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Bahnen im HVV fahren an Adventssamstagen öfter und länger

Bessere Verbindungen beim Weihnachtsshopping: An den Adventssamstagen fahren die Bahnen im HVV teilweise öfter und länger.
Christian Hinkelmann
Historische Weihnachts-S-Bahn in Bergedorf
Historische Weihnachts-S-Bahn in Bergedorf

Der HVV erweitert an den vier anstehenden Adventssamstagen sein Angebot: Am 26.11., 3.12., 10.12. und 17.12 wird der 5-Minuten-Takt auf der Linie U1 zwischen Ohlsdorf und Farmsen bis ca. 20:30 Uhr ausgeweitet.

Die S-Bahn-Linie S31 fährt bis gegen 20:30 Uhr bis Harburg Rathaus, damit verlängert sich der 5-Minuten-Betrieb auch nach Harburg.

Außerdem fährt während dieser Zeit die S3 bis Pinneberg im 10-Minuten-Takt. In den Abendstunden (bis 0:30 Uhr) setzt die S-Bahn längere Züge ein.

Darüber hinaus stehen an den Adventssonnabenden zwei HVV-Paketbusse von 10 Uhr bis 20:30 Uhr bereit, in denen schwere und sperrige Einkäufe deponiert werden können. Die beiden Standorte: Mönckebergstraße gegenüber dem Levantehaus sowie auf Höhe von SportScheck.

HVV-Fahrgäste müssen an den Adventssamstagen allerdings auch Einschränkungen hinnehmen: Wegen der Weihnachtsparaden (um 11:30 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr) in der Innenstadt werden zahlreiche Buslinien umgeleitet.

Historische Weihnachts-S-Bahn in Hamburg unterwegs

Außerdem ist an den Adventssamstagen wieder ein historischer und weihnachtlich geschmückter S-Bahnzug unterwegs. Der Oldtimer-Triebwagen der Baureihe 470 fährt – je nach Wochenende – auf den Linien S1, S11 und S2 zum regulären HVV-Tarif.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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6 Antworten auf „Bahnen im HVV fahren an Adventssamstagen öfter und länger“

Siehe oben, das war eine „Fake News“. Die U1 fuhr an allen vier Adventssamstagen entgegen der Ankündigung nur bis Wandsbek Markt im dichten Takt.

Gestern, am Samstag vor Weihnachten, ging zu allem Überfluss in der Einkaufs-Rushhour direkt nach 12 Uhr auch noch die dafür nötige Weiche in Wandsbek Markt kaputt. Es folgte eine einstündige Betriebseinstellung zwischen Wandsbek Markt und -Gartenstadt. Noch um 15-16 Uhr hatte sich der Betrieb nicht wieder gefangen. Die Züge kamen aus den Walddörfern mit 2-3 Minuten Verspätung in Wandsbek Markt an und sammelten dort die Fahrgäste der letzten 8 Minuten auf – die Kurzläufer fuhren pünktlich ab. Ergo glich die U1 gegen 13.30 Uhr einer Sardinenbüchse – es passte schon Ritterstraße niemand mehr rein und die Insassen des Zuges genossen Beförderung wie in japanischen Großstädten im Berufsverkehr. Gerade das Richtige für besinnliche Adventsstimmung!

Wer kommt auf solche Ideen?! An den Adventssamstagen sind viele Fahrgäste Seltennutzer, die bewusst das Auto stehen lassen. Weil sie wissen, wie voll es in der Innenstadt ist. DIE CHANCE, einmal zu zeigen, was man drauf hat. Mit großzügigen Platzkapazitäten. Die ließ man aber auf dem Hof rumstehen. Stattdessen lieferten die Hochbahner Woche für Woche völlig unnötig proppevolle Züge ab, die mit der ersten kleinen Störung vorprogrammiert ins völlig Unzumutbare gingen. Man kann auch bewusst einen Laden gegen die Wand fahren.

Hierzu nutzen Sie bitte Ihr Wahlrecht zu den Bezirksversammlungen und nehmen Kontakt mit Ihren professionellen Volkvertretern auf. Diese werden Ihnen sicher bald weiter helfen. Sie finden deren Adressen und Telefonnummern sicher schnell…

in der tat wäre es innvoll, diesen 5 minuten-takt samstags immer zu haben, ich würde mich auch als gartenstädter beschreiben und finde es samstags echt nervig, nur den 10 muten takt nach wandsbek-amrkt zu haben. und die bahnen sind ann immer supervoll!!!

Lässige Diskussion, denn diese Nachricht oben ist eine „Fake News“.

Die U1 fährt auch an den Adventssamstagen nur bis Wandsbek Markt alle 5 Minuten. Alle aussteigen bitte, dieser Zug endet hier! Gequetschte Weiterfahrt mit dem nächsten Fahrgastzug in etwa 5 Minuten. Es gibt keine Verstärkung – nicht am ersten Advent, nicht am zweiten und auch nicht heute.

Welche sogenannten Profis bei der Hochbahn die Kapazität planen, wenn bereits Alter Teichweg 10 Fahrgäste im Wagen stadteinwärts stehen müssen, weiß ich nicht. Wohl einen Schwaben mit schottischen Wurzeln dafür eingestellt?

Auch zu anderen Zeiten sollte man mal über eine Verdichtung zumindest bis Wandsbek Markt nachdenken.

„Der HVV erweitert an den vier anstehenden Adventssamstagen sein Angebot: Am 26.11., 3.12., 10.12. und 17.12 wird der 5-Minuten-Takt auf der Linie U1 zwischen Ohlsdorf und Farmsen bis ca. 20:30 Uhr ausgeweitet.“

DIe U1 fährt Ohlsdorf – Wandsbek am Sonnabend das ganze Jahr alle 5 Minuten bis 20.30 Uhr. Die Ausweitung ist, dass die Züge von Wandsbek Markt bis Farmsen weiterfahren. Das könnte man im Übrigen auch außerhalb der Adventszeit gern einführen. Unter der Woche fährt die U1 in diesem Abschnitt ja auch immer alle 5 Minuten.

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