Demnach liegt die Reisegeschwindigkeit der Bus-Hauptverbindungen zwischen 13 und 19 Km/h. In den kommenden Jahren sollen diese Linien im Rahmen des laufenden Busbeschleunigungsprogramms um 15 bis 20 Prozent schneller werden.
NahverkehrHAMBURGzeigt auf, mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit die wichtigsten Metrobuslinien zurzeit unterwegs sind und wie viel Fahrzeit im Rahmen der Busbeschleunigung eingespart werden soll.
| Reisegeschwindigkeit der wichtigen Metrobuslinien in hamburg | |||
| Linie | Fahrzeit* | Reisegeschwindigkeit** | Geplante Fahrzeitersparnis |
|
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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.
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12 Antworten auf „So schnell sind Hamburgs Metrobusse“
Mich würde mal interessieren, nach welchen Kriterien hier die Wichtigkeit der Metrobuslinien festgelegt werden? Also ich könnte noch weitere wichtige, aber dafür langsame und überlastete Linien nennen: 8, 9,10 und demnächst – ohne die Glaskugel sehen zu können – 11.
Also bei dieser Sichtweise der Zuständigen kein Wunder, dass wir vergeblich auf eine Busbeschleunigung warten werden.
Komisch, mit dem Fahrrad erreiche ich regelmässig Durchschnittsgeschwindigkeiten von 18 – 21,5 Km/h.
Busse sind doch doof^^
Wieso macht man nicht extra Busspuren in der Fahrbahnmitte, so gesehen z.B. bei der Haltestelle Billhorner Röhrendamm. Es ist doch der Tribut dafür, dass die SPD partout nicht Stadtbahnen fahren lassen will, warum auch immer. Ich hab das Gefühl, dass die Denkgeschwindigkeit der Hamburger Regierung weit unter der „Durchschnittsgeschwindigkeit“ der dicht frequentierten Metrobusse liegt. Man sollte doch mal schauen, wie schnell der Bus Nummer 11/12 ist. Das könnte man mit innerstädtischen Busspuren vergleichen, die wie eine Straßenbahntrasse verlaufen. Aber dann haben die Lobbyistengesteuerten Politiker was dagegen, könnte ja der Autoindustrie schaden, wenn der Bus schneller ist, als der achso schnelle Porsche 911.
Interessant ist auch die Frage, wie es mit der Durchschnittsgeschwindigkeit während des morgendlichen Berufsverkehrs ausschaut. Würde der Bus auf seiner eignen Fahrspur dem Stau des MIVs davon fahren, wäre dies sicherlich ein großer Gewinn. Nur sollen ja wohl teilweise sogar Busspuren während des Berufsverkehrs freigegeben werden, (mir fehlt leider eine schriftliche Quelle, für diese Aussage) was dann sicherlich zum gegenteiligen Effekt führen würde.
Die Stadt traut sich nicht den MIV zurück zu drängen obwohl Luftverschmutzung und Lärmbelastung dies zwingend erfordern würden.
Laaaangsam….
Werden die Linien 8 und 24 nicht beschleunigt?
Wenn die Busbeschleunigung und die Tanktkürzung mit mehr Bussen erreicht werden soll, wird sich am Ende der Fahrt für die Busfahrer auch die Frage nach dem Parkplatz stellen. Was sich schon jetzt (ohne Busbeschleunigung) schön am ZOB Wandsbek beobachten läßt. Wohin mit den Bussen am Endpunkt ?
Vor allem ist interessant das die schon lange vorhandene Bussonderfahrspuren oft als Parkplätze genutzt werden, was offensichtlich niemanden, außer vielleicht den Busfahrern zu stören scheint. Siehe EKZ Poppenbüttel.
Wieviel Leute werden wohl vom PKW auf Busse umsteigen, wenn die Linie5 ( z.B), 10min eher am ZOB ist ?
wenn die geplante Fahrzeitersparnis tatsächlich erreicht wird, ist das Busbeschleunigungsprogramm ja doch noch ein Erfolg. Bleibt abzuwarten, ob die tatsächliche Ersparnis auch in den Stoßzeiten erreicht wird. Zur zeit braucht der M21 eher 62 statt 52 Minuten, wenn man um 8:00 losfährt. damit wäre der beschleunugte Bus nach jetzigem Fahrplan pünktlich.
Ich denke auch, dass ein Busbeschleunigungsprogramm da sehr schnell an Grenzen stößt. Meine Hoffnung ist, dass sich in Zukunft der elektronische Ticketkauf mehr und mehr durchsetzt, damit nicht mehr so viel Zeit für die leidige Kassiererei draufgeht.
Im Übrigen ist mir der Zwang zum Vorneeinsteigen nach wie vor ein Ärgernis, aber das wird sich wohl nicht mehr rückgängig machen lassen.
Entscheidend für die Durchschnittsgeschwindigkeit ist ganz besonders auch der Haltestellenabstand.
Je dichter desto langsamer – aber je weiter auseinander, desto mehr laufen auch nicht mehr hin.
Ideal ist ein Abstand um die 400 Meter (350-450), da stimmt die Realtion zwischen Fußweg und Fahrtgeschwindigkeit des Busses.
Ganz wichtig ist aus die Anzahl der Fahrgäste je Haltestelle. Ganz besonders in Hamburg, wenn alles im Gänsemarsch zur ersten Tür rein marschieren muss. Da kann man selbst kalkulieren, wie langsam ein Bus durch zu viele Fahrgäste wird. Erst recht wenn der Busfahrer dann doch mal die Fahrkarten anschaut.
Bei einer hohen Anzahl von Ampeln kann man auch viel Fahrzeit raus holen – aber in der Tat wird man bei den üblichen Haltestellenabständen kaum auf eine Reisezeit über 18km/h kommen, nur im Einzelfall mal mehr.
Toll wäre noch eine Übersicht nach Fahrgastzahl und Kosten und einem Verhältnis nach Kosten pro ersparte Fahrgastminute.
Was heißt denn Reisegeschwindigkeit? Ist dort berücksichtigt, dass Busse zwangsläufig auch an Bushaltestellen halten müssen, Privatautos im Stadtverkehr nicht? Oder ist das irrelevant? Ich denke, eine Buslinie inkl. Bushalte so zu beschleunigen, dass sie annähernd gleichschnell wie ein Privatauto ist, ist nahezu unmöglich. Der Nachteil beim Privatauto ist doch, dass man am Ende der Fahrt einen Parkplatz suchen und finden muss.
Hallo,
die Durchschnittsgeschwindigkeit ist eine Sache, aber wie sieht es mit Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bei den Bussen aus. Das halte ich für das wesentlich schwierigere Thema. Gibt es dazu auch Auswertungen?