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CDU will Luft-Tankstellen für Fahrräder am Straßenrand

Die CDU im Bezirk Hamburg Nord will Luft-Tankstellen am Straßenrand installieren, damit Fahrradfahrer ihre Reifen aufpumpen können. Damit soll die Attraktivität des Radverkehrs erhöht werden.
Christian Hinkelmann
Ein Fahrradfahrer fährt auf einem modernen Radweg in Hamburg
Ein Fahrradfahrer fährt auf einem modernen Radweg in Hamburg

Die Partei hat in der Bezirksversammlung bereits einen entsprechenden Antrag gestellt, der am Donnerstag diskutiert werden soll.

Demnach sollen im Rahmen eines Pilotprojekts mindestens zehn Luft-Stationen mit Anschlüssen für alle Ventiltypen installiert werden.

Die Standorte sollen sich möglichst in der Nähe von StadtRad-Stationen befinden.

Christoph Ploß, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion zu NahverkehrHAMBURG: „In anderen Städten, wie Kopenhagen, Flensburg und Münster, sind die Luftstationen bereits ein voller Erfolg und eine Hilfe für viele Radfahrer“.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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9 Antworten auf „CDU will Luft-Tankstellen für Fahrräder am Straßenrand“

Mal an alle Radfahrer: Keine anderen Verkehrsteilnehmer sind so rücksichtslos und verkehrswidrig unterwegs, wie Radfahrer! Jeder andere Verkehrsteilnehmer, der sich an die Regeln hält, (und darunter sind auch eine Hand voll Radfahrer, ja!) weiss dass meine Aussage nicht übertrieben ist. Und jetzt noch son Dünnsinn zu schreiben, von wegen die Radwege sind ja so schlecht. Ich sehe reihenweise Radfahrer auf der Fahrbahn fahren, wo gleich nebendran ein nagelneuer und lupenrein glatter und zu dem noch breiter Radweg ist und zusätzlich noch Radwegbenutzungspflicht Und? klar, ich als Radler kann ja machen, was ich will, weil man mich ja eh nicht sanktionieren kann, weil ich kein Kennzeichen habe und weil mich Autos so nerven, fahre ich provozierender Weise einfach auf der Fahrbahn. Und dann wundern, wenn da ein Autofahrer sauer wird und hupt oder kanpp überholt. Und wehe, ein Fußgänger wagt es, sich auch nur dem Radstreifen zu nähern (Wenn Stau an der Ampel ist, können komischerweise alle Radler wieder auf dem Radweg fahren. Dann sind die Schlaglöcher auch egal, nicht wahr?!) Dann wird der Fußgänger eben kurzerhand umgerast und-damit die Sache rund ist- noch bepöbelt. Da mindestens zwei drittel von euch eh Rotlichtsünder sind,, sind weitere Vergehen wie Missachtung der Vorfahrtsregeln, Fahren im Gegenverkehr oder rechts überholen nur mal am Rande zu erwähnen. Ist es dann endlich dunkel sieht man wieder mal, dass man nichts sieht. Wozu denn Licht, ich seh doch alles. Dass andere mich nicht sehen könnten? Wie jetzt? Ich hab doch n Katzenauge und ne Warnweste an. Ihr Radfahrer ( die wenigen Vernünftigen können jetzt weggucken) habt als ALLERLETZTES ein Recht auf Klagen, solange sich das Groh eurer, sagen wir Organisation von Halbwilden, im Straßenverkehr verhält, wie die Axt im Walde. Sicher gibt es auch bei allen anderen Verkehrsteilnehmern Fehlverhalten, aber der Durchschnitt der Hamburger Radfahrer ist ganz genau so, wie eben beschrieben!!
Ups, da ist der Reifen mal gleich wieder platt, was? 🙂

Mal an alle Radfahrer: Keine anderen Verkehrsteilnehmer sind so rücksichtslos und verkehrswidrig unterwegs, wie Radfahrer! Jeder andere Verkehrsteilnehmer, der sich an die Regeln hät, (und darunter sind auch Radfahrer, ja!) weiss dass meine Aussage nicht übertrieben ist
Ups, da ist der Reifen mal gleich wieder platt, was? 🙂

