Neue HADAG-Hafenfähre soll ab kommenden März Linie 62 entlasten

Die stark belastete Fährlinie 62 im Hamburger Hafen bekommt Verstärkung: Im kommenden März soll eine neue Fähre in Betrieb genommen werden.
Künftige Hadag-Fähre "Elbphilharmonie" auf erster Testfahrt am 6. April 2017
Künftige Hadag-Fähre "Elbphilharmonie" auf erster Testfahrt am 6. April 2017
Foto: P. u I.Walden

Die Hafenfährschiff-Reederei Hadag baut ihre Flotte aus: Im März 2019 soll eine neue Fähre in Betrieb genommen werden. Das Schiff soll die hochbelastete Linie 62 verstärken.

Der Neubau wird, wie schon die MS Elbphilharmonie, mit diesel-elektrischem Antrieb fahren. Dieser arbeitet energieeffizient, abgasarm und leise. Zwei umfassende Abgasnachbehandlungsanlagen mit Rußpartikelfiltern und SCR-Katalysatoren reduzieren zudem effektiv die Abgasemissionen des Neubaus.

Aktuell sind bereits 60 Prozent der Hadag-Flotte mit einer solchen Abgasnachbehandlungsanlage ausgestattet. In den kommenden Jahren soll die Flotte entsprechend nachgerüstet werden. Damit nimmt die Reederei nach eigenen Angaben im Bereich des umweltschonenden Schiffsbetriebs eine Vorreiterrolle ein.

Auch die Fahrgastinformation der Hadag soll verbessert werden. So strebt die Hochbahn-Tochter die dauerhafte Stromversorgung der Anleger an, um Fahrkartenautomaten und Fahrgastinformationssysteme installieren zu können. Die Umbauten beginnen in den kommenden Monaten. Die zusätzlichen Fahrkartenautomaten werden dann sukzessive nachgerüstet.

Als weiteren Service startete die Hadag kürzlich einen Twitter-Störungsticker im Probebetrieb. Dieser soll Fahrgästen in Echtzeit Informationen zum Status bei Betriebsunterbrechungen oder Fahrplanänderungen zur Verfügung stellen. Er ist unter https://twitter.com/Hadag_info abonnierbar.

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2 Antworten auf „Neue HADAG-Hafenfähre soll ab kommenden März Linie 62 entlasten“

Schön wäre es, wenn die Linie 73 endlich auch mal am Wochenende fahren würde. Leider haben die über 6000 Unterstützer der Petition 7×73 die HADAG nicht dazu bewegen können. Dabei käme man so auch am Wochenende innerhalb von 15 Minuten von Wilhelmsburg zu den Landungsbrücken.

Leider nicht gewünscht, weil Wilhelmsburg südlich der (Norder-)Elbe liegt. An der Situation an der Ernst-August-Schleuse, die bei hohem Wasserpegel nicht angefahren wird, wird sich auch nichts ändern, weil man beim nächsten Brückenersatzbau ein paar Euro in die Hand nehmen müsste, um eine sichere Fahrrinne zu gewährleisten. Und dabei wäre es ja schon gut, wenn man zumindest — ob über einen kleinen Bildschirm vor Ort oder auf dem Smartphone — eine Info bekäme, ob man nun morgens vergeblich am Anlieger wartet oder lieber gleich zur Argentinienbrücke geht — wo dann die Fähre viele Minuten steht, damit der Fahrplan eingehalten wird und man nicht zu schnell wieder in der City ist.

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