Zahlreiche Hamburger besuchen neuen U-Bahnhof Elbbrücken

Zahlreiche Hamburger haben am vergangenen Wochenende die neu eröffnete U-Bahn-Station an den Elbbrücken besucht und bestaunt. Allerdings: Der Bau ist zugig.
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Menschen drängen sich am U-Bahnhof Elbbrücken in Hamburg auf dem Bahnsteig

Ein voller Bahnsteig wie zur Rushhour in der Innenstadt – obwohl dort eigentlich nur Sandwüste ist: Trotz des schlechten Wetters haben am vergangenen Wochenende zahlreiche Hamburger den neu eröffneten U-Bahnhof an den Elbbrücken besucht und vom Bahnsteig aus den neuartigen Ausblick auf die Elbe genossen.

Die Hochbahn hatte vom vergangenen Freitag bis gestern Abend Gratisfahrten zum neuen U-Bahnhof Elbbrücken angeboten – und das wurde ausgiebig genutzt.

Genaue Zahlen gibt es laut Hochbahn nicht. “Es war in jedem Fall sehr gut besucht”, so Unternehmenssprecher Christoph Kreienbaum zu NahverkehrHAMBURG.

Im Zehn-Minuten-Takt reisten die Neugierigen an und inspizierten – oft mit Kameras bewaffnet – die neue Station am äußersten Ende der östlichen HafenCity.

Neue Aussichtsplattform ist Publikumsmagnet

Publikums-Magnet war die neue Aussichtsplattform am Bahnsteigende, die direkt bis ans Elbufer heran ragt und einen ganz neuen Blick auf die HafenCity und das gegenüberlie…

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17 Antworten auf „Zahlreiche Hamburger besuchen neuen U-Bahnhof Elbbrücken“

Danke noch mal für den ausführlichen Bericht mit den vielen Bildern.

Leider hat es die tolle Lichtshow nicht bis Sonntagabend ausgehalten. Wie ich hörte, sind wegen Nässe, einige Steuerungen oder Lichter ausgefallen, so dass am Sonntagabend nur noch eine Minimalshow zu sehen war.

Die Kritik zum Wind kann ich nur bedingt nachvollziehen. Das hat natürlich immer was mit der gegenwärtigen Windrichtung zu tun. Sonntagabend war es z.B. kein Problem. Kein zugiger Wind und trocken sowieso. Aber klar, bei Nord-Süd Wind wird der Bau zum Windkanal, dann kann man dann auch nicht viel gegen machen. Zum Glück haben wir aber eher Westwinde, dann schützt die Haltestelle wie man es ich wünscht.

Kann man nicht die Schotten auf einer Seite dicht machen, wo der Prellbock steht? Dann wärs auch nicht mehr zugig. Das macht man in Malmö auch so.

Wenn man es denn umbedingt will, kann man sich auch über alle anderen oberirdischen U- und S-Bahn Stationen aufregen dass es dort windig ist.

Die Schotten wird man selber nicht dicht machen können, aber es besteht die Möglichkeit von Windschutzwänden auf den Bahnsteigen und zwar in dem Bereich von den Sitzbänken.

Vielleicht der schönste, aber auch der mit Abstand sinnloseste U-Bahnhof in Hamburg! Reine Geldverschwendung mit Potenzial zur Fahrzeitverlängerung auf S3 und S31.

Wieso ist dieser Bahnhof sinnlos??? Ich begreife das nicht. Dieses Gebiet wird in absehbarer Zeit dicht bebaut sein, u.a. mit Bürokomplexen und Hamburgs höchstem Gebäude. Das ist doch völlig klar. Als die Station HafenCity-Uni eröffnet wurde, stand da ausser der selbigen (im Rohbau befindlichen) noch überhaupt nichts. Sehr weise und vorausschauend, diese Verlängerung schon jetzt zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Sobald klar ist, dass das Grasbrookprojekt realisiert wird, muss zeitgleich mit der Verlängerung dorthin begonnen werden. Da dieser Streckenteil oberirdisch sein wird, kann man dann Fakten schaffen.
PS: ich stand neulich auf dem S-Bahnhof Stellingen. Es regnete und zog wie Hechtsuppe. Das gleiche habe ich übrigens schon in Langenhorn-Nord erlebt. Und Bahrenfeld. Und Tiefstack. Und Barmbek. Und…. (seufz)

Aber das ist doch nichts Neues in HH beim ÖPNV.
Immer viel Chi Chi anstelle von kostengünstigen !!! und durchdachten Planungen, die den Bürgern etwas bringen und die Leute vom Auto wegbekommen. In der Politik und Verkehrsplanung sitzen an Entscheiderstelle in HH aber nur ideologisch (autoorientierte) Verblendete.

