
Alte U-Bahn-Züge bleiben möglicherweise bis 2020 im Einsatz
Hamburgs alten U-Bahnen der Baureihe DT3 bleiben möglicherweise deutlich länger im Einsatz als bisher geplant. Grund ist die um zwei Jahre verspätete Lieferung der neuen Baureihe DT5.

Hamburgs alten U-Bahnen der Baureihe DT3 bleiben möglicherweise deutlich länger im Einsatz als bisher geplant. Grund ist die um zwei Jahre verspätete Lieferung der neuen Baureihe DT5.

„Zurückbleiben bitte“ – diese seit Jahrzehnten vertraute Ansage ist ab dem kommenden Montag in der Hamburger U-Bahn Geschichte. In Zukunft werden die Fahrgäste durch Pieptöne und neue rote Warnlampen vor den schließenden Türen gewarnt. Die bisherige Ansage wird damit überflüssig.

Wegen der stark steigenden Fahrgastzahlen überlegt die Hochbahn, einen Teil ihre alten U-Bahnen vom Typ DT3 eventuell erst einmal doch nicht zu verschrotten. Eigentlich sollten die mehr als 40 Jahre alten „Oldtimer“ bis 2015 vollständig durch die neuste U-Generation vom Typ DT5 ersetzt werden.

Der Hamburger Senat hat erstmals offen gelegt, wann die zurzeit eingesetzten U- und S-Bahnen im HVV durch neue Fahrzeuge abgelöst werden. Demnach verschwinden die ältesten, und kaum noch im Einsatz befindlichen, U-Bahn-Wagen vom Typ DT2 (15 Züge) bis 2013 vollständig von den Schienen.

Nach Verzögerungen kommen fahrerlose Shuttles und Busse in Hamburg so langsam in Fahrt. Bei Moia stehen die ersten Fahrgast-Testfahrten kurz bevor. Die Hochbahn will kommendes Jahr nachziehen. Vor dem Alltagsbetrieb gibt es aber noch ein großes Hindernis.

Hamburg setzt große Hoffnungen in eine digitale, weitgehend automatische S-Bahn: mehr Kapazität, weniger Verspätungen, stabilerer Betrieb. Doch das Milliardenprojekt kommt langsamer voran als geplant. Und für Fahrgäste könnte es erst einmal noch ungemütlicher werden.

Besseres Nachtbussystem und mehr Regionalzüge zum Hauptbahnhof einerseits und weniger AKN-Züge und ein abgehängter Bahnhof Altona andererseits. Der neue HVV-Fahrplan bringt für Fahrgäste Licht und Schatten. Hier die vollständige Übersicht.

Tausende Male blockierten falsch geparkte Autos im Jahr 2023 Haltestellen und Busspuren. Exklusive Datenanalysen von NAHVERKEHR HAMBURG zeigen erstmals, welche Orte besonders betroffen sind – und einige der Hotspots überraschen. Welche Folgen hat das für Fahrgäste, und wie könnten die Probleme gelöst werden?
Führt Tempo 30 auf Hauptstraßen tatsächlich zu mehr Staus, langsameren Bussen und vollen Schleichwegen in Wohngebieten? Amsterdam hat es ausprobiert. Nach anderthalb Jahren liegen jetzt die ersten Ergebnisse vor. Sie sind erstaunlich. Das kann Hamburg davon lernen.

Umweltverband hat die Entwicklung der HVV-Fahrpläne in den vergangenen zwei Jahren analysiert und stellt der Stadt kein gutes Zeugnis aus. Aber: Die Auswertung sollte mit Vorsicht genossen werden – und Hamburgs Manko könnte sich noch als Vorteil erweisen.
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