Verbesserungen auf wichtigen Buslinien dauern noch bis zu einem Jahr

Die für Dezember angekündigten Angebotsverbesserungen im HVV kommen auf einigen Buslinien erst deutlich später – zum Beispiel auf der Metrobuslinie 5.
Menschen warten auf der hochbelasteten Metrobuslinie M5 in Hamburg auf ihren Bus
Menschen warten an der Hoheluftbrücke auf einen Bus der Linie M5

Hamburg plant im kommenden Dezember große Angebotsverbesserungen im HVV, um der steigenden Fahrgastnachfrage gerecht zu werden (siehe hier). Insgesamt sollen die Kapazitäten im Berufsverkehr um 20 bis 30 Prozent steigen.

Fahrgäste auf einigen Buslinien müssen allerdings noch deutlich länger warten, bis es zu spürbaren Verbesserungen kommt. Der Grund: Die kürzlich zusätzlich bestellten größeren Busse werden erst im Laufe des kommenden Jahres ausgeliefert – zum Beispiel auf den Metrobuslinien 5 und 7: Hier werden die ersten neu bestellten Großraumbusse erst ab dem kommenden April in Hamburg erwartet, wie aus einer Antwort des rot-grünen Senats auf Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering hervor geht (Drucksache 21/13730).

Metrobus 5 soll bis Juni 2019 komplett auf Großbusse umgestellt werden

Bis Juni 2019 sollen dann alle herkömmlichen Gelenkbusse auf der Linie durch Großraumfahrzeuge ersetzt sein.

Auf den Metrobuslinien 6 und 13 dauert die Umstellung auf größere Fahrzeuge sogar noch ein paar Monate länger: Hier werden die nötigen Großraumbusse laut Senat erst zwischen September und November 2019 an die Hochbahn ausgeliefert.

Verkehrsbetriebe suchen mehrere hundert zusätzliche Busfahrer

Der deutliche Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg hat auch Auswirkungen auf die Personalentwicklung der Verkehrsbetriebe.

Die Busbetreiber Hochbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) wollen laut Hamburger Senat noch in diesem Jahr rund 236 Busfahrer einstellen, außerdem beabsichtigen die Hochbahn und die Hamburger S-Bahn die Einstellung von 85 zusätzlichen Zugführern.

Bei der Hochbahn arbeiten laut Senat derzeit 2.097 Busfahrer und 499 Zugführer. Bei der VHH sind 1.253 Busfahrer angestel…

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10 Antworten auf „Verbesserungen auf wichtigen Buslinien dauern noch bis zu einem Jahr“

Und wo finden sich bereits irgendwelche Details zum Fahrplanwechsel? Hatte jetzt gehofft, dass es jetzt ein paar Details gäbe, stattdessen nur das, was noch nicht passieren wird. Schade.

Hamburg befindet sich auf einer verkehrspolitischen Irrfahrt und die Linie 5 ist ein offensichtliches Sinnbild hierfür. Die Linie hätte längst auf einen Straßenbahnbetrieb umgestellt werden müssen. Bei bald 70.000 Fahrgästen pro Tag würde sich hier sogar ein Inselbetrieb wirtschaftlich rentieren. Ein verlängerter Gelenkbus kann vielleicht 120 Fahrgäste transportieren, eine moderne Straßenbahn über 300 Fahrgäste. Eine U-Bahn unter der Grindelallee hingegen steht frühestens in 25 Jahren zur Verfügung.
Heute kann man sagen, dass es 2011 eine Fehlentscheidung war, nur auf Busverkehr und übertreure Schnellbahnen zu setzen.
Übrigens werden die überlangen Gelenkbusse, die jetzt noch angeschafft werden sollen, alle noch mit üblichen Dieselmotoren angetrieben. Stattdessen hätte man schon seit Jahren elektromobil mit Straßenbahnen auf der 5 fahren können…

Wir sprechen hier über fehlende Dieselbusse und nicht E-Busse. Damit das klar ist!
Die Rechtfertigung der Fahrpreiserhöhung ist so natürlich voll gefertigt.
Hamburg kann Busse also auch nicht!

Ich verstehe immer nicht, was das für Angebotsverbesserungen auf der Linie 5 sein sollen. Wenn es heißt, dass von Gelenkbussen auf Großbusse umgestellt werden soll, heißt das doch nur, dass die XXL Busse mit 25m Länge auf diese komischen 21m Busse umgestellt werden und es sich um eine Angebotsverkleinerung handelt. Weniger Sitzplätze, weniger Platz für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen, die sich alle im vorderen Teil des Busses drängen und dann, wenn Sie ungünstig stehen, auch nicht mehr rauskommen. Weniger Sitzplätze, dafür mehr Stehplätze. Tolle Angebotsverbesserung….

jede moderne Straßenbahn hat 30’% mehr Transportkapazität als ein vergleichbarer Bus, und das bei einem höheren Komfortlevel. Es ist ganz offensichtlich, dass angesichts steigender Fahrgastzahlen das Bussystem in Hamburg an seine Grenzen gerät. Wann endlich fällt das Denkverbot in Richtung Straßenbahn.

Oder einfach wieder raus auf die Straße.
So 1.500 – 3.000m zu Fuß gehen hat noch nie jemandem geschadet; weder dem Arbeitnehmer, den Senioren und den Studierenden schon gar nicht!
Die U- und S-Bahndichte macht’s ja mit gutem Beispiel vor.

Das wäre ohnehin die beste und effektivste Busbeschleunigungsmaßnahme gewesen – mindestens jede zweite Haltestelle auslassen!
Spart auch die immensen Kosten, die Hamburger Bushaltestellen so verursachen, liebe Controller.

Die Techniker haben die neuen Busse auch wegen mehr Sicherheit mit vielen Stehplätzen entwickelt. Im Auftrage wie packe ich viel Masse Mensch in einem Bus!!

Da bei Notbremsungen oder auch Zusammenstößen mit dem MIV aufgrund des Zeitdrucks der Autofahrer haben sich früher viele Passagiere an den Vordersitzen verletzt, was jetzt vollkommen entfällt.
Nur die untere Masse Mensch muss noch in den Krankenhäusern behandelt werden, die obere Masse fällt weich und bleibt ohne Verletzungen und wichtig: Verletzt sich nicht mehr an den früher vorhandenen Sitzplätzen.

Die Versicherungen sparen ordentliches Geld ein, wahrscheinlich gibt es auch weniger Gerichtsprozesse.

Unsere Politiker/Elite würde diese Busse auch nie benutzen, vielleicht zum Foto Termin bei der Neubeschaffung und als weiteren Fortschritt für die Weltstadt Hamburg verkaufen.

Von den Technikern wurde Vorgeschlagen nur noch Stehplätze zu schaffen, aber unsere Volksvertreter setzten sich vehement für die Behinderten ein und meinten weiter das es doch noch immer einige Bürger gibt die einen Sitzplatz nötig haben.

Wir müssen auch an die Kosten denken, die Rumpelbusse werden alle paar Jahre ausgewechselt und da Hamburg so wenig Schienenkilometer hat kann sich diese Stadt Mehrkosten nicht leisten, wo sollen die Kosten denn hingehen, bei diesen vielen Bussen.

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