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Der App-Dschungel des HVV: Holzweg oder richtige Lösung?

Sechs verschiedene Apps bietet der HVV inzwischen an. Für fast jeden Bedarf eine eigene. Trotzdem fehlen darin bis heute teils wichtige Funktionen, die in anderen Städten längst Standard und bei Fahrgästen sehr beliebt sind. Und sind so viele Apps überhaupt der richtige Weg?

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Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof

Bei aller Diskussion über Verkehrszahlen – eines hat das Deutschlandticket schon jetzt äußerst erfolgreich geschafft: es hat den undurchsichtigen Tarifdschungel im HVV radikal gelichtet und das Fahren mit Bahnen, Bussen und Fähren damit sehr viel einfacher gemacht. Viele Fahrkarten und Sonderlocken hat der Verbund komplett gestrichen und plant in Zukunft sogar noch eine weitere Straffung seines Sortiments.

Doch während der HVV hier das Leben für seine Fahrgäste spürbar erleichtert hat, wird der Dschungel der HVV-Apps auf der anderen Seite immer undurchsichtiger: Sechs verschiedene Apps gibt es mittlerweile vom Verbund. Zum einen natürlich die klassische HVV-App in der man sich Verbindungen heraussuchen und fast alle Tickets kaufen kann. Das Deutschlandticket gibt es dort aber nicht. Das wiederum bietet der Verbund nur in seiner HVV-Switch-App an, in der es aber nur einen kleinen Ausschnitt des HVV-Ticketsortiments zu kaufen gibt. Auch eine Fahrplanauskunft suchte man dort bisher vergeblich. Dafür kann man direkt ein Moia-Shuttle, ein Carsharing-Auto oder einen E-Scooter buchen, falls die HVV-Verbindungen zu langsam oder zu schlecht sind.

Und dann gibt es noch zwei weitere Apps, in denen sich jeweils nur On-Demand-Shuttlebusse des hauseigenen Dienstes HVV hop und Anruf-Sammeltaxis im Raum Geesthacht und den Vier- und Marschlanden buchen…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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