Nach rund 20 Jahren sollen alle Stationen der Hamburger S-Bahn neue Anzeigedisplays an den Bahnsteigen bekommen (wie bereits hier berichtet).
Bis zum Jahr 2022 soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Doch warum dauern diese Arbeiten mehrere Jahre? Immerhin ging der letzte flächendeckende Anzeiger-Austausch im Jahr 2002 innerhalb weniger Wochen über die Bühne.
Wir haben bei der Deutschen Bahn nachgefragt. Und tatsächlich gibt es dafür einen triftigen Grund, wie ein Bahn-Sprecher erklärte:
Demnach müssen für die neuen Zugzielanzeiger die Statik und die Stromversorgung an den Bahnhöfen jeweils einzeln abgenommen werden. „Deshalb wird für die Ausrüstung jedes Bahnhofs mehr Zeit benötigt“, so der Sprecher.
Lob und Kritik im Internet
Unterdessen mehren sich in Internet-Foren und in sozialen Netzwerken Meinungen zu den neuen S-Bahn-Anzeigern. Bei Facebook und Twitter loben Nutzerinnen und Nutzer unter anderem die bessere Übersichtlichkeit und Lesbarkeit.
Habe das an der Holstenstraße gesehen und bin sehr begeistert. Ich ha…
Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.
Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.
Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de
Der Kopf hinter diesem Artikel
- Lesen Sie mehr über: S-Bahn Hamburg
Auch interessant

Hamburg-Takt vor dem Aus: Wie ein zentrales Versprechen der Verkehrswende zerfällt
Der Hamburg-Takt sollte Bus und Bahn revolutionieren, aber er hinkt seinem Ziel weit hinterher. Eine Analyse, wo die Lücken zwischen Versprechen und Realität derzeit am größten sind.

Der vergessene U-Bahnhof am Hamburger Rödingsmarkt
Das berühmte U-Bahn-Viadukt zwischen Baumwall und Rödingsmarkt in Hamburg sollte vor Jahrzehnten unter die Erde verlegt werden. Laut Hochbahn wurde dafür vor 50 Jahren sogar schon ein kurzes Tunnelstück unter einem Geschäftshaus gebaut. So sah es damals auf der Baustelle aus.

Neue Zahlen setzen den Senat unter Druck: Wo Hamburgs Verkehrswende im Alltag scheitert
Neue Mobilitätsdaten widersprechen der politischen Erfolgserzählung. Bei Rad-, Fuß- und öffentlichem Nahverkehr wächst der Frust – und beim HVV zeigt sich ein Befund, der für Hamburgs Verkehrspolitik besonders heikel ist.