Ich wäre erstmal eine für bessere Radverkehrspolitik. Ganz ehrlich, so etwas habe ich auf den handtuchbreiten, zugeparkten und verwahrlosten Radwegen, und dadurch als auf die Fahrbahn ausweichender Alltagsradler, bisher nicht vermisst. Mehr Unterstützung von der Politk, um sich nicht mehr täglich die Akzeptanz als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer erkämpfen zu müssen und dabei teilweise sein Leben aufs Spiel zu setzen, weil einige Autofahrer noch immer meinen, sie müssten bei 50km/h mit gefühlten 50 cm überholen, wäre hilfreicher.

Ein Tipp führ Fahrrad Hersteller, die Ihre Räder auf Herz und Nieren testen wollen, brauchen keine aufwendigen Labortests. Das liefert unsere Autostadt kostenlos in Form unserer HolperFußradwege. Hier lassen sich alle Komponenten perfekt testen und verbessern. Es gibt hier zahlreich durch Baumwurzeln aufgebrochene ‚radwege‘. Schlaglöcher kommen zahlreich hinzu!

Reinste Augenwischerei. Dann können sich die Parteien im Wahlkampf wieder brüsten, wie sehr sie den Radverkehr gefördert haben. Bewegt wird damit überhaupt nichts – außer heißer Luft…

Für wie dumm hält Hamburg eigentlich neben Nutzern des ÖPNV auch die Radfahrer. Für einen Radler, der sich sein Fahrrad auf Hamburger Radwegen zerschunden hat, hilft auch keine Pumpstation mehr. Er bräuche Entachterungsstationen für zerschundene Räder und eine Flickstation mit Personal, bei der die Löcher die sich der Radfahrer auf Hamburgs Radwegebn in den Reifen gefahren hat geflickt werden ehe er es überhaupt wieder aufpumpen kann. Aber selbst damit ist Radfahren in Hamburg wohl keine Alernative zum Autofahren, wobei ja auch der ÖPNV in Hamburg weitestgehend mit „Autos“ abgewickelt wird.

In der Tat, ich war hoch begeistert, als ich im Urlaub Kopenhagen zum ersten mal mit meinem Rad erfahren habe. Selbst Hauptstrassen wie z.B. Roskildevej machen mit dem Rad spass. Meistens glatte Oberflächen und übersichtliche Radweg führung. Selbst an Ampeln steht man sich nicht, wie oft in unserer Autostadt, die Reifen ‚platt‘. Meine Meinung ist, wer ein Beispiel für eine sehr autogerechte Stadt sucht braucht Hamburg nur zu besuchen.
Radfahrer werden oft auf schrottreife Holperpisten verbannt, damit das Auto freie Fahrt hat. Problem dabei ist, daß unsere Autostadt immer mehr Autos anzieht und der HVV steht mit dem ‚modernsten Bussystem Europas‘ ebenfalls im Stau. Die ‚S21‘ hat bereits musealen Karakter und die ET472’er haben oft pannen. Kurzzüge in den Stoßzeiten sind eine Zumutung. Das hamburger ‚Fußradwegenetz‘ wurde 3-4 Jahrzehnte fast völlig vernachlässigt und verhindert ein flottes Vorankommen.

Im Unterschied zu Hamburg haben Kopenhagen und Münster auch viele der grundlegenderen Probleme des Radverkehrs längst gelöst. Staatliche Fahrradpumpen sind sicherlich nicht das, was in unserer Stadt fehlt. Aber es passt ins Bild, dass der CDUler, der sein Fahrrad alle Jubeljahre am Sonntag aus dem Keller holt den flauen Reifen wahrnimmt während er gemächlich über den Gehweg eiert. Gleichzeitig stimmt die CDU in Nord dagegen, dass der Leinpfad Fahrradstraße wird.

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