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Tornesch will haltende Züge notfalls selbst zahlen

Die Kleinstadt Tornesch kämpft weiter für den Halt zusätzlicher Züge. Der Umweltausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den stündlichen Halt der Regionalexpresszüge zwischen Hamburg und Kiel in Tornesch beim Land einzufordern.
Christian Hinkelmann
Menschen steigen in einen Regionalzug am Bahnhof Tornesch in Schleswig-Holstein
Menschen steigen in einen Regionalzug am Bahnhof Tornesch in Schleswig-Holstein

Das berichtet das Hamburger Abendblatt.

Der frisch wiedergewählte Bürgermeister Roland Krügel geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet der Landesregierung sogar Geld an. „Wir werden uns an den notwendigen Mehrkosten finanziell beteiligen“, erklärte er der Zeitung.

Das Land Schleswig-Holstein hatte zusätzliche Halte in Tornesch bislang kategorisch abgelehnt, um die schnellen Regionalexpresszüge nicht auszubremsen.

Krügel vermutet hinter dieser offiziellen Begründung allerdings finanzielle Beweggründe.

Er glaubt, dass das Land angesichts leerer Kassen gegen den zusätzlichen Halt in Tornesch argumentiert.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Eine Antwort auf „Tornesch will haltende Züge notfalls selbst zahlen“

Tornesch wird seinen RE-Stop ebensowenig bekommen wie Pinneberg und Elmshorn ihre ICE-Stops (hoffentlich!).

Wenn die Züge ab 2014 noch dichter fahren, würde die Fahrt durch den Kreis Pinneberg sonst zu einer Odyssee. Schon heute müßte der Betreiber LSAT (Leave Station Any Time) heißen.

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