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Pro Bahn will deutlich mehr Züge zwischen Hamburg und Rostock

Der Fahrgastverband Pro Bahn will das Bahnangebot auf der Strecke Hamburg – Schwerin – Rostock ab 2019 komplett neu strukturieren und fordert deutlich mehr Züge. Ziel ist, die beiden Zentren in Mecklenburg-Vorpommern besser an Hamburg anzubinden. Außerdem sollen Nahverkehrspendler auf der Strecke künftig auch die Fernverkehrszüge nutzen dürfen.
Christian Hinkelmann
Regionalexpress nach Büchen im Hamburger Hauptbahnhof
Regionalexpress nach Büchen im Hamburger Hauptbahnhof

Mehr Linien, mehr Züge und Freigabe des Fernverkehrs für Nahverkehrskunden. Mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen will der Fahrgastverband Pro Bahn das regionale Bahnangebot zwischen Hamburg, Schwerin und Rostock verbessern.

„Das Verkehrsangebot auf dieser Strecke entspricht schon lang nicht mehr den Erwartungen der Fahrgäste“, so der Hamburger Verbandssprecher Stefan Barkleit.

Konkret schlagen die Pro Bahn-Landesverbände Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern für die Bahnstrecke Hamburg – Büchen – Schwerin – Hamburg folgendes Verkehrsangebot vor:

  • Fernverkehrs-Linie Hamburg – Büchen – Schwerin – Rostock (– Stralsund – Binz) im 120-Minuten-Takt mit Halt in Büchen, Schwerin, Bad Kleinen, Ventschow, Blankenberg, Bützow und Schwaan mit einer Fahrtzeit von Hamburg nach Rostock von zwei Stunden. Neu werden in der Fernverkehrs-Linie auch im Streckenabschnitt Hamburg – Büchen – Schwerin – Rostock Nahverkehrs-Fahrkarten anerkannt.
  • Regionalexpress-Linie Hamburg – Büchen – Schwerin – Rostock im 120-Min…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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7 Antworten auf „Pro Bahn will deutlich mehr Züge zwischen Hamburg und Rostock“

@Volker Warncke:

Im IC-Neu-Konzept der DB soll eine IC-Linie Hamburg-Rostock-Stralsund-Greifswald-Berlin entstehen, welche entsprechend mit IC-Dostos bedient werden soll. Einerseits ergäbe sich eine regelmäßigere Verbindung, andererseits lässt sich so eine Linie ehrr für solche Zwecke einspannen.

Aber am Ende weiß ich es natürlich auch nicht, wäre mir halt am plausibelsten.

Ist mit der Fernverkehrslinie die bestehende IC-Linie 26 Stralsund – Hamburg – Hannover – … gemeint oder eine neue zusätzliche?

Der „Ossi-Epress“ 😉 Ich meine das liebevoll aber so heisst der Zug nunmal.
Fertigt sich selber am Hbf. ab, flinke Schaffnerinnen, die keinen Schwarzfahrer durchlassen. Saubere Züge. So muss Bahn sein.
Die viel zu knapp bemessenen 5-Waggons REs mit der Mega-Lok 120 sind Opfer weil man beim Ausbau der Strecke nach der Wende die Bahnsteiglängen zurück gebaut hat. Die 120 reisst einiges wieder raus
Besonders überfüllt ist der 19:07 ab HRO am Sonntag. Kann man nicht wenigstens im Sommer um 21:07 fahren ab HRO?
Das Land McPomm bzw. deren VM haben sich verkalkuliert bei der Regionalausschreibung. McPomm hat kein Interesse Züge nach HH fahren zu lassen aber bei der nah.sh ist wohl Schampus angesagt weil die mehr Geld kriegen. Ging in der Flüchtlingsdiskussion unter, war aber der gleiche Abend als das beschlossen wurde.

Grundsätzlich ist eine Verbesserung des Verkehrs auf dieser Strecke ja durchaus zu begrüßen. Aber warum auf allen Strecken die Fahrzeiten durch zusätzliche Halte verlängert werden sollen verstehe ich nicht. Die Anerkennung von Nahverkehrsfahrkarten im IC ist sicher sinnvoll, aber bitte ohne die zusätzlichen Halte. Auch ein späterer Zug von Rostock nach Hamburg als derzeit wäre wünschenswert: derzeit muss man von einem Ausflug nach Warnemünde ja bereits um 18:33 Uhr zurückkehren, im Sommer viel zu früh…

Passt ja, wenn die IC-Linie Hamburg-Rostock-Stralsund-Greifswald Berlin kommt, welche dann mit DoSto-ICs betrieben wird. Es wird eh Zeit, dass diese schnelle Verbindung an die Ostsee auch für Nahverkehrskunden geöffnet wird.

Schön wäre es, wenn man dann auch gleich einen schnörkellosen Takt hinkriegt, der nicht immer so verwurschtelt ist.

Ich denke, die Schwarzenbeker würden dieses Konzept auf jeden Fall unterstützen wollen. Immerhin würden die eine teils 4fache Frequentierung im Vergleich zu heutzutage kriegen.

Dass aber ein zusätzlicher Zugteil bis Büchen mitgeführt werden soll… um möglichst wenig Zeit zu verschwenden müssten dazu Doppelstock-Triebwagen bestellt werden. So kann man dann in Büchen stärken und schwächen, wenn der Bahnhof denn auch entsprechend dafür umgebaut wird.

Auch muss man dann an die Bahnsteiglängen denken. Sollen es 2 Vierteiler werden? Dann ist die Frage, ob die Bahnsteige für 8-teilige Züge reichen.

Oder einen Vierteiler für Schwerin plus einen Zweiteiler für Büchen?

Dann käme es mit 6 Wagen ja vielleicht hin.
Wagenzüge mit Lok, wie sie heutzutage verkehren, könnte man jedenfalls in der Hinsicht auf keinen Fall realisieren.

Aber da lass ich mich überraschen. Wenn ich dann, wenn ich schon 3 Jahre in Wien studiere dann die Berichte zum neuen Konzept lese, während ich selber dabei womöglich wahlweise in einem Cityjet, Wiesel oder Railjet sitze ^^

Naja, was sich ProBahn halt so wünscht….

Ich finde ja auch dass der Zugverkehr auf der Achse deutlich verbessert werden soll, aber solange man nichts von den Ländern hört (oder was den Fernverkehr angeht DB oder ein anderer Betreiber), ist der Wert Dr Nachricht leider doch wohl relativ gering.

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