„Ja, der LKW-Brand ist schlimm und da könnt ihr nichts für. Wofür ihr aber was könnt, ist die mangelhafte Kommunikation gegenüber den Fahrgästen.“
Der Twitter-User mit dem Accountnamen „Schulze“ ist wütend. Seit vor drei Wochen ein brennender Lastwagen am Bahnhof Elbbrücken den S-Bahn-Verkehr zwischen Innenstadt und Wilhelmsburg in großen Teilen lahmgelegt hat, liegen die Nerven blank – nicht nur bei ihm, sondern bei zehntausenden Menschen, die sich in diesen Tagen mehr schlecht als recht mit dem HVV über die Elbe quälen müssen.
Auch, wenn die S-Bahn keine Schuld an diesem ärgerlichen Unfall trägt, legen die Folgen der Großstörung doch zwei generelle Probleme im HVV offen.
Erstens: Im Hamburger Schienennetz – gerade über die Elbe – fehlen Redundanzen. Wäre die lang diskutierte U4-Verlängerung über die Elbe bereits gebaut, wäre sie jetzt ein leistungsfähiges Backup.
Zweitens: Die Informationspolitik im HVV kann man oft als katastrophal bezeichnen. So zeigte die HVV-Fahrplanauskunft auch noch anderthalb Wochen nach dem verheerenden Brand an den Elbbrücken fröhlich…
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