfahrenden kommen künftig auch die „Fußgehenden“ in den Fokus der Verkehrspolitiker. Lüneburg wird elektrischer. Dennis Heinert ist befördert worden … Die Einlassung der AStA verbuche ich mal unter „Jammern auf…“ (siehe oben)

Die Kritik des AStA ist doch total berechtigt und trifft ein soziales Problem:

1. Studierende mit Kindern müssen nun für diese Tickets kaufen. Das ist beim Durchschnittseinkommen dieser Gruppe eine extreme Belastung.
2. Bisher konnten sie über den Ticketpreis verhandeln, jetzt wird er diktiert.

Wo ist das Jammern auf hohem Niveau?

Warum die DB, die weiß Gott andere Sorgen hat, jetzt das Reisezentrum am Hbf. für mehrere Millionen Euro mit einem Jahr Belästigung für die Fahrgäste umbauen muss, wird wohl dern Geheimnis bleiben. Das Geld sollte besser in bessere Sauberkeit und Beleuchtung am Hbf. investiert werden. Was nützt das schönste Reisezentrum, wenn einem an andren Teilen des Hbf. die Taubenschieße auf den Kopf fällt. Und wenn sich der Umbau so lange hinzieht wie die „Auffrischung“ des S-Bahnstation Hbf., wo seit mehr als 5 Jahren rumgewerkelt wird und noch immer lsoe kabelenden von der Decke hängen, dann weiß man was die Bahnkunden beim Fahrkartenkauf am Hbf. zu erwarten haben. Aber den persönlich Verkauf eine Fahrkarte will die DB ja ohnehin am liebsten einstellen.

Im Artikel von Herrn Buschhüter steht: „Bestechend für das Neubauprojekt ist die konsequente nachhaltige Ausrichtung: Alle Dächer werden begrünt, mit Photovoltaikanlagen bestückt und als Regenwasserspeicher genutzt. „

Interessant.
Da hilft nur eines: Liebes NAHVERKEHR HAMBURG Team, forscht mal bitte nach, was der aktuelle Planungsstand ist, d.h., welche der beiden Visualisierungen ist die richtige. (Ich hoffe, die auf der Homepage von Herrn Buschhüter…)

Ich habe gerade im DB-Navigator nachgeschaut: Die RB81 fährt an den Osterfeiertagen ganz normal. Das Anbinden der regulären Ferngleise an das Bestandsnetz erfolgt also immer noch nicht.

Allen ein schönes Osterfest! 🐣🐇🙂

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