Hamburger S-Bahn stellt 50 zusätzliche Sicherheitsleute ein

Die Hamburger S-Bahn GmbH hat die Zahl ihrer Sicherheitsleute innerhalb der letzten 12 Monate auf von 220 auf 270 erhöht. Das teilte das Unternehmen mit.
Christian Hinkelmann
Ein Hochbahn-Mitarbeiter steht vor einem einfahrenden U-Bahnzug in der Station Wandsbek Markt in Hamburg
Ein Hochbahn-Mitarbeiter steht vor einem einfahrenden U-Bahnzug in der Station Wandsbek Markt in Hamburg

Damit hat die S-Bahn Hamburg die vor rund einem Jahr mit der Stadt Hamburg, der Polizei, dem HVV und der Hochbahn geschlossene Sicherheitspartnerschaft erfüllt. Darin wurde vereinbart, dass die S-Bahn und Hochbahn insgesamt 110 zusätzliche Sicherheitsleute einstellen, um die Sicherheit im Hamburger Nahverkehr zu verbessern.

S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke: „Die Sicherheitspartnerschaft in Hamburg hat sich bewährt. Neben moderner Videotechnik und qualifiziertem Sicherheitspersonal ist die Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen mit Landes- und Bundespolizei noch intensiver geworden. Insbesondere bei Sicherheitslagen von besonderen Veranstaltungen können die Kräfte noch besser gebündelt und aufeinander abgestimmt werden“.

Die Hamburger Hochbahn hatte bereits im April gemeldet, dass sie ihr Sicherheitspersonal um 60 neue Mitarbeiter aufgestockt hat.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Eine Antwort auf „Hamburger S-Bahn stellt 50 zusätzliche Sicherheitsleute ein“

Hm, komisch, ich habe bei meinem Besuch in Hamburg nicht eine einzige Sicherheitskraft gesehen. Dementsprechend sah es auf der S21 aus, es gab zwar eine tolle automatisierte Durchsage, daß Rauchen verboten sei und die immer wieder kam, aber das wurde geflissentlich ignoriert. Von der Sauberkeit der Bahnhöfe und Züge mal ganz zu schweigen. Wiederum hörte ich von Hobbykollegen, die vor einer Weile in Hamburg waren, daß sie von solchen Sicherheitsleuten fälschlicherweise darauf hingewiesen wurden, daß sie nicht filmen dürfen(mal gleich mit Drohungen wie Hausverbot), obwohl die DB-Regelung da anders aussieht. Soviel dazu, wie „qualifiziert“ einige davon wohl sind…

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