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Neue S-Bahn-Werkstatt in Stellingen ist in Betrieb

Die Hamburger S-Bahn hat Ende Januar in Stellingen eine neue und hochmoderne Werkstatt in Betrieb genommen. Sie hat auch mit der geplanten S-Bahn nach Kaltenkirchen zu tun.
Christian Hinkelmann
Die ersten Züge werden im neuen S-Bahn-Betriebswerk Stellingen seit Ende Januar gewartet
Die ersten Züge werden im neuen S-Bahn-Betriebswerk Stellingen seit Ende Januar gewartet

Die Hamburger S-Bahn pflegt und wartet ihre Züge ab sofort auch in Stellingen. Die Bahn-Tochter hat Ende Januar ihr neues Instandhaltungswerk am S-Bahnhof Eidelstedt in Betrieb genommen – planmäßig und ohne Bauverzögerungen.

In der hochmodernen 160 Meter langen Halle mit vier Gleisen können bis zu acht Züge gleichzeitig gewartet werden – an sieben Tagen der Woche, rund um die Uhr.

Insgesamt wurden auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände des alten Ortsgüterbahnhofs Eidelstedt 2.200 Meter Gleise und sieben Weichen verlegt.

Bau läuft seit Sommer 2017

Solarzellen sollen in den Sommermonaten den kompletten Strom- und Wärmebedarf des Werks decken. Darüber hinaus wird zugekaufter Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt. Im Werk werden flächendeckend LED-Beleuchtungssysteme eingesetzt, aufgefangenes Regenwasser wird über Versickerungsanlagen dem Grundwasser zugeführt.

Die Bauarbeiten für die neue Anlage laufen seit Sommer 2017.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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5 Antworten auf „Neue S-Bahn-Werkstatt in Stellingen ist in Betrieb“

Was das uebrigens zeigt, ist wer hier in Hamburg fuer die schlimmen S-Bahnhoefe und Verspaetungen verantwortlich ist: Das die Hochbahn bauen kann wussten wird schon. Genauso die AKN. Jetzt hat die S-Bahn Hamburg GmbH gezeigt dass sie es auch kann. Nur DB Station & Nullservice und DB Netz koennen es scheinbar nicht…

Vermutlich verstehen es nur waschechte Hamburger. Aber Hanseaten neigen zum Understatement. Wenn sie in Superlativen sprechen, dient dies stilistischen Mitteln, z.B. der Selbstironie, wie man sie auch vom britischen Humor kennt. Für Quiddjes mag das manchmal etwas schwierig sein, wenn die Selbstüberhöhung der eigenen Provinz als Maßstab für jedes gesprochene Wort genommen wird.

Davon ab: ich stimme Oliver völlig zu. Alles nur furchtbar. Und dabei weiß man ja in allen Metropolen dieser Welt — mit Ausnahme der größten Weltstädte, aber auf solche Details kommt es jetzt bitte mal nicht an –, dass es ein Allheilmittel gibt. Nur in Hamburg hat man es nicht begriffen und diese Wunderwaffe in den 60ern und 70ern peu a peu abgeschafft. Wenn ich mich recht entsinne, war Olaf Scholz damals Bürgermeister und hat dies alleine entschieden. Schmuddelige Schnellbahnen wären uns so erspart geblieben, aber auf die Modelleisenbahnsammler wollte ja niemand hören. Achja: !!!

In Zukunft können auch die jungen Künstler ungestört Ihre Meisterwerke zaubern, da die Abstellanlagen auch so schon abseits und unbewacht sind. Man hätte ja wenigstens paar Kameras installieren können.

Wie hübsch blitzeblank die beiden Züge auf dem obigen Bild aussehen!
Leider sieht es im Fahrbetrieb i.d.R. anders aus: Einige Züge, S- und U-Bahn, rollen dermaßen schmuddelig durch die Gegend, dass man schon fast keine Lust mehr hat einzusteigen.
Die Intervalle für die Außenwäsche in der Waschstraße könnten gerne deutlich verkürzt werden …

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