Bald kommen die ersten Elektro-Gelenkbusse nach Hamburg

In Berlin fahren sie schon – in Hamburg noch nicht: Vollelektrische Gelenkbusse für stark belastete Linien. Doch das soll sich bald ändern. Die ersten Fahrzeuge werden in Kürze in der Hansestadt erwartet.
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Noch gibt es viele freie Stromanschlüsse im neuen Elektrobus-Betriebshof in Alsterdorf
Foto: Florian Büh

Seit Anfang des Jahres dürfen in Hamburg nur noch Linienbusse angeschafft werden, die mit einem „lokal emissionsfreien“ Antrieb ausgerüstet sind – also beispielsweise Batterie- oder Wasserstoffbusse. So hat es der Hamburger Senat den Verkehrsunternehmen im HVV vorgegeben.

Und tatsächlich sieht man seit einigen Monaten immer öfter neue Elektrobusse auf den Straßen. Allerdings handelt es sich dabei nur um so genannte Solobusse, die meist auf weniger belasteten Strecken fahren oder um Mini-Busse, wie beispielsweise die Bergziege im engen Blankeneser Treppenviertel.

Die große Gelenkbusse, die vor allem auf den fahrgaststarken Metrobuslinien eingesetzt werden, fahren noch immer mit Dieselantrieb durch Hamburg, denn die beiden größten Busunternehmer in der Hansestadt, die Hochbahn und die VHH, haben noch keine vollelektrischen Gelenkbusse in ihren Flotten.

Berlin setzt auf E-Gelenkbusse aus Polen

In Berlin sind solche rein batteriebetriebenen Gelenkbusse dagegen schon seit einigen Monaten Alltag. Im vergangenen April bekamen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den ersten von insgesamt 90 bestellten Elektro- Gelenkbussen vom polnischen Hersteller Solaris ausgeliefert (siehe hier).

Ab Ende August gingen die ersten 17 E-Gelenker vom Typ „Solaris Urbino 18 electric“ auf der hochfrequentierten Berliner Stadtbuslinie 200 in den regulären Fahrgastbetrieb. Die Fahrzeuge werden entlang der Strecke an zwei Ladestationen aufgeladen, die sich an Haltestellen befinden. Eine dri…

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3 Antworten auf „Bald kommen die ersten Elektro-Gelenkbusse nach Hamburg“

Einzige E_Mobilität bei Bussen sind Trolleybusse. Diese funktionieren inzwischen auch, wenn nur Teilstrecken unter Oberleitung befahren werden. Dabei kann man auch Batterien aufladen, mit deren Energie man Abschnitte ohne Leitung durchfährt- spart teure Abzweigungs- und Kreuzungslösungen!

Moin Ole,
warum sollte man in eine alte Technologie investieren, wenn man eine neue, bessere Technologie hat?
Die Batterien bringen die Leistung, die benötigt wird. Vor allem ist die Entwicklung am Anfang und schon die nächste Charge, die nach HH geliefert wird, hat wieder bessere Batterien. Zudem müsste man die ganze Stadt- bis auf wenige Ausnahmen- mit Oberleitungen bestücken. Das ist nun wirklich keine gute Idee.
Nicht vergessen: die Verkehrsbetriebe dürfen keine Busse mit Verbrennungsmotor kaufen. Und in der ganzen Stadt, auf jeder Linie Trollybusse, ist keine praktikable Lösung. Hat man im Übrigen alles in den letzten Jahren schon selektiert. Es kommen nur 2 Technologien infrage: Wasserstoff, oder Batterien als E-Antrieb. Letzteres liegt zur Zeit klar vorne.

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