Bahnhof Altona: Autoverladung zieht nach Langenfelde um

Mit der geplanten Verlegung des Bahnhofs Altona an den Diebsteich bis zum Jahr 2023 muss auch die dortige Autozuverladung umziehen. Sie soll zum Betriebsbahnhof Langenfelde versetzt werden.
Christian Hinkelmann
Autozug-Verladung im Bahnhof Hamburg-Altona
Autozug-Verladung im Bahnhof Hamburg-Altona

„Eine Autoverladung in einem Personenbahnhof ist nicht mehr zeitgemäß und würde auch nicht mehr genehmigt werden“, so Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis zum Hamburger Abendblatt. Dabei verweist der Sprecher auf Berlin und München, wo sich die Verladestationen für Autoreisezüge außerhalb von Wohngebieten befänden.

Laut Zeitungsbericht ist in Langenfelde eine reine Verladestation geplant, an der es voraussichtlich nur einen Kiosk und Toiletten geben werde.

Zurzeit werden Autoreisezüge ab Hamburg direkt im Fernbahnhof Altona beladen. Dazu müssen PKW und Motorräder Personenbahnsteige befahren.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

S-Bahn-Zug im Hamburger Hauptbahnhof.

Neue S-Bahn-Ansagen verwundern Fahrgäste

Wochenrückblick: Neues S-Bahn-Ansagesystem hat Anlaufschwierigkeiten, Nachfolger der HVV-Switch App hängt fest und im schleswig-holsteinischen Busverkehr droht ein Kahlschlag.

Ein Mietwagen an der Switch-Station an der Kellinghusenstraße in Hamburg. (Foto: Christian Hinkelmann)

HVV Switch-App: Warum sie so wenig genutzt wird

Eigentlich soll die alte HVV-App längst abgeschafft und durch die modernere Switch-App ersetzt werden. Doch die meisten Fahrgäste wollen nicht wechseln oder nutzen die neue App anders, als von den Machern einst geplant. Eine Analyse in acht Grafiken.

Die Hamburgerin Mali-Janice Paede berichtet im Interview, wie Catcalling ihr Mobilitätsverhalten im Alltag beeinflusst.

Catcalling in Hamburg: Es passiert auf dem Rad, in der Bahn und mal eben im Vorbeigehen

Für viele Frauen und Mädchen sind anzügliche Blicke, Gesten und Kommentare über ihren Körper Teil des Alltags. Die Hamburgerin Mali-Janice Paede schildert im Interview, wie sie ihr Mobilitätsverhalten anpasst, um Catcalling zu vermeiden, warum die Sicherheitskampagne des HVV aus ihrer Sicht zu kurz greift – und was Hochbahn und Co. ändern müssten, damit Frauen sich in Bussen und Bahnen sicherer bewegen können.

6 Antworten auf „Bahnhof Altona: Autoverladung zieht nach Langenfelde um“

Eine Rampe, ein Kiosk und ein Dixi-Klo aufstellen ist ja jetzt nicht zo aufwendig und lässt sich schnell, einfach und günstig rückbauen, sobald es keine Autozüge mehr gibt. Schade für alle Motorradfahrer wie mich, die gerne in den Alpen Urlaub machen wollen…

Ich frage mich auch, welche Autoverladung 2023 in Langenfelde starten soll, wenn laut DB die letzten Autozüge 2017 abgeschafft werden…..

Ist der Verlegung überhaupt noch notwendig?
Ich habe gelesen, daß die Autozüge sowieso eingestellt werden sollen…

Langenfelde – Westseite des Bahnkörpers?
So eine Planung finde ich gut.
=> Anfahrt über BAB-Volkspark und Verladung neben einem Gewerbegebiet.
=> Keine Störung in Wohngebieten und ausreichend Parkflächen.

Endlich eine Optimale Lösung für die Umgebung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner