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Bahn-Sparpläne: Ist auch die S-Bahnlinie S6 in Hamburg in Gefahr?

Bei zahlreichen Bahnprojekten in Deutschland drohen Verzögerungen, weil Geld fehlt. Indirekt könnte davon auch die lang geplante S-Bahnlinie S6 in Hamburg betroffen sein. Das sagt die Deutsche Bahn dazu.

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S-Bahn auf den Süderelbbrücken in Hamburg-Wilhelmsburg
S-Bahn auf den Süderelbbrücken in Hamburg-Wilhelmsburg

Haben die möglichen Einsparungen bei der Deutschen Bahn auch Auswirkungen auf die geplante S-Bahnlinie S6, die ab 2029 den Bahnverkehr zwischen der Hamburger Innenstadt und Harburg verstärken soll?

Diese Frage steht im Raum, nachdem der Spiegel am vergangenen Freitag darüber berichtet hatte, dass zahlreiche Neubauprojekte der Deutschen Bahn in der ganzen Republik auf der Kippe stünden, weil das Unternehmen wegen drastischer Kürzungen im Bundeshaushalt statt der ursprünglich zugesagten 40 Milliarden Euro bis zum Jahr 2027 nur noch rund 27 Milliarden Euro bekommen wird.

Von einer internen Streichliste der neuen Infrastrukturgesellschaft DB Infrago war in dem Bericht die Rede, auf der auch der Bau eines digitalen Stellwerks für die Hamburger S-Bahn stehen soll. Es ist unter anderem auch eng mit der geplanten Einführung der S-Bahnlinie S6 verknüpft.

Dass diese Liste tatsächlich existiert, haben Bahn und Bund inzwischen bestätigt. Es handle sich dabei allerdings nur um einen „Zwischenstand zu Finanzierungsvereinbarungen zwischen Bund und DB“…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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