Neue Betriebszentrale für Hamburger S-Bahn in Hammerbrook

Die S-Bahn Hamburg hat eine neue Betriebs- und Servicezentrale im Stadtteil Hammerbrook in Betrieb genommen.
Christian Hinkelmann
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus

Ab sofort werden von dort aus alle S-Bahnen und Haltestellen überwacht. Dazu laufen auf 150 Monitoren die Bilder aller S-Bahnhöfe ein. Die Mitarbeiter können demnach auf insgesamt rund 1.200 Überwachungskameras zugreifen und nach Belieben in jeden Winkel zoomen.

Alle Bilder werden 72 Stunden lang gespeichert und können auf Antrag der Bundespolizei gesichtet werden.

Außerdem können nun alle Triebfahrzeugführer in bestimmten Streckenabschnitten gleichzeitig angesprochen und zum Beispiel über Störungen informiert werden. Bisher musste jeder Zug einzeln angefunkt werden.

Insgesamt hat die Deutsche Bahn 4,5 Millionen Euro in die neue Betriebszentrale investiert. Bislang befand sich die S-Bahn-Zentrale in Altona.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Zwei Busse im Hamburger Straßenverkehr. (Foto: Christian Hinkelmann)

Hamburg-Takt: Wie der Senat sein 5-Minuten-Versprechen umdeutet

Der Senat versichert, am Hamburg-Takt festzuhalten. Eine parlamentarische Anfrage offenbart jedoch: Aus der einstigen Taktgarantie ist inzwischen offenbar etwas ganz anderes geworden. Auch bei anderen Kennzahlen bleibt der Senat vage.

S-Bahn-Zug im Hamburger Hauptbahnhof.

Neue S-Bahn-Ansagen verwundern Fahrgäste

Wochenrückblick: Neues S-Bahn-Ansagesystem hat Anlaufschwierigkeiten, Nachfolger der HVV-Switch App hängt fest und im schleswig-holsteinischen Busverkehr droht ein Kahlschlag.

Dichtes Gedränge am Hamburger Hauptbahnhof. Gerade der Regionalverkehr Richtung Süden ist für HVV-Fahrgäste oft ein Ärgernis.

Öffentlicher Nahverkehr: „Fahrgäste sind für die Anbieter eher Störfaktoren“

Warum selbst massiver Frust im Nahverkehr folgenlos bleibt, weshalb Beschwerden systematisch verpuffen und Fahrgäste im heutigen System kaum zählen: Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt im Interview, warum Kundenorientierung für Verkehrsunternehmen keinen Anreiz hat – und an welchen Stellen Fahrgäste dennoch Macht entfalten können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner