Neue U5: So soll der U-Bahnhof Sengelmannstraße in Zukunft aussehen

Hochbahn legt erste Computersimulationen für den U-Bahnhof Sengelmannstraße vor, an dem die künftige U5 mit der U1 verbunden werden soll. Planfeststellung für U5 beginnt.
So soll der U-Bahnhof Sengelmannstraße nach dem Bau der U5 künftig aussehen
So soll der U-Bahnhof Sengelmannstraße nach dem Bau der U5 künftig aussehen
Foto: Hochbahn

Der schmucklose U-Bahnhof Sengelmannstraße am Rande der Bürostadt City Nord wird in den nächsten zehn Jahren kräftig ausgebaut und ausgewertet. Grund ist die künftige U-Bahnlinie U5, die dort bald mit der U1 verknüpft werden soll.

Seit Kurzem steht fest, wie die neue Doppelhaltestelle Sengelmannstraße in Zukunft genau aussehen soll. Die Hochbahn hat dazu heute erste Computersimulationen vorgelegt.

Für die Anbindung der U5 Ost wird die Haltestelle Sengelmannstraße komplett umgebaut. Der heutige U1-Bahnsteig und der daneben liegende, seit den 1970er Jahren nicht genutzte Bahnsteig werden nach dem Vorbild anderer großer Umsteigehaltestelle, wie z. B. der Kellinghusenstraße, zu einer Doppelhaltestelle zusammengefasst.

U1 und U5 halten künftig am selben Bahnsteig

Die Züge der U1 und U5 halten laut Hochbahn dann in beiden Richtungen künftig an je einem Bahnsteig. In Zukunft kann so am gleichen Bahnsteig von der U1 in die U5 (oder umgekehrt) umgestiegen werden. Für den automatischen Betrieb der U5 erhält je eine Seite Bahnsteigtüren.

Der Entwurf für die Gestaltung der Haltestelle kommt vom Architekturbüro GKKK Architekten BDA aus Hamburg. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde dieses Büro mit den Planungen beauftragt.

Hochbahn

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5 Antworten auf „Neue U5: So soll der U-Bahnhof Sengelmannstraße in Zukunft aussehen“

Sengelmannstraße wird komplett eingehaust. Währenddessen überlegt die S-Bahn, ob 28 Meter Dach nicht doch etwas viel für Ottensen und Wandsbek Rathaus sind.

Vermutlich liegt es daran, dass der Bahnhof Sengelmannstraße in Alsterdorf liegt und somit zu Hamburg gehört. Die Dänen und Preußen sind da irgendwie anders. Da gönnt sich nur der Adel, während das inexistente Bürgertum entsprechend unberücksichtigt bleibt. In Harburg sieht es ja nicht anders aus.

Warum wird die Vorleistung nicht genutzt ? Eine Doppelhaltestelle braucht eher eine gute Ein- und Ausfädelung als Abriß und Neubau der Bahnsteige.
Und Einhausung der U-Bahn wegen Lärm? Mit der GUB daneben?
Kann mir jemand den Sinn erklären?

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