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Corona: Sachsen warnt vor ÖPNV-Nutzung – Mallorca verbietet Fahrgästen das Reden

Lange hat die ÖPNV-Branche behauptet, dass ihre Fahrzeuge Corona-sicher seien. Inzwischen stellen das offenbar immer mehr Städte und Länder infrage und reagieren mit Warnungen, gesperrten Sitzplätzen, Zugangskontrollen und sogar Redeverboten. Ein Überblick und eine Antwort auf die Frage, ob auch im HVV eine FFP2-Maskenpflicht kommt.

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S-Bahn-Fahrgäste mit Mundschutzmasken im Citytunnel
S-Bahn-Fahrgäste mit Mundschutzmasken im Citytunnel

Seit Monaten beteuern die Betreiber von Bahnen und Bussen in Deutschland, dass ihre Fahrzeuge keine Corona-Treiber seien. Noch im vergangenen Herbst, als die Infektionszahlen in Deutschland kräftig stiegen, behauptete der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV in einer groß angelegten Imagekampagne: „Auch in Zeiten von Corona gibt es zum Wiedereinstieg in Bus und Bahn viele gute Gründe und objektiv betrachtet auch keinen Anlass zur Sorge.“ (siehe hier). 

Die Deutsche Bahn legte vor wenigen Wochen eine Studie vor, die beweisen sollte, dass Bahnfahren sicher sei (allerdings musste sie sich anschließend den Vorwurf von Journalist:innen gefallen lassen, zweifelhafte Aussagen getroffen und methodisch unsauber gearbeitet zu haben (siehe hier)). Und auch der Hamburger Verkehrsverbund betonte noch kurz vor Weihnachten, dass die eigenen Verkehrsmittel „eigentlich verhältnismäßig sicher“ seien (siehe hier).

Sind Bus und Bahn doch nicht so Corona-sicher?

Doch angesichts der unverändert hohen Corona-Infektionszahlen dreht sich die Stimmung inzwischen. Immer mehr Städte und Länder reagieren mit Warnungen, gesperrten Sitzplätzen, Zugangskontrollen und sogar Redeverboten im ÖPNV. Wir fassen die aktuellsten Beispiele aus dem In- und Ausland zusammen.

Bundesweit am deutlichsten widerspricht der Freistaat Sachsen der Annahme, dass der ÖPNV infektionssicher sei. Die sächsische Regierung hat angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen dringend…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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