Hochbahn schreibt Midibusse für Quartierslinien aus

Ab Ende kommenden Jahres will der HVV in mehreren Stadtteilen eine Offensive mit Midibussen starten. Jetzt hat die Hochbahn mit der Fahrzeug-Ausschreibung begonnen. Das sind die Merkmale und hier sollen sie fahren.
Von Christian Hinkelmann
Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (li) und Hochbahn-Chef Henrik Falk haben im Sommer 2020 ein erstes Testmodell für geplante Quartierslinien präsentiert.
Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (li) und Hochbahn-Chef Henrik Falk haben im Sommer 2020 ein erstes Testmodell für geplante Quartierslinien präsentiert.
Foto: Hochbahn

Die Hochbahn hat den Kauf von Midibussen angeschoben, die ab Ende kommenden Jahres in Stadtteilen außerhalb der City als so genannte Quartiersbusse eingesetzt werden sollen.

Am vergangenen Freitag veröffentlichte das Verkehrsunternehmen im EU-Amtsblatt eine entsprechende Ausschreibung (siehe hier).

Konkret sucht die Hochbahn einen Hersteller für Batterie-Kleinbusse, die eine Länge zwischen 8,2 Meter und 9,2 Meter haben sollen – also größer als ein Minibus (6 bis 7,5 Meter) und kleiner als ein Standard-Linienbus (12 Meter).

Heizungen sind in E-Bussen noch ein Problem

Eine weitere Bedingung ist, dass es sich um fertig entwickelte Serienfahrzeuge mit einer Akkureichweite von mindestens 150 Kilometern handeln muss. Auch die Heizung soll grundsätzlich komplett emissionsfrei funktionieren. Das klingt nach einer Nebensächlichkeit, ist bei reinen Elektrobussen aber immer noch ein Problem, denn weg…

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2 Antworten auf „Hochbahn schreibt Midibusse für Quartierslinien aus“

Wenn die Quartiersbusse von morgens bis spät abends alle 20 min verkehren sollen und bei Frost so wie heute 150 km fahren sollen, braucht man pro Umlauf gleich zwei Fahrzeuge. Wirklich sinnvoll klingt das nicht. An der Stelle von Anjes Tjarks und der Hochbahn hätte ich mich für noch kleinere Busse entschieden, und die morgens und nachmittags durch einen Anhänger ergänzt. Kleine E-Busse bekommt man nach Abzug der Bundesförderung für rund 100.000 Euro. Hätte der Anhänger auch eine Batterie, könnte der “Buszug” dann morgens und nachmittags mit dem Strom aus dem Anhänger betrieben werden. Vormittags, in der Verkehrsschwachen Zeit, könnte man den Akku aus dem Anhänger z.B. an einer definierten Endstation wieder aufladen.

Ich wäre für noch viel mehr Busse in Hamburg.
Viel mehr, damit noch beseres Angebot:
Jede*r erwachsene Hamburger*in sollte einen Bus bekommen, liebe Grüne.

Oh Mist – gibt’s ja schon, die vielen Busse für die Einwohner Hamburgs:
Nennt sich PKW und ist keine Lösung sondern signifikanter Teil des Problems…

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