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Busbeschleunigung in Berlin wird offenbar ausgebremst

Schlechtes Vorbild für Hamburg: Der Busverkehr in Berlin wird trotz Beschleunigungsmaßnahmen offenbar immer wieder ausgebremst und fährt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,6 Stundenkilometern durch die Stadt.
Christian Hinkelmann
Bauarbeiten für Busbeschleunigungsprogramm in Hamburg
Bauarbeiten an einer Busspur am Bezirksamt Eimsbüttel in Hamburg

Das berichtet die Berliner Zeitung. Martin Koller, Bus-Chef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), zu dem Blatt: „Im vergangenen Jahr meldeten unsere Busspurbetreuer 6.610 falsch geparkte Autos, im Jahr davor waren es 5.832“ – ein Anstieg um 13 Prozent.

Dem Bericht zufolge wird das Busspurnetz in der Hauptstadt seit Jahren nicht mehr ausgebaut und stagniert bei etwas mehr als 100 Kilometern. Dabei hatte der Berliner Senat noch im Oktober 2010 neue Busspuren angekündigt.

Ein weiterer Grund für die langsamen Busse: An vielen Kreuzungen klappt die Bevorzugung der Busse offenbar nicht. Eigentlich sollen sie an 750 Ampeln in der Stadt möglichst schnell Grünlicht bekommen, „doch 30 Vorrangschaltungen sind abgeschaltet“, so Koller zur Berliner Zeitung. Darunter seien große Knotenpunkte an stark genutzten Linien, bei denen der Busvorrang schon vor sechs Jahren deaktiviert wurde. Begründung der zuständigen Stadtentwicklungsbehörde in der Berliner Zeitung: „Bei einem Verkehrsversuch wurden Schaltungen verändert.“

Der Berliner Senat hatte im Jahr

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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