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HVV-Störungen: Wer meldet was? Und wo?

Die aktuelle Großstörung bei der S-Bahn an den Elbbrücken macht deutlich: Im HVV fehlt eine klare und zentrale Kommunikationsstrategie, wenn es bei Bahn und Bus nicht rund läuft. Stattdessen köchelt jedes Unternehmen sein eigenes Süppchen. Fahrgäste müssen sich die Informationen im Netz mühsam selbst zusammensuchen. Eine Übersicht, wer was wo meldet.

Avatar von Thomas Röbke
Wenn es aktuelle und unvorhersehbare Störungen im HVV gibt, müssen sich Fahrgäste die Infos mühsam selbst im Internet zusammensammeln - wie beispielsweise bei Twitter.
Wenn es aktuelle und unvorhersehbare Störungen im HVV gibt, müssen sich Fahrgäste die Infos mühsam selbst im Internet zusammensammeln – wie beispielsweise bei Twitter.

„Ja, der LKW-Brand ist schlimm und da könnt ihr nichts für. Wofür ihr aber was könnt, ist die mangelhafte Kommunikation gegenüber den Fahrgästen.“ 

Der Twitter-User mit dem Accountnamen „Schulze“ ist wütend. Seit vor drei Wochen ein brennender Lastwagen am Bahnhof Elbbrücken den S-Bahn-Verkehr zwischen Innenstadt und Wilhelmsburg in großen Teilen lahmgelegt hat, liegen die Nerven blank – nicht nur bei ihm, sondern bei zehntausenden Menschen, die sich in diesen Tagen mehr schlecht als recht mit dem HVV über die Elbe quälen müssen.

Auch, wenn die S-Bahn keine Schuld an diesem ärgerlichen Unfall trägt, legen die Folgen der Großstörung doch zwei generelle Probleme im HVV offen. 

Erstens: Im Hamburger Schienennetz – gerade über die Elbe – fehlen Redundanzen. Wäre die lang diskutierte U4-Verlängerung über die Elbe bereits gebaut, wäre sie jetzt ein leistungsfähiges Backup. 

Zweitens: Die Informationspolitik im HVV kann man oft als katastrophal bezeichnen. So zeigte die HVV-Fahrplanauskunft auch noch anderthalb Wochen nach dem verheerenden Brand an den Elbbrücken fröhlich…

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