Der Sprung über die Elbe, in Richtung Süden!
Wenn die Herren sich nun mal entscheiden
könnten, die U – Bahnlinie 4 rasant weiterzubauen,
in Richtung Schlossinsel, Endstation Harburg Rathaus,
nur das ergebe einen wirklichen Sinn.

Die U-4 Verlängerung gen Harburg ist dringend nötig. Erst kürzlich war die Strecke der S-Bahn wieder gesperrt wegen eines Unfalls zwischen Hammerbrook und Veddel. Man kann sich denken, wie voll die Busstationen in Hammerbrook und Wilhelmsburg waren. Alle warteten auf einen Ersatzverkehr, der nicht anrollen wollte. Gäbe es die U-4 als Alternative, entfiele dieser Streß.

Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie Dinge scheinbar edel gestaltet werden, aber Publikumsfreundliche Installationen und Einrichtungen dabei vergessen werden! WEnn schon Platform, und diese wird nach dem Hamburger Schneckentempo im Schnellbahnausbau auch noch die nächsten 10 Jahre existieren, warum nicht dort eine Bar/Café einrichten. Eine gute Sundowner Location! Was aber fehlt und vermutlich in wenigen Wochen nachgerüstet wird, ist ein Geländer an der Bahnsteigkante vor den Puffern, welches noch einige Meter um die Ecke gezogen wird. Spätestens am ersten schönen Sommertag gibt es auf der Platform ein Gedränge und dann fällt jemand ins Gleisbett oder auf die Puffer. Warum wird an solche banalen Geschichten nicht gedacht. Andere U-Bahnsystem haben gleich an solch exponiereten Stationen Bahnsteigtüren. Aber das wäre ja für Hamburg zuviel verlangt!
Wenn man sich mit ähnlichem Tamtam und Geldaufwand der Modernsierung anderer Schnellbahnstationen im Hamburger S- und U-Bahnnetz widmen würde, dann wäre schon viel gewonnen!

Und welchen Sinn macht es sich ausgerechnet dort zu treffen? Auch wenn diese Station nicht so aussieht, sie ist eine U-Bahn-Station und dementsprechend gilt auch dort ein Alkoholverbot.
Sicherlich ist es ein toller Ort um den Blick über den Hafen schweifen zu lassen. Aber viele Menschen treffen sich im Sommer, um auch ein kühles Bier oder einen kühlen Wein zu trinken. 40€, die die Sicherheit der Hochbahn von mir dann haben wollen würde, ist mir diese Aussicht nicht wert, nur um dort den Feierabend ausklingen zu lassen.

Zur Prellbock-Grube ohne Geländer: Die Leute müssen sich ja noch nicht einmal dort treffen, um Alkohol zu trinken. Es reicht doch schon ein alkoholisierter oder unaufmerksamer Fahrgast, der nur schnell mal zum Zug will. Einmal nicht aufgepasst, schon stürzt er von der Kante auf den Prellbock, mangels Geländer. Vielleicht sogar noch bei Gedränge oder im Dunkeln. Es ist gar nicht die Frage, ob es passiert. Ohne Geländer wird da garantiert jemand reinfallen – früher oder später. Es ist nur die Frage, wann es passiert.

GELÄNDER:
Ich finde es sollten an jedem Bahnsteig, in Hamburg und weltweit, Geländer angebracht werden. Am besten durchgängig und ohne Türen. Die Züge könnten dann gleich durchfahren und müssten nicht anhalten, was zur Überpünktlichkeit beiträgt. Einfach herrlich.

Achtung: Dies ist ein Text, der mit diversen sarkastischen Zügen versehen ist. (Mir fällt leider auf so komische Ideen wie Geländer an Bahngleisen nichts besseres ein)

So sarkastisch ist ihr Kommentar aber gar nicht. Es gibt weltweit bereits zahlreiche U-Bahn-Stationen, wo Wände und Sicherheitstüren den Bahnsteig von den Gleisen trennen. Bei automatisierten Linien ist das sogar der Normalzustand. Fahren Sie mal in Barcelona mit der L9 oder L10. Das ist kein Witz, sondern real exisiterende Sicherheitstechnik, um Unfälle zu verhindern.

An den Elbbrücken sind sicherlich keine Wände und Türen nötig. Aber ein Geländer an der Prellbock-Grube kann wirklich nicht schaden. Besonders da, wo es für die Fußgänger um die Ecke geht. Warten Sie mal bis nächsten Sommer ab, wenn bei über 30 Grad die ganzen Touristen da langlaufen. Spätestens dann fällt der erste in die Grube und bricht sich die Knochen.

Hallo Jörg,
es gibt überhaupt keinen Grund sich darüber lustig zu machen.
Als ich das erste Foto mit der fertigen Aussichtsplattform sah, war mein erster Gedanke: “Das geht nicht gut!” Es ist wirklich nur eine Frage der Zeit, wann jemand dort ganz böse stürzt.
Ich hoffe, die Hochbahn liest hier mit und bessert vor allem die Situation nach.

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