Umbau im S-Bahnhof Altona wird fast ein Jahr später fertig

Die Modernisierung des S-Bahn-Teils im Bahnhof Altona verzögert sich weiter. Erst im kommenden März oder April 2016 soll der Umbau komplett abgeschlossen sein, berichtet das Hamburger Abendblatt unter Berufung auf die Deutsche Bahn.
Von Christian Hinkelmann
Neue Zwischenebene im Bahnhof Altona
Neue Zwischenebene im Bahnhof Altona

Damit wird das Bauprojekt fast ein Jahr später fertig als geplant. Ursprünglich sollte die Modernisierung des Untergeschosses mit den Zugängen zur S-Bahn bereits im Mai fertig sein und wurde zuletzt auf das Ende dieses Jahres verschoben.

Der Grund für die Verzögerungen sollen laut Zeitungsbericht “unerwartete Überraschungen” während der Bauphase gewesen sein. So sei das 1979 errichtete Untergeschoss durchfeuchtet gewesen. Das ganze Ausmaß sei erst bei den Bauarbeiten entdeckt worden.

Laut Abendblatt sollen die Bauarbeiten jetzt aber zügiger vorangehen. Schon im August sollen erste Teile des modernisierten Zwischengeschosses für Fußgänger freigegeben werden, im Herbst sollen die ersten Geschäfte in der Etage eröffnen.

Der Umbau des S-Bahn-Untergeschosses im Bahnhof Altona war Anfang 2014 gestartet. Für rund zehn Millionen Euro wird die gesamte Etage saniert und die Zahl der Ladenflächen um ein Drittel erhöht. Dieser Bahnhofsteil ist nicht vom geplanten Umzug des Fernbahnhofs Altona in den nächsten Jahren betroffen und soll bestehen bleiben.

Der Umzug des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich wird sich verzögern. Es gibt “unerwartete Überraschungen” beim Bau, ist aus Bahnkreisen zu hören. So sei noch gar kein Bahnsteig vorhanden gewesen und es fehle an Treppen oder Leitern für die Fahrgäste. Das ganze Ausmaß sei erst während der Bauphase entdeckt worden.

Laut Abendblatt sollen die Arbeiten nun aber schneller vorangehen. Schon im August sollen erste Bauarbeiter am Bahnhof eingesetzt werden, für den Herbst sei die Installation eines Gerüstes vorgesehen.

Vorwürfe, die Bahn zeige sich bei Bauvorhaben oft erschreckend inkompetent, wies eine Sprecherin zurück. Man habe aus Fehlern bei vorangegangenen Projekten gelernt. Für das neue Hamburger Aushängeschild seien bereits Pappzettel zur Beschilderung und zwei Leuchtstoffröhren (“für 900 € das Stück, nach europaweiter Ausschreibung”) zur Beleuchtung bestellt.

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