Fahrgastzahlen im HVV steigen weiter deutlich an

Die Fahrgastzahlen im Hamburger Verkehrsverbund steigen weiter steil an. Allein im ersten Halbjahr 2013 wurden 362,5 Millionen Passagiere gezählt. Das sind sechs Millionen Menschen, bzw. 1,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2012.
Christian Hinkelmann
Zahlreiche Menschen drängen sich am Hamburger Hauptbahnhof auf einem U-Bahnsteig
Zahlreiche Menschen drängen sich am Hamburger Hauptbahnhof auf einem U-Bahnsteig

Diese Zahl sei bemerkenswert, weil das Vorjahresniveau wegen einer höheren Anzahl an Werktagen und des frostigen Wetters im Februar 2012 schon sehr hoch gewesen sei, erklärte der HVV.

Einen besonders hohen Fahrgastzuwachs gibt es laut HVV im Berufsverkehr. So hat sich die Zahl der Zeitkarten-Inhaber (Monatskarte, Abo und Proficard) um 3,3 Prozent erhöht. Auch beim Semesterticket nahm die Fahrgastzahl um 4 Prozent zu.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2013 durchschnittlich 812.400 Zeitkarten pro Monat verkauft, davon etwa 702.900 im Abonnement – dies ist laut HVV ein Spitzenwert unter den deutschen Verkehrsverbünden.

Als Gründe führt der Verbund die deutlichen Angebotsverbesserungen zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember an. Dazu gehörte unter anderem die Eröffnung der U4 in die HafenCity, sowie die neue Fährlinie 72 zur Elbphilharmonie.

Auch in den kommenden Jahren will der HVV konsequent in weitere Angebotsverbesserungen und Kapazitätsausweitungen investieren.

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Hamburgs S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke.

Auf diesen Hamburger S-Bahnlinien könnten in Zukunft XXL-Züge fahren

Hamburgs S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke im Interview darüber, auf welchen zusätzlichen S-Bahn-Strecken in Zukunft längere Züge möglich wären, was deren Einsatz einschränkt und warum die künftige neue S-Bahn-Strecke nach Kaltenkirchen von der Linie S21 und nicht mit der Linie S3 befahren werden soll.

Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 auf der Linie U3 an den Landungsbrücken in Hamburg mit Bewegungsunschärfe

Hochbahn: Fahrgäste kommen schneller zurück als gedacht

Fahrgastzahlen liegen seit vergangener Woche wieder auf Vor-Corona-Niveau. Dafür waren die finanziellen Verluste im vergangenen Jahr bei der Hochbahn so schlimm wie seit langem nicht mehr. Das sind die Zahlen im Detail – und die geplanten Zukunftsprojekte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.