Bau der U4-Verlängerung in der Hafencity hat begonnen

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 in der Hafencity hat begonnen. Heute Vormittag setzten Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Wirtschaftssenator Frank Horch, Staatssekretär Enak Ferlemann und Hochbahn-Chef Günther Elste den ersten Spatenstich. Bis 2018 sollen die U-Bahnen bis zur neuen Endhaltestelle Elbbrücken fahren.
Bauarbeiten und Gleise im U-Bahntunnel in Hamburg (Verlängerung der U-Bahnlinie U4 in der HafenCity)
Bauarbeiten und Gleise im U-Bahntunnel in Hamburg (Verlängerung der U-Bahnlinie U4 in der HafenCity)

Die Bauarbeiten zur Verlängerung der U4 in der Hafencity können starten. Am Vormittag feierten Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Wirtschaftssenator Frank Horch, Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums Enak Ferlemann und Hochbahn-Chef Günther Elste den ersten Spatenstich.

“Die Anbindung an ein leistungsfähiges Schnellbahnsystem ist für neu entstehende Stadtquartiere von hoher Bedeutung. Gerade hier spürt man den Trend `weg vom privaten Pkw` hin zu passgenauer Mobilität mit dem ÖPNV als Rückgrat. Wichtig für das nun startende Bauprojekt ist, dass wir – wie beim ersten U4-Abschnitt – die Infrastruktur fertigstellen werden, bevor die Bauprojekte an der Oberfläche starten”, so Elste.

Zunächst soll hinter der derzeitigen Endhaltestelle „HafenCity Universität“ und unter der Versmannstraße eine rund 230 Meter lange Abstellanlage gebaut werden.

Danach erfolgt die 900 Meter lange Strecke bis zum künftigen Endbahnhof “Elbbrücken” (hier Architekturentwurf ansehen). Hier liegt bislang noch kein Baurecht vor, aber die Hochbahn rechnet noch in diesem Herbst mit einem Planfesstellungsbeschluss und will dann auch gleich die Bauaufträge vergeben. Der Bau der neuen End…

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4 Antworten auf „Bau der U4-Verlängerung in der Hafencity hat begonnen“

Mögliche Anbindung der U 4 an die S-Bahn:

Die Errichtung eines S-Bahnhaltepunktes “Elbbrücken” zwischen dem Nordende der S-Bahnbrücke über die Norder-Elbe und dem südlichen Widerlager der S-Bahnbrücke über den Billhafen und Oberha-fenkanal ist wie gewünscht baulich nicht möglich.

1. Zwischen dem nördlichen Widerlager der S-Bahnbrücke “Zweibrückenstraße” und dem südli-chen Widerlager der S-Bahnbrücke über den Oberhafenkanal befindet sich die teilweise auf-geständerte S-Bahnstrecke Hauptbahnhof – Neugraben in einem Gefälle von 30 Promille. Bahnsteige an derartigen Steigungen dürfen nicht gebaut werden. Rollstühle und Kinderwagen wären einer Eigenbewegung ausgesetzt. Eine Veränderung der Höhenlage der Strecke in die-sem Bereich ist baulich nicht möglich. Zwischen dem nördlichen Widerlager der Elbbrücke und der Eisenbahnüberführung über die Zweibrückenstraße ist für eine Bahnsteiganlage nicht aus-reichend Platz vorhanden.
2. Aus Platzgründen könnten, ließe man Pkt. 1 außer Acht, dort nur Seitenbahnsteige errichtet werden. Die Seitenbahnsteige müssten mit mindestens zwei Treppenanlagen, wenn nicht sogar vier, ausgerüstet werden. Des Weiteren wären zwei Fahrstuhlanlagen und zwei Fahrtreppen er-forderlich. Auch andere Installierungen wären doppelt erforderlich. Das bedeutet auch doppelte Betriebskosten für den Infrastrukturbetreiber nach Fertigstellung der Anlagen.
3. Es gab zu Zeiten der Olympiabewerbung Hamburgs eine Studie, den Haltepunkt „Elbbrücken“ vom südlichen Widerlager der Zweibrückenstraße in Richtung Veddel in Teilen über der Norder-elbe zu bauen. Das würde bedeuten, dass wesentliche Teile der Bahnsteiganlage im Zuge ei-ner neuen S-Bahn-Elbbrücke errichtet werden müssen. Ein wahrhaft exotischer Gedanke!
4. Eine mögliche Umsteigeverbindung zwischen U- und S-Bahn wäre aus meiner Sicht eher am Bahnhof Veddel realisierbar. Die Hamburger Hochbahn hat in ihrem Planfeststellungsverfahren jedenfalls auf eine zwingende Umsteigemöglichkeit an den Elbbrücken verzichtet.

900m ohne Halt. Dh insgesamt knapp 5km neue U4-Strecke mit drei Stationen.
Aha.
Wieso hält die U4 eigentlich überhaupt noch irgendwo – soll denn jemals jemand mit ihr fahren?

Ganz Allgemein:
Was ist für Hamburger Verkehrsplaner eigentlich ein angemessen “zumutbarer” Erschließungsweg zur U-Bahn?
Oder muß ums verrecken immer ein (mit Sicherheit natürlich pünktlicher) Bus besteigen werden, damit man keinen 15-20 minütigen Gewaltmarsch durch Wind und Wetter bewältigen muß?

900 m sind für eine U-Bahn nicht unüblich und die Zulieferung durch den Bus Teil des Konzeptes. Natürlich muss eine Vertaktung gewährleistet sein.

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