U-Bahnhof Schmalenbeck: Barrierefreier Ausbau gestartet

Die U-Bahn-Haltestelle Schmalenbeck wird barrierefrei. Seit gestern laufen die Bauarbeiten für zwei Aufzüge, eine zweite Zugangsbrücke, einen erhöhten Bahnsteig sowie ein Leitsystem für Sehbehinderte. Außerdem bekommt die Schalterhalle elektrische Türen.
Christian Hinkelmann
Visualisierung: U_Bahnhof Schmalenbek barrierefrei
Visualisierung: Barrierefreier Ausbau der U-Bahn-Station Schmalenbek an der U1

Die Kosten für den Ausbau liegen laut Hochbahn bei 2,4 Millionen Euro und werden vom schleswig-holsteinischen Verkehrsverbund NAH.SH, dem Kreis Stormarn sowie der Gemeinde Großhansdorf getragen.

Wegen der Bauarbeiten muss die U-Bahnlinie U1 vom 20. Juli bis zum 20. Oktober für ein Vierteljahr zwischen Volksdorf und Großhansdorf gesperrt werden.

Neben der Haltestelle Schmalenbeck läuft aktuell der barrierefreie Ausbau der Haltestelle Ohlstedt. In diesem Sommer beginnen laut Hochbahn auch die Umbauarbeiten auf den Haltestellen Buckhorn, Buchenkamp, Ahrensburg West und Ahrensburg Ost.

Anfang 2017 soll dann die komplette U1-Strecke ab Volksdorf – mit Ausnahme der Haltestelle Kiekut – barrierefrei nutzbar sein.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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5 Antworten auf „U-Bahnhof Schmalenbeck: Barrierefreier Ausbau gestartet“

Was hat jetzt Nah.SH mit Großhansdorf zu tun? Das ist doch HVV-Gebiet. Oder ist Nah.SH stellvertretend für die Schleswig-Holsteinische Regierung?

Der Ausbau der Haltestelle Joachim-Mähl-Straße beginnt ebenfalls Ende Juni. Das hat die Hochbahn den Anwohnern auf einem Info-Abend vor zwei Wochen mitgeteilt. Vorbereitende Arbeiten der Versorgungsunternehmen (Verlegung von Leitungen) laufen bereits seit 11. April.

„Wegen der Bauarbeiten muss die U-Bahnlinie U1 vom 20. Juli bis zum 20. Oktober für ein Vierteljahr zwischen Volksdorf und Großhansdorf gesperrt werden. “
Das ist falsch! Nicht wegen dem Barrierefreienausbau sondern wegen Gleisbauarbeiten. Der Ausbau wird zeitlich simultan geschehen.

Was stellt man sich unter “elektrische Türen“ vor? Werden an den Ein- und Austeigebereiche an den Türen der Züge zusätzliche Schiebetüren eingebaut so wie z.B. in New York und Kopenhagen?

Falls ich falsch liegen sollte, mich bitte korrigieren.

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