Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Wochenrückblick: Bahn sperrt Hauptverbindung und HVV zahlt Autofahrten

Außerdem: Klage gegen Sternbrücken-Abriss eingereicht, HADAG streicht Fährlinie, Stadtrad halbiert Nutzungszahlen und Hochbahn-Chef deutet mögliche Verzögerungen bei autonomen Shuttles an. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.
Katrin Wienefeld
Zwei Wochen lang ist die Verbindungsbahn in Hamburg für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.
Zwei Wochen lang ist die Verbindungsbahn in Hamburg für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.
Foto: Christian Hinkelmann

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Bahn startet mit Riesenbauarbeiten

Pünktlich mit Beginn der Hamburger Frühjahrsferien legt die Deutsche Bahn eine der wichtigsten Hauptrouten in der Hansestadt zwei Wochen lang still. Von Samstag (16.3.) bis zum 29.3. ist die Fern- und Regionalbahnstrecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Pinneberg komplett dicht, weil an mehreren Brücken und am neuen Fernbahnhof Altona gebaut wird. Alle Regionalzüge aus Richtung Elmshorn enden und wenden bereits in Pinneberg und fahren nicht bis nach Hamburg durch. Fahrgäste müssen auf die S-Bahn ausweichen. Der RE1 von und nach Schwerin endet in dieser Zeit in Hamburg-Bergedorf. Außerdem ist von Samstag (16.3.) bis zum 1. April die S1 zwischen Barmbek und Ohlsdorf gesperrt, wegen Bauarbeiten für die künftige U5. Und ab Ende März fallen die Nordbahnzüge zwischen Itzehoe/Wrist und Pinneberg/Hamburg aus. RE6 und RE70 sind Alternativen. Die Linie RE7 fällt ab/bis Neumünster nach/von Hamburg aus.
Mehr hier:

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Katrin Wienefeld arbeitet als freiberufliche Journalistin in Hamburg. Sie kennt ihre Heimatstadt als Autorin von Stadtführern aus dem Effeff, schreibt außer über Mobilität und Stadtplanung viel für evangelische Medien und würde nur aus einem Grund auf ihr geliebtes Fahrrad als Fortbewegungsmittel verzichten: Wenn es möglich wäre, durch Alster, Elbe und Bille von A nach B zu schwimmen.

Auch interessant

So könnte die neue S-Bahn-Haltestelle des Verbindungsbahnentlastungstunnels am Hamburger Hauptbahnhof aussehen.

Hamburg: Neuer Tunnel bringt der S-Bahn keine zusätzlichen Fahrgäste

Zwei Trassen-Favoriten für weiteren S-Bahntunnel in Hamburg stehen fest. Aber keine davon würde der S-Bahn direkt mehr Fahrgäste bringen – im Gegenteil. Das sind die Hintergründe – und acht weitere Fakten über den Tunnel, die Sie bisher nicht kannten.

Altes Straßenbahngleis direkt am Hamburger Rathaus - gefunden von NAHVERKEHR HAMBURG-Abonnent Daniel Jasiulek auf einer Baustelle. Das Gleis erzählt eine spannende Geschichte.

Die Geschichte hinter Hamburgs On-Demand-Straßenbahn am Rathaus

NAHVERKEHR HAMBURG-Leser entdeckt am Hamburger Rathaus alte Straßenbahnschienen. Sie gehören zu einer längst vergessenen Strecke, die viele Jahre lang eine Art On-Demand-Trasse und Notfallretter war. Am Ende musste sie trotzdem weg. Aus einem profanen Grund.

So werden die Vay-Carsharing-Fahrzeuge ferngesteuert zum Einstiegsort gefahren: Eine Telefahrerin hat viel mehr im Blick als hinter einem echten Steuer im Auto - behauptet zumindest das Unternehmen.

Ferngesteuerte Autos: Vorwürfe gegen Fahrdienst Vay

Ist der Telefahrdienst Vay, der derzeit mit einer Sondererlaubnis in Hamburg-Bergedorf erprobt wird, möglicherweise unsicher? Der Springer-Verlag berichtet von Vorfällen bei Testfahrten. Das Unternehmen und die Hamburger Verkehrsbehörde weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Diese NAHVERKEHR HAMBURG-Fragen lassen sie aber unbeantwortet.

Eine Antwort auf „Wochenrückblick: Bahn sperrt Hauptverbindung und HVV zahlt Autofahrten“

Leider sind die Sterckensperrungen bei der BAhn nicht nur auf die Hamburger Schulfereien begrenzt, sondern gehen bis Mitte April. Bis dahin fallen die Nordbahnzüge der Linien RB61 und RB 71 komplett aus! Gleichzeitig wird auch ein Teil der Züge der RE70 Linie gestrichen. Dies nur, weil zwischen Pinneberg und Elmshorn 2,8 km Gleise und in Neumünster insgesamt 5 Weichen erneuert werden müssen. Das, was zu alten Bundesbahnzeiten innerhalb weniger Tage oder an einem verlängerten Wochenende ging, braucht heute eine 14-tägige Streckensperrung. Dabei ließen sich solche Arbeiten bei Einsatz moderner Schienenbautechnik innerhalb von Tagen bewältigen. Die Abhoppelunmg Altonas und des Bahnhof Dammor hat bei der DB System. Am liebsten würde die DB nur den hauptbahnhof bedienen. Es wird langsam Zeit, dass man dem Treiben des Kapitalmarktorientierten Bahnvorstandes ein Ende setzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert