Der finale Beschluss von Bund, Bahn und dem Land Schleswig-Holstein, die Bäderbahn stilllegen zu wollen, ist nicht nur in den unmittelbar betroffenen Orten teilweise auf Protest und Unverständnis gestoßen, sondern wird auch im 20 Kilometer entfernten Lübeck kritisiert.
Der Verkehrswende-Beauftragte der Hansestadt, Michael Stödter, spricht im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview von einem „schweren Schlag für die Verkehrswende“ und vermutet, dass die viel genutzte Bahnlinie einem Ziel zum Opfer fallen soll, das möglicherweise ohnehin kaum noch erreichbar ist.
Welche konkreten Auswirkungen die Stilllegung für die Region Lübeck hätte, welches Verkehrsprojekt damit torpediert würde, wer die treibende Kraft hinter den Stilllegungsplänen sein könnte und warum Lübeck weiter Hoffnung auf einen Erhalt der Bahnlinie hat, lesen Sie hier.
NAHVERKEHR HAMBURG: Herr Stödter, wann und wo haben Sie von der geplanten Stilllegung der Bäderbahn erfahren?
Michael Stödter: Ich erfuhr davon im Vorfeld des letzten Dialogforums durch einen Anruf der Gemeinde Timmendorfer Strand, mit der wir eng zusammenarbeiten. Ich bin ehrlicherweise aus allen Wolken gefallen…
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