Wochenrückblick: Semesterticket wird zum Deutschlandticket und erste neue Hafenfähre landet im Wasser

Außerdem: Schleswig-Holstein will ÖPNV-Tarif schon bald radikal vereinfachen, weitere E-Scooter-Verbote drohen im Nahverkehr, großer Carsharing-Anbieter wächst ins Hamburger Umland und Nahverkehr in Niedersachsen ist zu oft zu spät. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.
Christian Hinkelmann
So sieht die neuste Fährschiffgeneration bei der HADAG aus. Stapellauf des ersten Neubaus am 6. März 2024 in Tangermünde.
So sieht die neuste Fährschiffgeneration bei der HADAG aus. Stapellauf des ersten Neubaus am 6. März 2024 in Tangermünde.

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Hamburger Semesterticket wird zum Deutschlandticket

Gute Neuigkeiten für Hamburger Studierende: Das Semesterticket wird ab dem kommenden Sommersemester endlich zu einem Deutschlandticket. Für nur 29,40 Euro monatlich können sie dann bundesweit im Nah- und Fernverkehr reisen, viel günstiger als zuvor. Bisher kostet ein Semesterticket, das nur im HVV gültig ist, umgerechnet 32 Euro monatlich. Hamburg ist eine der ersten Großstädte, die solch ein Deutschlandticket für Studierende anbietet. Das Angebot erreicht etwa 85.000 Menschen an 25 Hochschulen in der Hansestadt.
Mehr hier: HVV

Schleswig-Holstein will ÖPNV-Tarif radikal vereinfachen

70 verschiedene Preisstufen gibt es im schleswig-holsteinischen Nahverkehr neben dem Deutschlandticket. In Zukunft sollen es nur noch drei sein. Der Verkehrsverbund NA…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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3 Antworten auf „Wochenrückblick: Semesterticket wird zum Deutschlandticket und erste neue Hafenfähre landet im Wasser“

Diese HADAG-Fähren sind wieder ein Hamburg Witz! Jeder weiß wie voll die Fähren sind und dann bestellt die HADAG mit Wissen des grünen Verkehrssenators 3 Fähren mit einer um 40% kleineren Passagierkapazität! Wenn er wenigstens 10 Fähren bestellt hätte für eine sowieso erforderliche Taktverdichtung, dann hätte das Sinn gemacht und die Kosten pro Schiff gesenkt. So gibt es wieder eine erneute technische Gattung der Hafenfähren, was Betrieb und Unterhalt richtig teuer macht! Beim U-Bahn-Bau wird mit Milliarden so um sich geschmissen, aber beim Bau neuer und zusätzlicher Hafenfähren macht man sich bei Kosten von 4,5 Mio.Euro/Stück gleich in die Hose. Dabei sind die Hafenfähren der beste Tourismusmagnet für Hamburg und eine erforderliche Einrichtung von Verkehren nach Harburg ist angesichts des zu erwartenden Verkehrsstaus durch Sanierung der Eisenbahnelbbrücken und Ausbau de A1 zwingend und könnte zur Entlastung beitragen. Aber irgendwie passt Hafen und Hamburg nicht mehr zusammen (siehe MSC-Deal)!

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