Hochbahn startet Testbetrieb in neuer U-Bahn-Werkstatt in Billstedt

In der neuen U-Bahn-Werkstatt in Billstedt hat der Testbetrieb begonnen. Die Fertigstellung des Betriebshofs hatte sich um mehr als ein Jahr verzögert. Das sind die Gründe.
Das Werkstattgebäude im neuen U-Bahn-Betriebswerk der Hochbahn in Hamburg-Billstedt
Foto: Christian Hinkelmann

Drei Jahre nach Baubeginn hat die Hochbahn in ihrer neuen U-Bahn-Werkstatt in Billstedt den Testbetrieb aufgenommen. Seit Juni werden dort die neu gebauten Anlagen geprüft und die Rangierfahrer ausgebildet. „Natürlich läuft die Werkstatt dabei noch nicht im normalen Modus“, erklärt Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage. „Das kommt jetzt sukzessive.“

Im August soll die neue Werkstatt inklusive der Waschanlage dann regulär in den Alltagsbetrieb gehen. Dann werden dort die ersten Züge der Linien U2 und U4 regelmäßig gewartet und gewaschen.

Das sind die Gründe für die Bauverzögerungen

Die neue U-Bahn-Werkstatt in Billstedt soll eine Halle in der Betriebswerkstatt in Barmbek ersetzen und außerdem zusätzliche Kapazitäten im Netz schaffen, denn der U-Bahn-Verkehr soll im Rahmen des so genannten Hamburg-Takts (siehe hier) in den kommenden Jahren deutlich ausgeweitet werden.

Eigentlich sollte die neue Anlage bereits vor mehr als einem Jahr, genauer gesagt Anfang 2019, in Betrieb gehen (siehe hier). Doch es kam zu Verzögerungen.

Christian Hinkelmann Noch sind die Zufahrtsgleise zur neuen U-Bahn-Betriebswerkstatt in Billstedt leer. Doch das wird sich in wenigen Wochen ändern.

Auch interessant

Zwei U-Bahnzüge vom Typ DT5 spiegeln sich in einem Bürogebäude in Hamburg

Homeoffice: HVV denkt über flexiblere Abo-Modelle nach

Knapp 40 Prozent der Berufstätigen arbeiten mittlerweile im Homeoffice – zumindest teilweise. Für sie lohnen sich bisherige Abo-Karten im ÖPNV nicht mehr. Der HVV sucht jetzt intensiv nach neuen Lösungen.

S4-Sonderzug in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein

Baustart der S-Bahnlinie S4 ist vorerst abgesagt

Die Deutsche Bahn hat den Baustart für die geplante S4 vorerst auf Eis gelegt. Grund sind zwei Eilanträge vor dem Bundesverwaltungsgericht. Was das bedeutet und wie es jetzt weiter geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.