HVV diskutiert über bessere Busanbindung in Horn und Hamm

Der HVV diskutiert am kommenden Dienstag mit Bürgern und Bezirkspolitikern über eine bessere Busanbindung der Hamburger Stadtteile Horn, Hamm, Borgfelde und Rothenburgsort.
Christian Hinkelmann
Metrobus 5 auf Busspur in Hamburg (Vogelperspektive)
Ein Metrobus der Linie M5 auf einer Busspur in Hamburg aus der Vogelperspektive

Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts hatte die Bezirksversammlung Mitte auf die Veranstaltung gedrängt, nachdem entsprechende Bitten des Regionalausschusses in dem Gebiet laut Zeitungsbericht ins Leere gelaufen waren.

Die Veranstaltung findet am 12. Februar um 18.30 Uhr in der Mensa des Rauen Hauses (Horner Weg 166) statt. Interessierte Bürger sind eingeladen.

Die Stadtteile Horn und Hamm sind seit Einstellung der Straßenbahn in den 70er Jahren zum großen Teil ein weißer Fleck im HVV-Gebiet. So gibt es innerhalb des Dreiecks U-Burgstraße, U-Wartenau und U-Wandsbeker Chaussee bis heute quasi keine HVV-Haltestelle (NahverkehrHAMBURG berichtete).

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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5 Antworten auf „HVV diskutiert über bessere Busanbindung in Horn und Hamm“

Besonders dringlich wäre eine Verbindung von Hamm-Nord nach Hamm-Süd. Nur so kann der sozial benachteiligte Stadtteil Hamm-Süd an die positive Entwicklung in Hamm-Nord und Hamm-Mitte gekoppelt werden. Hier ist nicht zuletzt Olaf Scholz in der Pflicht, sich für den sozialen Ausgleich in Form einer vernünftigen HVV-Anbindung stark zu machen.

Zu dem Thema Busanbindung in Horn möchte ich folgendes sagen. Das Wohngebiet -Steubensiedlung ist bis heute sehr schlecht angebunden – ab 9:00 fahren die Busse nur noch alle 20 Minuten, ab 19:30 sogar nur noch alle Stunde und ab 0:00 bis 5:00 bzw. Sonntags bis 7:00 Uhr gar keine Busse. Die Haltestellen Eekholtesweg und Blaue Brücke sind für ein Wohngebiet und ein Hotel vorhanden. So muss man von der nächsten U-Bahn Station ca. 15 bis 20 Min. in der Nacht gehen oder ein Taxi nehmen.

Jetzt zu meinem Anliegen, warum richtet man nicht eine Buslinie ein, die den Ring 2 – von mir aus ab Wandsbek-Markt oder Barmbek bedient und z. B. bei IKEA Moorfleet endet. (Route Barmbek-Habichtstraße-Alter Teichweg-Straßburger Str,-Wandsbek-Markt-Horner Rennbahn-Horner Rampe-Wöhlerstraße-Tiefstack-IKEA Moorfleet.) oder die Metrobuslinie 3, die jetzt im Niemandsland am S-Bahnhof Tiefstack endet über den Ring 2 bis Horner Rennbahn erweitern.

Das ist nur eine kleine Anregung

Mit freundlichen Grüssen

Michael Lemke

Eine Ring-2-Buslinie halte ich ebenfalls für eine gute Idee. Vor allem der Abschnitt Wandsbek – U Habichtstr. – City Nord scheint mir Potenzial zu haben. Mit einer durchgehenden Linie Tiefstack – Horn – Wandsbek – Habichtstr. – City Nord – Winterhude Markt ergäbe sich eine sinnvolle und attraktive Ringverbindung im ansonsten stark auf das Zentrum ausgerichteten Gesamtnetz.

Dafür könnte der 39er Schnellbus entfallen, der seit der Eröffnung der Flughafen-S-Bahn ohnehin stark an Bedeutung eingebüßt hat.

Interessant ist nebenbei, dass es bis zum Ersatz der Straßenbahn durch “preisgünstige und flexibel einsetzbare Busse” in besagtem Bereich ein zufriedenstellendes Nahverkehrsangebot gab. Dabei wurde doch laut Politik durch die Stillegung der Straßenbahn alles besser. Irgendetwas beißt sich hier.

Ich habe gerade erfahren, dass mein Anliegen mit der Ring 2 Buslinie ab S-Bahnhof Tiefstack Richtung Horner Rennbahn/Wandsbek-Markt zwar von den Grünen unterstützt wird, aber leider nicht von der regierenden Partei und damit wohl dann auch schon wieder gestorben ist. Meine Meinung dazu ist, ja man muß natürlich den Individualverkehr auf dem Ring 2 halten und darf keine Alternativen für eine Hauptschlagader der Stadt anbieten
(Vorsicht ironisch)

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