Künftige Blankenese-Fähre erreicht Hamburg

Das Schiff für die künftige Fährlinie Landungsbrücken – Blankenese hat Hamburg erreicht. Die "Seebad Juliusruh" wurde vorgestern erstmals am Blankeneser Anleger gesichtet.
Christian Hinkelmann
Die künftige Blankenese-Fähre "Seebad Juliusruh" am Anleger von Blankenese
Die künftige Blankenese-Fähre "Seebad Juliusruh" am Anleger von Blankenese

Wenige Tage nach der Ankündigung, dass es bald wieder eine Fährlinie zwischen den Hamburger Landungsbrücken und Blankenese geben soll, hat das dafür vorgesehene Schiff die Hansestadt erreicht.

Die „Seebad Juliusruh“ wurde Anfang der Woche von Stralsund an die Elbe verlegt und machte am Dienstag erstmals am Blankeneser Anleger fest.

Das Schiff gehört der Flensburger Förde Reederei Seetouristik und soll voraussichtlich ab Mai bis zu fünfmal täglich zwischen der Hamburger Innenstadt und den Elbvororten pendeln. Eine Hin- und Rückfahrt soll 18 Euro kosten (siehe hier).

Inzwischen bekommt die geplante neue Linie politischen Rückenwind. Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts stimmten in der Bezirksversammlung Altona am Dienstagabend alle Fraktionen geschlossen dafür, die Förde Reederei bei ihrem Fährprojekt so weit wie möglich zu unterstützen.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Abgeschaltet wegen Erfolglosigkeit: HVV Any. (Foto: Christian Hinkelmann)

HVV Any: Warum das automatische Ticket wirklich sterben musste

Der HVV nennt das Deutschlandticket als Grund. Doch Daten zeigen: Woanders boomen ähnliche Systeme. Das waren die eigentlichen Hintergründe für das Ende von HVV Any und deswegen wurden durch eine bestimmte Technik-Wahl möglicherweise Millionen verschwendet.

Dunkel, dreckig, siffig: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße mitten in Hamburg ist ein Angsttunnel. (Foto: Thomas Röbke)

Sicherheit im HVV: Warum dieser Tunnel Fahrgäste kostet

Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.

Eine Antwort auf „Künftige Blankenese-Fähre erreicht Hamburg“

Das hört sich aber an, als seien Touristen die Zielgruppe. Bei 18 Euro würde ich nicht von Fähre sprechen, sondern eher von Ausflugsdampfer. Als ÖPNV sehe ich das jedenfalls nicht und Frage mich, ob diese Nachricht hier am richtigen Ort ist?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner