
U-Bahn nach Steilshoop und Osdorf langfristig tot?
Sind die seit Jahrzehnten geplanten U-Bahnlinien in die Großwohnsiedlungen Steilshoop und Osdorfer Born endgültig vom Tisch?

Sind die seit Jahrzehnten geplanten U-Bahnlinien in die Großwohnsiedlungen Steilshoop und Osdorfer Born endgültig vom Tisch?

Der Bezirk Altona will mit einem Gutachten prüfen, wie Osdorf, Lurup und die Arenen an die Schiene angebunden werden können. Auch alte U-Bahn-Pläne aus den 70er Jahren sollen wieder auf den Tisch kommen.

Die SPD-Fraktion will den Busverkehr nach Steilshoop und Osdorfer Born beschleunigen und die Haltestellen modernisieren – als Ersatz für die gekippte Stadtbahn. Die Opposition spricht von einem reinen „Show-Antrag“.

Während Hamburgs Busse Jahr für Jahr langsamer werden, hat München sein Busnetz konsequent auf Geschwindigkeit getrimmt. Das Ergebnis fällt äußert positiv aus und könnte als Vorbild für Hamburg dienen.

Die Zahl der Busspuren in Hamburg hat nach Einstellung der Straßenbahn 1978 kaum zugenommen. Gerade einmal sechs Kilometer kamen in den letzten 30 Jahren hinzu. Die meisten Sonderspuren verlaufen auf ehemaligen Straßenbahntrassen.

An 138 Ampeln in Hamburg werden HVV-Linienbusse bevorzugt – aber ausgerechnet auf der meistgenutzten Buslinie Europas, der Metrobuslinie M5, sind keine Ampelvorrangschaltungen installiert. Warum?

Die Planungen für den Ausbau des Bussystems sind auf weitere Linien ausgeweitet worden. Das teilte der Senat in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des GAL-Verkehrspolitikers Till Steffen mit (Drucksache 20/1118).

Kaum hat die Hochbahn erste Skizzen über den Ausbau des Busverkehrs vorgelegt, droht Ärger mit betroffenen Anwohnern. Blüht der Busoffensive dasselbe Schicksal wie der Stadtbahn?

Hamburgs Busse verlieren immer mehr an Tempo. Seit Einstellung der Straßenbahn in den 70er Jahren ist die Durchschnittsgeschwindigkeit um fast 2 Km/h gesunken – trotz des Baus neuer Busspuren.

Die 2008 groß angekündigte HVV-Angebotsoffensive im Busverkehr liegt weiter auf Eis. Nachdem NahverkehrHAMBURG bereits vor einigen Wochen vom faktischen Stillstand der Offensive berichtete, hat jetzt auch der Senat zum Thema Stellung genommen.

Die SPD macht ernst: Im Herbst soll es erstmals eine konkrete Kostenaufstellung für den geplanten massiven Ausbau des Busverkehrs geben. Der ADAC warnt bereits vor einer Benachteiligung der Autofahrer.

Der von der SPD geplante Ausbau des Hamburger Bussystems könnte teuer werden. Nach überschlägigen Berechnungen der CDU würde die Umstellung aller Hamburger Busse auf emissionsfreie Antriebe innerhalb der nächsten zehn Jahre rund eine Milliarde Euro kosten.

Der Fernbahnhof Altona zieht um. Doch was geschieht mit der riesigen Fläche, die zurückbleibt? Eine exklusive NAHVERKEHR HAMBURG-Auswertung von fast 400 Bürger-Vorschlägen zeigt ein überraschend klares Bild.

Nach Verzögerungen kommen fahrerlose Shuttles und Busse in Hamburg so langsam in Fahrt. Bei Moia stehen die ersten Fahrgast-Testfahrten kurz bevor. Die Hochbahn will kommendes Jahr nachziehen. Vor dem Alltagsbetrieb gibt es aber noch ein großes Hindernis.

Hamburg setzt große Hoffnungen in eine digitale, weitgehend automatische S-Bahn: mehr Kapazität, weniger Verspätungen, stabilerer Betrieb. Doch das Milliardenprojekt kommt langsamer voran als geplant. Und für Fahrgäste könnte es erst einmal noch ungemütlicher werden.

Warum die Verkehrsplanung diesen viel kritisierten Parkplatz-Abbaustopp auch verteidigt, was sie daran überzeugt – und welcher Hebel sich dadurch für Hamburg erstmals öffnet.

Neun Monate Totalsperrung verlängern die Fahrt ins Hamburger Umland ab August massiv. Unsere Übersicht zeigt, auf welchen Strecken die Fahrt besonders lang wird und wie die Ersatzbusse fahren.

Bau der neuen S-Bahnlinie hat bereits mehrere Jahre Verspätung. Durch die neu terminierte Generalsanierung wird eine pünktliche Inbetriebnahme immer unwahrscheinlicher. Was die Deutsche Bahn dazu sagt und warum ein Stellwerk-Domino die Lage noch weiter verschärft.
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