Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Hamburg: Einzige Millionenstadt mit Gratis-Parken für E-Autos

Hamburg ist die einzige deutsche Millionenstadt, die im größeren Umfang Elektroautos mit kostenlosen Parkplätzen in die City lockt. Das hat eine Umfrage des Bayerischen Rundfunks unter insgesamt 40 deutschen Städten ergeben. Demnach gibt es nur in Hannover, Stuttgart und Bayreuth vergleichbare Angebote.
Christian Hinkelmann
Ladestation für E-Autos
Ladestation für Elektroautos in Hamburg

Die meisten anderen befragten Städte lehnen so eine Parkgebührenbefreiung laut Bericht ab, weil sie nicht auf die Einnahmen verzichten wollen.

Besitzer von Elektromobilen dürfen in Hamburg seit dem vergangenen November im gesamten Stadtgebiet kostenlos parken. Diese Regelung gilt bis ins Jahr 2020.

Hintergrund für die Umfrage des Bayerischen Rundfunks ist das vor einem Jahr in Kraft getretene Elektromobilitätsgesetz der Bundesregierung. Es erlaubt Städten verschiedene Maßnahmen, um Elektroautos im Straßenverkehr zu bevorzugen.

Dazu gehört neben kostenlosen Parkplätzen zum Beispiel auch die Freigabe von Busspuren für Elektro-PKW. Allerdings macht davon kaum eine Stadt Gebrauch. Nur Dortmund hat laut BR-Bericht zwei Busspuren für E-Mobile freigegeben. Alle anderen befragten Städte lehnen dies ab.

„Busspuren werden jetzt und in Zukunft in Hamburg nicht für E-Autos freigegeben, weil mit derzeit bereits 2.000 E-Autos (Tendenz stark steigend) im innerstädtischen Verkehr ein geordneter Busbetrieb nicht mehr möglich wäre“, heißt es dem Bericht zufolge aus der Hansestadt.

Für den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, sind die Ergebnisse nicht überraschend. „Wenn sie zum Beispiel als Stadt gesagt haben, sie wollen den ÖPNV beschleunigen, dann macht es k…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

U-Bahn-Triebwagen vom Typ DT5 im Hamburger U-Bahnhof HafenCity Universität

100-Sekunden-Takt bei der U-Bahn in Hamburg: So weit ist das Projekt

Bis 2029 sollen auf zwei wichtigen Strecken in Hamburg die U-Bahnen im 100-Sekunden-Takt fahren können. So sind die bisherigen Tests verlaufen, das ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen und diese beiden wichtigen Meilensteine stehen in diesem Jahr an.

Am Dammtorbahnhof wird es auf dem Fahrradweg im Berufsverkehr ganz schön voll.

Hier kommt die Verkehrswende in Hamburg noch zu langsam voran

Die Hamburger fahren laut einer aktuellen Studie immer weniger mit dem Auto und öfter mit dem Rad, aber in mehreren Bereichen kommt die Verkehrswende nicht so schnell voran, wie es der rot-grüne Senat eigentlich gerne hätte – beispielsweise beim HVV. Das lässt sich aus den Zahlen herauslesen. Eine Analyse.

5 Antworten auf „Hamburg: Einzige Millionenstadt mit Gratis-Parken für E-Autos“

Ich fahre einen Hybrid und das heißt, das ich KEINE Steckdose benötige, um die Akkus zu laden. Strom aus der Steckdose muss dagegen über Kohle-/Kern-/Wasser-/ oder Windkraft erzeugt werden.
Also, warum dürfen Plug-In-Hybride kostenlos parken und ich mit meinem Hybrid muss zahlen???

Schön.

War da nicht was bzgl. geplanter bzw. eingeführter Parkgebühren für P+R – Stellplätze in der geilsten-Stadt-ever?
Irgendwie nicht konsistent.

Und das Argument / die Entscheidung der Wedeler?
Irgendwie konträr.

Der Helmut Dedy (wahrscheinlich mit sechsstelligem Salär alimentiert) ist ja mal eine Intelligenzbestie ohnegleichen: Auf Parkplätze in einer autofreien Innenstadt verzichten zu wollen!

Der muss BWLer oder sowas sein!

„Einzige Millionenstadt…“ typisch Hamburg: Hauptsache Superlativ.
Es fehlt jetzt nur noch der Zusatz „…dessen Namen auf -burg endet.“
Damit wäre Hamburg endlich für ewig Spitzenreiter, Kategorie egal.

Hamburg: Einzige Millionenstadt mit Gratis-Parken für alle Autos

wäre (noch vor kurzem) die richtige Überschrift gewesen. 🙂 Tarife von vor 25 Jahren, eine Handvoll Politessen für die ganze Stadt, selbst der Rechnungshof bemängelte mehrmals die Placebo-Parkgebühren, die kein Hamburger Autofahrer von Verstand zahlte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert